KiTa-Eingewöhnung: Tag 5

Ach ja, da war ja noch was ;) Heute hätte ich das Fazit fast vergessen, so „normal“ ist der Gang zur Krippe morgens schon… *haha*, nee ganz so ist es natürlich noch nicht.

Heute haben wir den ersten aktiven Trennungsversuch unternommen. Heißt: Wir sind zusammen hin, ich bin fünf Minuten mit im Gruppenraum geblieben, habe P. dann „Tschüss“ gesagt und mich etwa 30 bis 40 Minuten im Vorraum aufgehalten. Ich habe sie immer mal weinen hören, aber sie war nicht das quakendste ((wird das so geschrieben? „quakendste“? Das quakende – Das quakendere – Das quakendste… Haha ;) ))… es war also nicht das Kind, dass am meisten geschrien hat. Das war L., auch in der Eingewöhnung und in der ersten Woche ganz ohne Eltern. Der ist anstrengend, weil: Der heult eigentlich immer. Armer kleiner Mann. P. hat sich gut gemacht.

Die erste Woche ist also geschafft. Mein Fazit bisher:

Eindruck Kindergarten allgemein
Gut. Geräumig. Weitläufige Gänge. Eigener Garten.

Toll ist
Die Kindergartenkinder springen überall rum, wirklich überall. In den Gängen, in allen Zimmern, im Bad. Die machen einfach ihr Ding. Dadurch entsteht ne Menge Chaos. Ich finde das sympathisch und freue mich für P., wenn sie dann in ein paar Jahren zu „den Großen“ gehört.

Erzieher/innen
Krippe: In Ordnung, lieb, fürsorglich, etwas gesichtslos. FSJlerin aaaaaanstrengend. Rest: Kaum Kontakt.

Highlight
„Hottie“-Betreuer der Übergangsgruppe *grins*

Blöd ist
Das Catering kommt von so einer Durchschnittsbude und „Pampe“ trifft es wohl allgemein ganz gut. Eigentlich riecht es ständig überall nach Blumenkohl oder so… Ich würde durchdrehen, wenn ich da arbeiten müsste.

Aussicht
Zuversichtlich. Ich habe ein gutes Gefühl und denke, dass sie dort gut aufgehoben sein wird. Ich würde ja gerne jeden Tag mit hin, nur so zum gucken. Das fetzt!

Übrigens: Darüber will ich mich schon seit einer Woche auslassen. Als ich letzte Woche diese Formulare für P.s Krippenbesuch vor mir liegen hatte… Meine Güte, was habe ich mich urplötzlich ERWACHSEN gefühlt. Ich hatte augenblicklich meine Mutter im Kopf (die selbst sehr jung ein Kind bekommen hat) und wie sie sich wahrscheinlich oft gefühlt hat. Links oben auf den Formularen stand unsichtbar: V.E.R.A.N.T.W.O.R.T.U.N.G … Das ist das erste Mal, dass wir als Eltern „öffentlich“ werden. Und wieder mal fühlte ich mich so „provisorisch“. So als würde ich nur so tun, als ob… Wisst ihr was ich meine? Ich frage mich, ob sich alle Eltern so fühlen? In solchen Situationen zieht man doch einfach dieses „Elternding“ durch, oder? Oder gibt es Leute, die sich total „drin“ fühlen, die „Eltern“ total ausfüllen… Ich fühle mich irgendwie noch so „klein“…

Eins am Tag 06: Lachen.

One Photo A Day Challenge January 06

Lachen.
Irgendwie glücklich sein.
Glücklich macht mich aktuell am meisten: Das P. – und zwar mit Abstand!

(one photo a day challenge – january 06: makes you smile)

Und was macht sonst noch akut glücklich?

– Stück für Stück mehr Freiheit zurück
– Dass T. Hodgkinsons Buch und die Erfahrungen in der KiTa mich das Spielen mit P. genießen lehren
– Erkenntnisse, die im Clash „Glück vs. Un“ gerade ersteres gewinnen lassen (trotz PMS)
– meine Lust aufs Studium ab Herbst

Und der Vollständigkeit wegen nachgereicht:

Eins am Tag 01: ICH

Hier als „YOU“, also me, also ich oder Teile davon (mit diesem Collagentool gemacht):

One Photo A Day January 01

By the way:
Gibt es eigentlich irgendjemanden, der das gerade liest, der von sich behaupten kann, dass er absolut frei von Komplexen ist???

One photo a day keeps…

Irgendwie stehe ich ja auf fortlaufende Sachen. Und ich stehe darauf etwas durchzuziehen. Bei Doreen von Epic Bliss habe ich gestern die „One Photo A Day“-Challenge entdeckt und Lust bekommen mitzumachen – schließlich war das Weihnachtsgeschenk von K. und mir für uns eine neue Kamera (especially weil P. unsere alte geschrottet hat).

Es folgt nun also jeden Tag ein Bild (und zwar nach folgender List, vorgegeben von fat mum slim):

Ein Foto am Tag

Nette Nebeneffekte sind:

– Aktion im Blögchen
– Kreative Beschäftigung + Output
– sich selbst ungewöhnliche Fragen stellen (immer gut)

Auf auf zu fröhlichen Taten also!

Edit: Die fehlenden fünf Tage werde ich nicht nachholen, das wäre irgendwie… langweilig. Oder?