KiTa-Eingewöhnung: Tag 1

Heute war noch weitgehend unspektakulär: Nur kurz für kaum eine halbe Stunde reingelunzt, noch einmal alles erklärt und gezeigt.

Eingewöhnung KiTa

Aha:

– heute waren etwa neun Kinder da: angenehm kleines Grüppchen (vielleicht fehlten noch einige, weil kurz nach Neujahr?)

– zwei Erzieherinnen regulär, eine FSJlerin (Eindruck: noch gleich null, aber jedenfalls nicht „achduscheisse“)

– nette Räumlichkeiten (kein Traum, aber Platz und Bällebad mit Rutsche, kuschliger Schlafraum)

– „Doku-Mappen“ für Fotos vom Kind und Bastelarbeiten (BASTELARBEITEN ;) Aber ja: Schöne Sache)

– Mittagessen kurz vor 11 (für uns erst ab Mitte des Monats oder so)

Berliner Eingewöhnungsmodell means:

– erste Tage 30 bis 60 Minuten zusammen Gruppe und Räumlichkeiten kennenlernen

– Kind fühlt wohl: Immer häufiger für nach und nach immer längere Zeiträume den Raum verlassen

– Wenn Kind weint: Reingehen, deshalb immer in der Nähe bleiben

– irgendwann dann: Kind isst mit

– irgendwann später dann: Kind „beteiligt sich“ am Mittagsschlaf (12 bis 14 Uhr)

Baby Flasche abgewöhnenMOMENT! Thema Mittagsschlaf: Das P. schlief bisher ja nur mit Flasche (Inhalt: Babymilch). Ich hatte deswegen schon länger ein eher ungutes Gefühl, weil mir schon klar war, dass das eher eine Sache für uns als für das P. ist. Stichwort Bequemlichkeit… Bisher verlangte sie nach der Milchflasche, sobald sie mit Spieluhr und Schnuffelmännchen bestückt im Bettchen lag. An ein Weglassen war also nicht zu denken. In der KiTa gibt es aber logischerweise keine Flasche zum Schlafen. Guter Anlass eigentlich. Ich habe beschlossen: Ich werde dem Kind die Flasche abgewöhnen. Ab JETZT! Heute Mittag hat das P. keine Flasche bekommen. Und sie war empört. Natürlich war sie das! Schließlich ist sie ja so programmiert: Bett + Flasche = Schlafen. Bett – Flasche = ?!?! Was wollt ihr von mir?? …

… Fürchterliches Gebrüll (5 Minuten)
… Herzzerreißendes Weinen (10 Minuten)

hier dachte ich: Soll ich jetzt Reingehen? Ich fand ich aber hirnrissig. Da würden wir ja wieder bei Punkt 1 anfangen… Beruhigen würde sie das jedenfalls nicht… dann also:

… Gemecker (10 Minuten)
… Gebrabbel (5 Minuten)


… STILLE! (120 Minuten)

Lief auf jeden Fall besser als befürchtet. K. wollte ihr die Abendflasche aber „lassen“, weil das abends doch immer so schön kuschelig-harmonisch läuft. Möööp. Nö! Wenn schon, dann richtig. Außerdem dürfte das Weglassen der Mittagsflasche nicht unbedingt einfacher werden, wenn die Abendflasche nach wie vor genehmigt wird. Ich also: Konsequent. Und siehe da: Bad, Zähne putzen, Schlafanzug, Geschichte vorlesen -> Bett.

… Irritierter Blick (5 Sekunden)
… Gequietsche (1 Minute)


… STILLE! (hoffentlich bis morgen früh)

Ich freue mir sehr! Damit habe ich nicht gerechnet und ich hoffe mehr als sehr, dass das KEINE Ausnahme gewesen ist. Ach ja. Das P. wird groß. Seit einigen Tagen hält sie ihren Trinkbecher (fast) alleine und trinkt sogar fast ohne Kleckern. Schön ist das.

3 Kommentare zu “KiTa-Eingewöhnung: Tag 1

  1. Toll! Selbst mit Flasche find ich das beeindruckend. Bei uns muss jetzt noch einer von uns nach der Geschichte ca. 1,5 Stunden neben dem Bett sitzen bleiben und durchschlafen ist immer noch selten. Ich bin immer neidisch auf Mamas die ihre Kinder fast einfach so hinlegen können. Naja und Mittagsschlaf war hier sowieso nie wirklich ein Thema. Was ist das bitte? *ggrr* ;-)

    LG Shiva

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