Streit. Es wird lauter.

Wir sind cholerisch. Wenn wir uns streiten brüllen wir uns nach wenigen Minuten an. Ich weiß das eigentlich vorher. Ich weiß, dass ich das eigentlich nicht will. Wenn es losgeht, versuche ich am Anfang noch halbwegs sachlich zu bleiben.

Er provoziert mich. Ich merke, wie ich wütender werde. Jedes Mal merke ich, wie mir in diesen Momenten seine Art auf den Sack geht. Wir können nicht streiten. Er will Recht haben. Ich will, dass er mal nachgibt. Er diskutiert bis aufs Messer, egal worum es geht und ob er oder ich das Ausgangsproblem haben. Er geht sofort in die Verteidigung. Es ist nicht wichtig, WAS ich anspreche. Sobald es ihn nur minimal kritisiert, ist alles verloren. Er geht sofort in eine Notwehr-Haltung. „Aber ich, aber ich, aber ich“.

Ich dreh noch durch! Mittlerweile passiert das fast täglich. Im Normalfall halten Streitthemen nie lange, es knallt kurz aber heftig. Aber selbst das ändert sich langsam bei mir. Ich merke, wie es mich jedes Mal tiefer trifft. Ich kann damit nicht umgehen. Streits können mal explosiv sein, aber ich ertrage nicht mehr, das jeder Kleinst-Konflikt eskaliert. Mein Kopf denkt mich kaputt. Ich will weg. Will mir das nicht mehr antun. Will nicht immer das Arschloch sein und danach die Wut in mich rein fressen.

Zum Teil sind die Kommunikationsprobleme wohl klischeehaft männlich-weiblicher Art. Ich will reden und klären. Er will… Ja. WAS will er eigentlich? Er will, dass ich aufhöre. Oder besser: Gar nicht erst mit irgendwas anfange. Problem. Es gibt nun mal Auseinandersetzungen. Es funktioniert nicht, dass er immer ablockt.

Es funktioniert auch nicht, dass ich immer weiter bohre, auch wenn ich will, dass er endlich einmal etwas einsieht oder zugibt. Was niemals passiert. Wir sind beide stur, wollen im Recht sein, das letzte Wort haben. Ich kann zumindest DAS so sehen. Wir BEIDE tun das so. Würde ich IHM das sagen, würde er mich auslachen. Er ist in seinen Augen völlig unschuldig. Ich provoziere, ich diskutiere, ich lasse nicht locker, ich fange an zu streiten.

Beispiel: Er sagt er steht am nächsten Morgen auf. Das Kind steht um acht an meinem Bett. Ich habe erst um vier schlafen können. Er beschwert sich, dass er müde sei. Ich will das nicht einsehen. Ich bin auch müde. Ich will auch mal schlafen. ich stehe ständig morgens auf und lasse ihn aus-schla-fen. Und viel wichtiger: ER hat gestern Abend zugestimmt, als ich fragte, ob er den Frühdienst mit P. übernehmen kann. Ich stecke das sehr, sehr, SEHR oft weg, wenn ich (trotz Abmachung) dann doch nicht ausschlafen kann. Das Thema hat letztens bereits einen Knacks bekommen, als er laut behauptete, dass er das Gefühl habe nie wieder ausschlafen zu können. Woraufhin ich anmerkte, dass ich ihn schon recht häufig ausschlafen lasse. Wie auch immer. Auch dieses Thema ist ausgeartet. Kann man nicht verstehen, dass ich mich angegriffen fühle, wenn er meine „Opfer“ („Gut, dann lass ich ihn mal schlafen, obwohl ich selbst…“) überhaupt nicht zur Kenntnis nimmt und viel besser noch: Leugnet? („Wann konnte ICH denn bitte das letzte Mal ausschlafen“ – „LECK MICH!“). Der Morgen endet so, dass er in P.s Zimmer pennt und sie um acht an meinem Bett steht. Ich bin noch nicht mal sauer, werde aber langsam pissig, weil ich dann (selbstverständlich) aufstehe, während er friedlich in P.s Zimmer ratzt. Einige Minuten später sage ich zu ihm, dass es doch nett wäre, wenn er wenigstens mit aufstehen könnte. Die nachfolgende Diskussion endet mit schreienden Eltern, weinendem Kind und Kaffeesatz an der Küchenwand. Ich hänge hier und habe Wut im Bauch. Ich möchte ihn anbrüllen und sagen, dass ER mit der Scheiße angefangen hat. ER hätte aufstehen müssen, weil ER es gestern Abend zugesagt hat. Und ICH hätte schlafen müssen dürfen. Und zwar BIS ich wach werde. VON ALLEINE. Geben und nehmen. So läuft das. In meiner Welt.

Anstattdessen darf ich mir anhören, dass er keine Wahl gehabt hätte, „Nein“ zu sagen und vieles in der Art. Großartig. Meine Lieblings-Nummer. Er antizipiert. Er verwendet immer und immer und immer wieder in Streitsituationen dieses Argument: „Ich hatte ja keine Wahl, denn du hättest etwas dagegen gehabt“. Das kommt, wenn es um Freizeitgestaltung geht, um abends weggehen, seine Meinung sagen oder halt früh aufstehen. Und ES KOTZT MICH AN. Ich werde das Thema an dieser Stelle nicht weiter ausführen, weil es vermutlich dazu führt, dass eine Menge Schimpfwörter in diesem Text auftauchen werden. Ich hasse es.

Es macht mich ohnmächtig. Ich fühle mich ungerecht behandelt, angegriffen, in meiner grundlegenden Persönlichkeit kritisiert. Ich kann das genauso wenig ab, wie er. Wer bin ich denn? Warum macht sein Kopf diese vertrocknete Alte aus mir? Hallo??? Als hätte ICH, gerade I-C-H ein Problem damit, wenn er abends rausgeht. Ich tue das viel häufiger als er. Als hätte ich irgendein Problem damit, wenn er sich abends ein verdammtes Bier vom Späti holt (hat er doch vor einigen Tagen tatsächlich behauptet). Ist das Ding mit der vollkommen überzogenen Rücksichtnahme nicht eigentlich ein Frauen-Ding? Dann brauch ich mich auch nicht über fehlende Leidenschaft wundern. Hätte ich so ein ätzend beschneidendes Bild von ihm in MEINEM Kopf, dann wäre ich auch grundlegend angepisst.

Und dann schreit man. Einer lauter als der andere. Und einer hat das Kind auf dem Arm. Ich find’s zum kotzen, dass wir uns nicht mal dann soweit unter Kontrolle haben. Man sieht es ihr richtig an: Sie weiß überhaupt nicht, was eigentlich los ist. Wenn nur einer schreit, weint sie recht schnell, weil sie vermutlich denkt, dass sie angeschrien wird. Schreien beide, ist sie einfach nur … verstört. Mann! ich will das nicht. Ich will kein Elternpaar sein, dass das Kind traumatisiert, weil man sich ständig anbrüllt wie zwei Bekloppte. Was soll man tun? Keiner von uns hat das scheinbar unter Kontrolle. Oder nur einer im entsprechenden Moment, wodurch der andere wieder so wütend wird, dass er am Ende doch auch ausrastet. „Warum bleibt der jetzt so scheiße ruhig?“

Ja. Man wird Eltern. Aber man bleibt auch Mensch. Was tun mit den eigenen unmöglichen Seiten, wenn sie sich nicht so ohne weiteres verbannen lassen? Aufgeben?

18 Kommentare zu “Streit. Es wird lauter.

  1. ach ja, streitkultur. ich streit manchmal mit dem püppivater übers streiten. er will/kann sich nicht streiten, mir geht diese konfliktscheue auf den keks…
    ansonsten: bei uns hilft verhandeln, verhandeln, verhandeln, wenn wir beide satt, halbwegs ausgeschlafen und gerade auch „da“ sind. im notfall aufschreiben und unterschreiben und irgendwo hin hängen.
    (und nicht opfern. das geht bei uns nie gut. )
    ich wünsch euch gute nerven.

    • Oh ja… Streiten übers Streiten ist auch gut -_- „Du hast das gesagt“ „Nein, so hab ich das gar nicht gesagt“ „Hast du wohl“

      Grrr.

      Ich bin auch einfach abgemattet und bäh und überfordert im Moment. Ich will mal raus, eigentlich. Und die Umstände machen es nicht möglich. Und ihm geht’s ähnlich, denk ich,

  2. mhm.
    kennst du den schnarch? das buch, das svenja (beitrag vorher) angesprochen hat? ich hab das inzwischen mehrfach gelesen und der mann ebenfalls. und es hat uns wirklich geholfen. kann ich nur empfehlen.

    hier sah das vor paar jahren sehr ähnlich aus. vor allem ich hab mich wegen jedem fitzelchen gestritten und alles auf die goldwaage gelegt. egal, was der mann sagte, unterm strich wurde es gegen ihn verwendet. irgendwann wurde ihm das „untergebuttert werden“ auch zu bunt und er gab kontra. richtig. und von da an schrien wir uns gegenseitig aufs übelste an. wir wurden unglücklich. beide. so wollten wir das nicht. wir liebten uns doch?
    nun, ich hatte das glück eine tolle mutter zu haben, die so ne art beziehungsguru bei uns in der familie ist. ich sprach viel mit ihr und sie lehrte mich vor allem eines: verständnis entwickeln. nicht auf dem recht beharren. nachgeben. aber nicht in dem sinne, dass man nun immer derjenige wäre, der den schwanz einzieht, der geschlagene, der unterlegene ist. das frustriert und bringt einen irgendwann zum expoldieren. nein. es geht dabei um echtes.. mhm.. mir fällt kein treffendes wort ein. verzeihen, akzeptieren, öffnen – ne mischung aus allem.
    mal ein beispiel. der mann und ich zofften uns kürzlich wegen sache x. er warf mir sachen an den kopf, die absolut unter aller sau waren. klassiker wie „das war schon IMMER so!“, „das wird sich NIE ändern!“, „wir können uns eigentlich gleich TRENNEN!“ waren auch dabei. normalerweise hätte mich das ohne ende provoziert. ich wäre auf die barrikaden gegangen, hätte zurückgefaucht, ihm ähnliches vorgeworfen, mit gegenständen um mich geschmissen, hätte ihn bitterböse beschimpft und die scheidung verlangt. aber heute bin ich deutlich klüger. ich habe versucht zu sehen, wo sein problem liegt. er hatte eins und ja, ich konnte nachvollziehen, dass es ihn ärgerte. ich konnte das zwar nicht in dem maße nachvollziehen – vor allem weil es mich selbst nicht sonderlich störte – aber ich kenne ihn und weiß dass ihm der punkt einfach wichtig zwischen uns ist. so ist er, so hab ich ihn geheiratet und ändern will und kann ich das sowieso nicht. ich liebe ihn ja so, wie er ist und nicht so, wie ich mir einen mann im katalog bestellen würde. zudem weiß ich, dass frust, wut, verzweiflung und hilflosigkeit viel in einem wecken können. vor allem negative emotionen, die sich genau so entladen: in einer form, die mit logik nichts mehr zu tun hat. aber ich weiß auch, dass der mann mir eigentlich nichts böses will, dass er eigentlich ein logisch denkender mensch ist, der genau über alles nachdenkt und dass eben dieser ausbruch mit seinen wüsten unterstellungen nur irrationaler ausdruck seines frustes sein musste. und darüber konnte ich dann hinwegsehen. das traf mich nicht, weil ich wusste, er denkt nicht wirklich so. klar sind da wahrheiten drunter, aber dieses ausmaß entsprach jedenfalls keiner. hoffte ich jedenfalls ;) und nachdem er sich ein paar minuten ausgekotzt hatte, ich immer noch völlig ruhig (!) erklärte, dass es schmarn sei, was er da reden würde, dass ich aber den kern, seinen frust, schon nachempfinden könnte, da schwiegen wir ne runde. und nach 10minuten kam er dann. „ich hab mit meinem ausbruch grad schon ziemlich übertrieben, oder?“ – (ACH WAS!) „ein bisschen, ja.“ und dann konnten wir reden und eine lösung finden.
    was ich damit sagen will ist nicht, dass du nun fortan den sündenbock spielen sollst. aber darauf zu warten, dass er im gleichen augenblick mit dir mitzieht und ihr euch von einem auf den andren tag nicht mehr derart in die haare bekommt.. da kannst du lange warten. du willst das nicht, sagst du. dann lass es sein. lerne es. das wird dauern. und er wird vermutlich NICHT direkt mit dir mitziehen. aber er wird dir irgendwann folgen. ganz bestimmt.

    mir half es zu lesen. der schnarch ist wirklich gut. da sind viele denkansätze sind, die sehr klug sind. zum beispiel die grundlegende tatsache, dass etwas, das uns am partner stört, vor allem in erster linie mit uns selbst zu tun hat (!!!). es geht um emotionale verschmelzung, praktisch dem standard, den wir heute unter einer beziehung wahrnehmen und leider mehr als ungesund für die partnerschaft ist. es ist wirklich lehrreich. ABER: man muss offen sein. offen für die eigenen „fehler“, weil die beziehung immer das ist, was beide partner dazu beitragen. selbst in extremsituationen, in denen z.b. ein partner vom anderen geschlagen oder betrogen wird, gibt es nicht nur einen „täter“ und ein „opfer“. das war anfangs für mich nicht ganz leicht zu begreifen, schon gar nicht wenn es um solche extrema ging. aber langsam verstehe ich den kern dessen.
    auch empfehlenswert (wenn auch „esoterischer“ angehaucht und nicht so „wissenschaftlich“ wie der schnarch) ist noch „liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest“. witzigerweise sind diese beiden bücher vom ansatz her identisch, obwohl sie das thema völlig anders bearbeiten. die kernaussagen aber bleiben die gleichen. einige habe ich bereits genannt. aber es steckt natürlich noch viel mehr darin :)
    ich empfehle die lektüre deshalb, weil es mir selbst sehr geholfen hat. heute schreien der mann und ich uns überhaupt nicht mehr an. heute verlange ich vom mann nicht mehr, dass er auf knien vor mir angerutscht kommt und mich um verzeihung bittet (selbst wenn ich mist gebaut habe). und so langsam (es ist stetiger prozess, der nie endet) entwickeln wir uns hin zu einer partnerschaft, die.. mhm.. echt ist. und ich sag dir was: das lohnt. ich war noch nie in meinem leben so glücklich mit ihm. nicht mal in der zeit, in der ich noch die wild tanzenden und überschläge machenden schmetterlinge im bauch hatte. ;)

    • Wow! Wow! Wow! Vielen Dank, dass du dich so sehr meiner angenommen hast :) Und: Deine Worte helfen und die Tipps auch. Welches Buch konkret vom Schnarch?? Da würde ich mal einsteigen. Lesen bewirkt bei mir auch ne Menge!

      • http://www.amazon.de/Psychologie-sexueller-Leidenschaft-David-Schnarch/dp/3492251374/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1318621865&sr=1-1

        das hier meine ich. meine offenbarung sozusagen. und nein, es ist kein se.xualratgeber. nicht in dem sinne jedenfalls, wenn man wissen will, wie man nun am besten den p.e.nis des mannes anfassen muss oder wat weiß ich. darum gehts überhaupt nicht. er ist nur der meinung, dass man den entwicklungsstand einer beziehung daran erkennen kann, wie die partner s.ex miteinander haben. ein spannender ansatz, wenn du mich fragst :)
        es ist allerdings ziemlich psychologisch angehaucht, geht da recht tief, erklärt viel, wie sich dinge verhalten und so.. wer DEN praxis-tip sucht oder ne art anleitung, wie in 2 tagen bitteschön ganz schnell alles wieder „gut“ zwischen ihm und seinem partner wird, wird hier wohl nicht fündig. dafür zeigt es viel mehr, wenn man sich drauf einlässt. :)

        und sonst so: gerne :)

  3. bei mir hat jedes streitbedürfnis aufgehört, als ich vor zwei wochen wieder arbeiten gegangen bin. zu hause freu ich mich einfach mal nur, den mann und minime wieder zu sehen, was mich vorher gestört hat, seh ich eh nicht mehr. ist sicherlich keine allgemeinlösung. aber ein bisschen mehr schlaf und mal wieder andere luft und leute sind schon gold wert!

    • Oh ja… Ich würde nur zur gerne wieder raus, neuer Input. Ich habe wieder langsam mit selbstständiger Arbeit angefangen. Aber ehrlich gesagt macht das den Stress im Moment eher noch schlimmer, wegen Tür-Angel-Ding. Ohne Betreuungsplatz ist das echt Mist. Mal sehen, was sich hier in nächster Zeit ergibt. Ich habe halt das Problem, dass ich P. ungern einfach in eine Ganztagsbetruung stecken will – von 9 bis 17 Uhr. Das ist mir zu krass! So viel Arbeit kann ich noch gar nicht von jetzt auf gleich generieren und nö! Dann Seh ich sieh ja nur 2-3 Stunden am Tag. Das reicht mir nicht…

  4. @glücklich scheitern: haha, schön gesagt!

    wenn bei uns zu häufig die fetzen fliegen, dann meist, weil eine/r oder beide unzufrieden sind.
    daran lässt sich leider nicht immer was ändern, manche lebenssituationen sind nicht von heut auf morgen wandelbar.
    gut ists, wenn beide erkennen, dass es gar nicht so sehr am gegenüber sondern eher an der eigenen unzufriedenheit liegt, auf dieser basis lässt sich reden.

    als notfallmanagement haben wir eingeführt: schlafen, essen, rudimentäre körperpflege.
    grundbedürfnisse müssen erfüllt sein, bevor wir vernünftig miteinander überlegen können, was zu tun ist.
    wenn es schon daran scheitert werde ich zur absoluten furie (ehrlich, nie hat die welt furchteinflößenderes erlebt…).
    gerade morgens, wenn ich eigentlich dran bin mit ausschlafen, aber schon seit 30 min das kind bespaße während müssjöh genüsslich vor sich hin schnorchelt…die wut zieht sich dann über den ganzen tag, bis sie irgendwann in „in einer woche hast du dein zeug hier raus und dann kannste papa-tage machen“ gipfelt.
    ein vormittag für mich hilft da sehr.

    streiten vorm kind find ich auch scheiße, aber die einzige alternative wäre es, sich abends im flüsterton anzuzischen, das bringts auch nicht..

  5. Irgendwie ist es ja schon beruhigend zu sehen, dass andere sich auch streiten.
    Man denkt da schonmal ans Aufgeben, aber letztlich denke ich, dass es mit jedem noch so tollen neuen Partner nach ein paar Jahren wieder das gleiche wäre, jeder hat irgendwelche Macken und Fehler, die einen auf die Dauer ankotzen können.

    Das Streiten darüber, wer jetzt was gerade genau wie gesagt hat oder nicht gesagt hat, gibt es hier auch. Ich finde da aber den Punkt, dass man sich bewusst machen sollte, dass der andere das oftmals nur aus der Wut heraus sagt und eigentlich gar nicht so meint, einen sehr guten Ansatz. (schaff ich aber auch meistens nicht zu berücksichtigen ;) )

    Seit dieser Woche hat bei mir ja das Studium angefangen und bisher scheint mir das auch echt gut zu tun, mal rauszukommen und was anderes zu machen. Wir saßen ja vorher ständig aufeinander, da muss man sich einfach irgendwann auf die Nerven gehen.

    • Freut mich total, dass das mit dem Studium gut angelaufen ist :) Glaub ich dir gerne, dass neue Leute und neue Umgebung gut tut… Hach ja. Ich hätte ja auch so gerne angefangen im Oktober -_-

  6. WOW, WOW, WOW
    Ich muss mich erstmal sortieren…
    Erst jetzt lese ich diesen Eintrag von dir… und ich dachte, ich lese meine eigenen Zeilen, die, die ich nie gewagt habe aufzuschreiben..
    Dann noch dazu die Zeilen von FrauAgi.. Noch mehr WOW…
    Wahnsinns HIlfe die sie da gibt, hier auch von mir ein Danke!

    Ja irgendwie ist es bei uns genauso.
    Daher habe ich mir auch den Schnarch bestellt und hoffe auf Besserung…

    Ich hoffe bei euch ist es auch wieder besser geworden…
    Manchmal denk ich, es liegt an meinen T.agen… Oder genau genommen die Tage davor… Ohnmächtig… Das Wort beschreibt einiges…

    Jedenfalls…. Ich danke für die Offenheit.. ich hab mich angesprochen gefühlt… Deswegen auch mein Kommi hier… Es musste einfach sein…. ;)

    Liebe Grüße
    Stephie

  7. Oh je. Erst jetzt habe ich deinen Blog entdeckt und verschlinge jeden Eintrag, auch ohne Mama-Sein. Du weisst, Erfahrung mit Kindern habe ich nur als Au Pair, aber Erfahrung mit Streit dafür umso mehr. Wer sich wann worum kümmert, warum nicht, warum man immer immer immer enttäuscht werden muss aber trotzdem so sehr liebt, dass man nicht gehen kann, will, darf.
    Du sprichst mir so aus der Seele! Und jeder deiner Einträge ist wirklich wunderbar.

  8. Ich (w 26) mit Sohn (fast 2) und der Vater (25) finde es UNGLAUBLICH dass dieser Text nicht von mir geschrieben wurde!!! LG Olga (Tröstend zu wissen dass das normal ist…)

  9. Achja,seit der Mäusebär da ist streiten wir auch viel. Insbesondere darum,wer mal „frei“ hat. Eigentlich schade,denn man soll sich doch freuen. Zeit miteinander zu verbringen. Die Morgen Problematik haben wir gerade jetzt im Urlaub vom Mann. Ich mache fast jede,99 %, der Nachtsichten allein und trotzdem muss auch ich zu 99% mit dem Mäusebär morgens aufstehen. Er sitzt bzw. liegt das einfach aus. Er weiß, dass ich schneller genervt bin vom Gequengel, Gemein! Hat euch das Buch geholfen? Ich lese einfach mal weiter hier….:-)

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