Dies und Das (1)

Wir sind: In Italien, Tortoreto, Abbruzzen (nach wie vor)
gewesen: genervt, weil min. 10 Mal wach in der Nacht (# Mücken + Kind)
gedacht: an L’Aquila, wo wir gestern waren. *
gelesen: Quattro Staggioni von Stefan Ulrich (weil’s so schön zu Italien passt)
erschrocken: Thermometeranzeige beim Kind = 38.9
gegeben: 1/4 Paracetamol (zum ersten Mal)
jetzt: Kind schläft, K. guckt nach Auto, ich = blogge
gehört: merkwürdige Schüsse/Knallen letzte Nach
gewundert: im „Grande Italia“ in Téramo bekommt man zu jedem Getränk automatisch etwas zu Essen…

P.:.

– sagt jetzt „beill“ bis „bao“, wenn sie einen Ball sieht
– ist am liebsten nackig
– wehrt sich, wenn man ihr eine Windel anziehen will (Merke: Easy Up Pants besorgen!)
– ich glaube, ihr ist eindeutig ZU WARM
– liebt das Meer und die Wellen, aber nicht den Strand (= langweilig?)
– möchte oft rumgetragen werden und rastet aus, wenn man sie absetzen will
– macht manchmal Aufsteh-Anstalten (schiebt linken Fuß nach vorn)
– macht keine Lauf-Anstalten mehr (kommt Zuhause wieder?)
– scheint Albträume zu haben
– wacht um 5:00 auf und turnt zwischen uns im Bett rum
– schläft dann um 10:00 wieder laaaange
– zeigt auf Dinge, die sie interessieren (Lampen, Autos, Zäune)

 

* L’Aquila: Nachdem wir gestern nach Téramo gefahren sind (40 km landeinwärts), und das quasi verlassenen (weil Sonntag) war, haben wir beschlossen den Ausflug zur Hauptstadt der Abbruzzen L‘ Aquila direkt im Anschluss zu machen, weil L‘ Aquila nur noch 70 km Fahrt durch das Grand Sasso-Gebirge (2900 m Berge! WOW!) entfernt ist. Ich wollte vor allem die Fontana delle 99 canelle sehen und einige andere Kulturgüter, die uns der Reiseführer versprochen hatte. Als wir ankamen waren wir ehrlich geschockt, weil wir damit nicht gerechnet hatten: Die Stadt sah aus wie kurz nach dem Krieg. Überall zerstörte Häuser, notdürftige Befestigungen, Blumen, Kränze, Kerzen… Wir haben herausgefunden: Am 06. April 2009 gab es ein Erdbeeben der Stärke 5.8 – 6.3- Über 65.000 Menschen sind Obdachlos geworden, über 300 Menschen gestorben. Wahnsinn. Ich habe soetwas noch nie gesehen und war im wahrsten Sinne des Wortes: Erschüttert. 3000 Menschen haben die Stadt verlassen. Und gegen Abend war da trotzdem eine Lebendigkeit und Frohsinn zu spüren, den ich irgendwie bewundernswert fand…

 

 

Ein Kommentar zu “Dies und Das (1)

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