Eins am Tag 13: Inhalt.

ein foto am tag 13

Tascheininhalt

In meiner räudigen, vor mittlerweile zehn Jahren für etwa 13 Euro erstandenen, Tasche befinden sich aktuell:

– rote Schorle (für mich)
– P.s Trinkedingens (mit ausklappbarem Halm. Sehr praktisch!)
– 5 Packungen Taschentücher (ich habe immer zu viele Packungen mit oder keine)
– ein Paar Handschuhe (P.)
– eine Mütze (ich)
– tic t.acs orange (meine Sucht ist seit Januar wieder auferstanden)
– eine Pröbchen Dr. Dingsis Kinder- und Hautcreme (mjammi!)
– eine Haarspange
– Airwa.ves – ich treib dir Tränen in die Augen – Kaugummis
– 4 Stifte (die fetzen, weil es gleichzeitig Wachs-, Aquarall- und Buntstifte sind)
– mein Asthma-Spray (damit fühle ich mich immer wie ein Hirni)
– ein Beuteldingsi (da wird ein ECHTER Einkaufsbeutel drin verstaut. Auch praktisch!)
– Stift + Notizbuch (wichtig!)
– mein Portemonnaie (selfmade)
– diverse Kassenzettel und Rechnungen
– mein neues und mein altes Telefon (die Nummern müssen noch rüber)
– ’ne Windel und eine Packung Feuchttüchter

Und hey! Ich habe schon mehrmals versucht mich von der Tasche zu trennen, aber sie hat einfach die perfekte Anzahl an Innen- und Außentaschen! Die ist schon hundert Mal geflickt, aber ich kann mich mit keiner anderen auf Dauer anfreunden… Mein neuer Plan ist: Die exakt nachnähen!

Habt ihr nicht auch solche Sachen? Zeigt’s sie mir :)

Eins am Tag 12: Nahaufnahme.

ein foto am tag 12

Nahaufnahme

Das ist 1. langweilig, 2. widerspricht es ziemlich vielem (Stichwörter Konsum, Marken, etc.) und 3. muss ich aber zugeben: Ich bin ein Macianer und kann mich dahingehend kaum gegen meine Erziehung und Sozialisation wehren.

Außerdem soll die Challenge ja irgendwie die Realität wieder geben… Und DAS DA beschäftigt mich gerade, weihel DAS DA gerade zur Tür reingeflattert kam und ausprobiert werden will / muss.

(one photo a day challenge january 12: close up)

Eins am Tag 11: Schlafen.

Nö. „Where you sleep“ (also where I sleep) ist ziemlich lahm. Ein Zimmer, ein Bett, ein Nachtschrank, ein Lampe. Alles schwedischer Einheitsbettenbrei. Okay: Dachfenster gen Himmel direkt überm Kopfende… Aber um ehrlich zu sein: Dieses verflucht teure Ve.lux-Dachfenster-Verdunkelungsrollo ist immer unten. Schlaf ist wichtiger als Sterne gucken! Eindeutig(s)t!

Aber Google zeigt: Es gibt jede Menge WIRKLICH abgefahrene „Where you sleep“s… Meine spontanen Favoriten:

1 – Das Baum-Bett 1

2- Das Baum-Bett 2

3- Das Burger-Bett

passend dazu:
4- Das Sandwich-Bett

5 – Das schaukelnde KingSize-Bett

6 – Das „Ich will dahin. JETZT!“-Bett

7 – Das „WtF?!“-Bett

8 – Das „MaxiCosi“-Bett

9 – Das „Sweet Dreams“-Bett

(Und mein persönlicher Favorit:)
10 – Das „3-2-1-MEINS“-Bett ;) 

(one photo a day challenge january 11 – where you sleep)

Quellen:

  1. http://www.mymodernmet.com/profiles/blogs/the-best-bed-frame-ever
  2. http://www.renofurniture.com/Updated%20Images/Furniture/lodgepole/TDcrb-large.gif
  3. http://mfwilson.com/blog/best-bed-ever/
  4. http://sleeprevolution.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/media_httpimageshuffi_ljlgG_jpg_scaled1000.jpg
  5. http://jakabare.com/2011/11/contemporary-bedroom-furniture-for-welcoming-summer-indoor.html/mood-rocking-bed-for-best-bedroom-furniture-design/
  6. http://homeluxuryideas.com/modern-bedroom-ocean-panoramic-kids-bedroom-furniture-bedroom-decor-bedroom-decorations-bedroom-walls-teenage-bedroom-ideas/
  7. http://4.bp.blogspot.com/-NgMTpXqnBLQ/TcAXJ3nCb3I/AAAAAAAACDY/Zqh_vpCV5Fc/s400/cinderella+bed.PNG
  8. http://www.parentsexpert.com/10-crazy-and-cool-bed-designs/coolest-bed-designs-04
  9. http://25.media.tumblr.com/tumblr_ljyp89ku3z1qzjkcpo1_500.jpg
  10. http://homeinteriordesigninfo.com/wp-content/uploads/2010/11/romantic-outdoor-canopy-bed.jpg

 

Eins am Tag 09: Routine.

ein foto am tag januar

Routine

Sie werden müde. Sie werden wach.
Sie werden prüde. Oder schwach.
Sie werden laut. Oder leise.
Sie werden Teenies. Und später Greise.

Sie werden groß. Vielleicht auch klein.
Wie auch immer: Sie sind und werden Menschen sein.

(one photo a day challenge – january 09: daily routine)

Ähm. Ist das normal?

Mein Kind „testet seine Grenzen“, wie man so schön sagt.

Ich
Nein, P., es gibt jetzt nicht noch einen Keks!

P.
Gii? Gii? Kiiie?! (das heißt „Keks, sie zeigt dabei energisch auf Schublade)

Ich
Naheiiiiiiin!

P. (schon dramatischer)
Giii? Biddä!?! Giii?! Biddä!!??

Ich
Neeiiiin, du hattest gerade schon einen Keks!

P. (Augen füllen sich mit Tränen)
Gi! GIII!!!! (schnauf schnauf schnauf)

Dann guckt sie um sich, reißt dramatisch beide Arme nach oben und schmeißt sich dann urplötzlich der Länge nach auf den Boden und heult. Manchmal fängt sie währenddessen auch wieder an zu spielen, heult aber weiter. Oder sie beruhigt sich überhaupt nicht und macht sich total steif, sodass ich sie nicht mal hoch nehmen kann. Ich finde das ja (ehrlich gesagt) auch immer ein bisschen lustig.

Die Frage bezüglich der „Normalität“ ist aber: Neuerdings zerrt sie sich wie verrückt an den Haaren oder haut sich selber, wenn sie wütend ist. HILFE! MEIN KIND IST AUTO-AGGRESSIV!!! Naja, nicht ganz. Aber mal ehrlich: Was soll man denn davon halten? Gibt es da eine halbwegs logische Erklärung für?

Eins am Tag 08: Himmel.

one photo a day challenge januaryHimmel
Das, was seit dem Sommer unser Zuhause ist, nennt sich „Dachgeschosswohnung“.
Himmel daher nah. Schon viel nettes beobachtet seitdem.

(one photo a day challenge – january 08: your sky)

KiTa-Eingewöhnung: Tag 5

Ach ja, da war ja noch was ;) Heute hätte ich das Fazit fast vergessen, so „normal“ ist der Gang zur Krippe morgens schon… *haha*, nee ganz so ist es natürlich noch nicht.

Heute haben wir den ersten aktiven Trennungsversuch unternommen. Heißt: Wir sind zusammen hin, ich bin fünf Minuten mit im Gruppenraum geblieben, habe P. dann „Tschüss“ gesagt und mich etwa 30 bis 40 Minuten im Vorraum aufgehalten. Ich habe sie immer mal weinen hören, aber sie war nicht das quakendste ((wird das so geschrieben? „quakendste“? Das quakende – Das quakendere – Das quakendste… Haha ;) ))… es war also nicht das Kind, dass am meisten geschrien hat. Das war L., auch in der Eingewöhnung und in der ersten Woche ganz ohne Eltern. Der ist anstrengend, weil: Der heult eigentlich immer. Armer kleiner Mann. P. hat sich gut gemacht.

Die erste Woche ist also geschafft. Mein Fazit bisher:

Eindruck Kindergarten allgemein
Gut. Geräumig. Weitläufige Gänge. Eigener Garten.

Toll ist
Die Kindergartenkinder springen überall rum, wirklich überall. In den Gängen, in allen Zimmern, im Bad. Die machen einfach ihr Ding. Dadurch entsteht ne Menge Chaos. Ich finde das sympathisch und freue mich für P., wenn sie dann in ein paar Jahren zu „den Großen“ gehört.

Erzieher/innen
Krippe: In Ordnung, lieb, fürsorglich, etwas gesichtslos. FSJlerin aaaaaanstrengend. Rest: Kaum Kontakt.

Highlight
„Hottie“-Betreuer der Übergangsgruppe *grins*

Blöd ist
Das Catering kommt von so einer Durchschnittsbude und „Pampe“ trifft es wohl allgemein ganz gut. Eigentlich riecht es ständig überall nach Blumenkohl oder so… Ich würde durchdrehen, wenn ich da arbeiten müsste.

Aussicht
Zuversichtlich. Ich habe ein gutes Gefühl und denke, dass sie dort gut aufgehoben sein wird. Ich würde ja gerne jeden Tag mit hin, nur so zum gucken. Das fetzt!

Übrigens: Darüber will ich mich schon seit einer Woche auslassen. Als ich letzte Woche diese Formulare für P.s Krippenbesuch vor mir liegen hatte… Meine Güte, was habe ich mich urplötzlich ERWACHSEN gefühlt. Ich hatte augenblicklich meine Mutter im Kopf (die selbst sehr jung ein Kind bekommen hat) und wie sie sich wahrscheinlich oft gefühlt hat. Links oben auf den Formularen stand unsichtbar: V.E.R.A.N.T.W.O.R.T.U.N.G … Das ist das erste Mal, dass wir als Eltern „öffentlich“ werden. Und wieder mal fühlte ich mich so „provisorisch“. So als würde ich nur so tun, als ob… Wisst ihr was ich meine? Ich frage mich, ob sich alle Eltern so fühlen? In solchen Situationen zieht man doch einfach dieses „Elternding“ durch, oder? Oder gibt es Leute, die sich total „drin“ fühlen, die „Eltern“ total ausfüllen… Ich fühle mich irgendwie noch so „klein“…