Eins am Tag 17: Wasser.

Weil ich kein Bild von meinem Wasserhahn posten möchte, gibt es gesammeltes Wasser aus Urlauben (Urläuben? Urlaubse? Urläuber?) der letzten drei Jahre (die waren übrigens allesamt toll) und zwangsläufig ein bisschen Geschichte.

Sommer 2009, Südeuropa

klares wasser

K. und ich waren gerade 2 Monate sowas wie zusammen und haben uns entschlossen einen Roadtrip durch Südeuropa zu machen – 4 Wochen durch Frankreich, Spanien und Portugal. Wir haben uns irrsinnig verschuldet, aber es war eine der tollsten (Reise-)Erfahrungen meines Lebens.

isle spain

Andererseits war das auch die Zeit, in der meine Krankheit (Morbus Crohn) zum ersten Mal richtig aktiv da war. Die Diagnose war mir da noch nicht wirklich gegenwärtig. Damit hatte ich ziemlich zu kämpfen. Der Urlaub war trotzdem großartig, hätte aber noch viel großartiger sein können, wenn der Schub nicht gewesen wäre.

baum wasser

Die Wochen haben mir aber auch gezeigt, dass K. jemand ganz besonderes ist. Auch weil er so gut mit meiner Krankheit umgegangen ist, die wirklich nicht immer angenehm ist und oft zu „nerviger“ Warterei führt oder andere Sachen unmöglich macht. Eine Partner, der damit gut umgeht ist Gold wert.

—– SCHNITT —-

Norwegen, Sommer 2010

Da war ich schon schwanger… Hätte uns das ein Jahr zuvor (siehe oben) jemand gesagt, wir hätten’s nicht für möglich gehalten. Wir hatten eine Menge zusammen vor, aber ein Kind stand nicht so unmittelbar auf der Agenda…

norwegen balestrand

K. hatte nicht mehr wirklich damit gerechnet überhaupt noch Vater zu werden. Schließlich ging er auf die 40 zu und hatte sich gerade eine Freundin gesucht, die schlappe 17 Jahre jünger ist als er und ständig mit einer  Band auf Tournee oder im Studio war… So schnell kann’s gehen ;)

jostedalsbreen

(Das ist übrigens der Jostedalsbreen, der größte Festlandgletscher Europas – jahaaa, her mit den Superlativen ;) )

nkdshflsho

Da habter! Meine Wampe im Sommer 2010 – 8. Monat.

Norwegen war für mich enorm wichtig – 3 Wochen Pampa und kaum Ablenkung. In der 2. Woche bin ich in eine Art Schreibwut verfallen und habe „mein bisheriges Leben Revue passieren lassen“ und mit wichtigen Dingen abgeschlossen und meinen Kopf  mal grundlegend geordnet. Am Ende hatte ich drei oder vier Kladden vollgeschrieben.

—- SCHNITT —-

Italien, Sommer 2011

lksökfdöosoj

Trotz Autounfall und den 40 Grad Fieber von P. und allen möglichen Hindernissen – rückblickend war Italien trotzdem schön. Unser Baby war irgendwie kaum noch ein Baby – die erste „hilflose“ Zeit war rum. Alles fühlte sich nach Familie an. Wir sind jetzt einfach eine. Und das ist… toll.

Und nochmal kurz zum Thema: Ich liebe und brauche WASSER – ohne Wasserquelle in der Nähe, sei es nun in Form des Meeres oder ein Fluss / Wasserfall / Bach / See, fühlt sich Urlaub nicht nach Urlaub an. Dieses Jahr steht Südengland auf dem Plan.

(one photo a day challenge – january 17: water)

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