Ich geh einfach nicht mehr raus!

Ich blogge gerade nicht. Warum eigentlich?

Die Gedankenmaschine läuft und läuft. Grübelzwang und so. Aber was wirklich prächtiges kommt nicht heraus dabei. Der Alltag ha(ss)t mich. K. hat wieder die eine Woche im Monat auswärts gearbeitet. Das schafft mich. Ich bin morgens zu müde zum Aufstehen und abends nicht bereit früh genug ins Bett zu gehen. Jeder Tag ist genau wie der Tag vorher. Es passiert (weitgehend) nichts außer der Reihe. Ja, sicher. Es gibt schlimmeres. Aber sie kotzt mich gerade mal wieder an diese Welt, wegen… ach… wegen Syrien und Griechenland und dem Iran, wegen sexistisch-rassistischen Arschlöchern und unlösbaren Konflikten überall. Wegen: Ich wäre lieber ein Schwein und hätte keine Wahl.

Dazwischen ist das Kind mal süßsüßsüß und mal zum Kotzen. Grenzen testen vs. Sprechen lernen. Die Gefühlsachterbahn ist da schlimmer als zu hochpubertären Zeiten, finde ich. Ich liebe sie. Das merke ich immer häufiger und klarer. Sie macht mich stark und schwach zugleich. Aber für sie ziehe ich durch. Ich wette, sonst hätte ich jetzt wieder mal eine „Ich geh einfach nicht raus… So zwei oder drei Monate“-Phase. Durch sie hab ich’s nicht.

Scheiß Luxusprobleme! Ich weiß. Und das ist es ja gerade. Ich will mich nicht beschweren. Tolle Wohnung, ertragbare Stadt, ertragbares Land, tolles Kind, in Ordnunge Beziehung, Essen im Kühlschrank. Aber zwischen alldem sind viel zu große Fragezeichen und die überrennen mich. Darf ich das genießen obwohl es anderen dreckig geht? „Nicht auf Kosten anderer“ geht hier ja kaum… Und da sind wir wieder im: Karussell. Ich bin raus.

(Waaah! Der Pizzabote gerade sah aus wie Anthony Hopkins)

Ich kann mir kaum vorstellen auf eine Demonstration zu gehen…

… wenn ich wüsste, dass dort vielleicht auf mich geschossen werden würde.“ sagt Eilias Parabo, Mitbegründer der gemeinnützigen Organisation „Adopt a Revolution“.

In Syrien passiert aber genau das. Jeden Tag. Frauen, Männer, Kinder, Studenten – Menschen wie du und ich – gehen auf die Straße um für Freiheit, Gerechtigkeit und ein Ende der gewaltsamen Diktatur zu demonstrieren und setzen dafür täglich ihr Leben auf’s Spiel. Seit Beginn der Aufstände im Frühjahr 2011 wurden nach UN-Angaben bereits mehr als 5600 Zivilisten Opfer der syrischen „Sicherheitskräfte“ – vermutlich sind es noch viele mehr.

In Deutschland hat sich ganz frisch die Organisation „Adopt a Revolution“ gegründet. Syrer und Deutsche unterstützen aktiv den friedlichen Widerstand des syrischen Volkes gegen das Assad-Regime. Nach fast einem Jahr der Proteste werden in Syrien die Resourcen knapp. Das Team von Adopt a Revolution versucht über eine Art „Crowd Funding“-System über ihre Webseite Geld zu sammeln, um z.B. die Finanzierung von Miete und Lebensmitteln, Internetanschlüsse, Kameras, Computer usw. für (unter anderem zwangsläufig versteckt lebende) Aktivisten in verschiedenen Kommitees und Städten Syriens zu sammeln.

zdf.kultur hat in der Sendung „Der Marker“ gestern (am 15. Februar 2012) einen sehr informativen Beitrag über die Organisation gebracht, in dem die Gründer von Adopt a Revolution zeigen und erklären, wie, woran, womit und wofür sie arbeiten.

Schaut bitte einfach mal rein. Der Beitrag ist wirklich gut gemacht, kostet nur knappe 5 Minuten Zeit und vielleicht entschließt sich der ein oder andere von euch dafür, mal auf der Seite von Adopt a Revolution (www.adoptrevolution.org) vorbeizuschauen und den „syrischen Frühling“ als Revolutionspatin oder -pate mit einer Geldspende oder durch Unterzeichnung der Solidaritätserklärung für den unbewaffneten Protest der Syrer gegen die Assad-Diktatur zu unterstützen.

Mir liegt das Projekt sehr am Herzen, weil eine meiner besten Freundinnen ehrenamtlich aktiv für Adopt a Revolution tätig ist und die Organisation meiner Meinung nach einen wirklich sinnvollen Weg gefunden hat, ein demokratiewilliges Volk zu unterstützen. Einfach mal nicht wegschauen.

Quellen:

https://www.adoptrevolution.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_in_Syrien_2011/2012
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst/#/beitrag/video/1569522/DER-MARKER-vom-1502.2012 

Böse angezählt vom KV (und das kam so)

Mir geht’s momentan meistens kacke, manchmal „geht so“ – not worth to beschreib en Detail.

Die Eingewöhnung in der KiTa ist abgeschlossen – die Betreuungszeit wurde heute von 9 bis 14 Uhr beschlossen. Schlafen hat letzten Donnerstag auf Anhieb (und wider Erwarten) wunderbar funktioniert.

Da P. fängt an zu sprechen und zu verstehen. Auf einmal ganz schön viel. Am Wochenende, ziemlich genau am Sonntag, ist mir richtig bewusst geworden, dass sie sich gerade wieder total verändert (hat). Sie hat lange Haare bekommen und läuft und redet und macht nach und isst mit dem Löffel und trinkt aus dem Becher und, und, und… K. hat das vor kurzem auf den Punkt gebracht:

Es gibt Zeiten, da ist so ein Kind nur anstrengend. Und in den Zeiten ist es auch optisch ziemlich unsüß. Dann gibt es andere Zeiten, da könnte man das Kind auffressen, weil es so verschmust, verspielt, wissbegierig und schön ist. Gerade ist eine der anderen Zeiten. Und dann ist es ist auch wieder toll ein Kind zu haben.

Am Wochenende waren wir mit P. übrigens zum ersten Mal rodeln – bei so etwa 3 cm Schnee. Haha. Aber es hat geklappt, wenigstens hinten am großen „Berg“. Oh! Doch was erzählenswertes (halbwegs). Ich wurde nämlich von K. ganz böse angezählt. Und das kam so (ACHTUNG! POLEMIK! ;) )

K. beschließt am Sonntag total kurzfristig (so um 10 Uhr morgens), dass er mit P. doch mal den Schlitten einweihen könnte (so um 16 Uhr nachmittags). Ich wollte eigentlich Zuhause bleiben um mal in Ruhe zu „arbeiten“ (im Internet rumzuschnarchen). Kurzerhand habe ich mich aber doch für’s Mitgehen entschieden (nach 3 Tagen mal Frischluft ist ja auch nicht so verkehrt).

Der Schlitten für P. ist neu und unbenutzt (Geschenk von Oma zu Weihnachten). Im Geschenkpaket inbegriffen war so ein Rücken-Dranmach-Dings und ein Fußsack (braucht man heutzutage). Da(s) konnte(n) wir (er) natürlich nicht (mal eher) wissen (dran denken). Naja. Dann ohne Rückenteil. Wird schon so gehen. Jedenfalls hat der (meiner Meinung nach sowieso ständig viel zu überbesorgte) „Kindsvater“ mir dann MEHRFACH (allerdings) gesagt, dass ich aufpassen soll, wenn ich den Schlitten ziehe (wozu ich effektiv eh kaum kam, weil er es sicherheitshalber lieber selbst gemacht hat). Das wäre enorm wichtig, erklärte (befahl) er mir, weil nämlich: Das P. sitzt da gar nicht gut und sicher drauf (sie saß total okay drauf) und sie hält sich auch kaum fest (musste sie auch nicht, lag ja eh kaum Schnee, deshalb hat ER sie eh die meiste Zeit getragen und ICH habe den Schlitten getragen (-.-)).

Am Rodelberg (Hügelchen) angekommen, haben wir festgestellt, dass ganz schön was los war (das gesamte Viertel wollte scheinbar mit seinen „Bälgern“ den Minimalschnee nutzen). Wir sind dann 1 – 2  Mal den Hang runtergerutscht, das P. war auch bei recht guter Laune (abgesehen vom Keks-Geschrei) BIS (und jetzt kommt’s!): Die unvorsichtige Mutter (ich) mit dem armen P. den Berg runterrast (runter-schildkrötet würde es auch besser treffen). Kaum dass beide gut unten angekommen sind (nach 5 Minuten) will sie zurück auf den Berg stürmen (schlurfen). Dabei gibt sie natürlich NICHT (sehr wohl) hundertprozentig  darauf Acht, dass das Kind auch sicher auf dem Schlitten sitzt, OBWOHL (der nervtötend überbesorgte) K. sie doch vorher EXTRA MEHRMALS darauf hingewiesen hatte. Auf das ruckartig-hastige (völlig normale) Losziehen des Schlittens KONNTE das Kind verständlicherweise NICHT vorbereitet sein (P hat sich einfach zur Seite gedreht, weil da ein anderes Kind mit seinem Schlitten ankam). Das Kind wurde daraufhin unsanft (ganz, ganz, ganz leicht) von dem hohen Schlitten (aus MAXIMAL 30 cm Höhe) mit dem Kopf (mit der dick gepolsterten Schneeanzug-Wange) vom Schlitten gerissen (gerüttelt) und ist infolge dessen hart (seicht) auf den Boden GEKNALLT (lang gestriffen). Dabei hat es sich bestimmt mittelschwere (keine), eventuell bleibende Verletzungen zugezogen (ein bisschen Schnee ins Gesicht bekommen) und außerdem eine traumatisches Erlebnis erfahren müssen (sich erschrocken, weil es kalt im Gesicht war). Daraufhin war die Stimmung natürlich im Eimer (und K. war vorrangig pissig, weil sich P. nur von mir trösten lassen wollte und nicht von ihm. Haha!)

So jetzt wieder im Klartext:

Was mich daran angekotzt hat war, dass er ein totales Drama daraus gemacht hat und mich mit Vorwürfen à la „Ich hab’s dir doch gesagt und du passt dann MAL WIEDER nicht auf und dann passiert es natürlich doch!“ behaftet hat. Erstens: „Mal wieder“ (Ja klar, ich bin total UNFÄHIG auf mein Kind aufzupassen). Zweitens: Ich stelle mir vor, dass man in so einer Situation (und es war ECHT nicht schlimm) einfach gemeinsam das Drama-Kind beruhigt, ein bisschen in sich rein lacht und dafür sorgt, dass die Stimmung bald wieder okay ist. Stattdessen benimmt K. sich (für meine Begriffe) selbst wie ein Kind und zieht so eine „Das hast du nun davon, weil du nie auf mich hörst“-Nummer ab (-.-) Ich fand das mehr als albern und außerdem blöde, weil ich folgendes schon kommen sehe: In ein paar Jahren hat P. das „Spiel“ gecheckt und wird in solchen Momenten noch extra „Aua“ schreien und K. und mich dann schön gegeneinander ausspielen… Das habe ich ihm versucht zu erklären, er wollte das aber einfach nicht verstehen, weil er sich stur an der doofen Situation mit dem Schlitten festgehalten hat (um die es mir schon gar nicht mehr ging – typischer Frauenfehler).

Ich habe aber einfach keine Lust jedes kleine Drama von P. mit zu unterstützen und auch selbst eine große Nummer aus jedem „Aua-Weh“ zu machen – ich „hasse“ diese Art von Eltern! „Oh Gott, Junior, komm her, hast du Aua gemacht? Hast du Aua gemacht? Wenn ich den erwische, der dir das angetan hat…“

Ich finde, dass ein Kind mal hinfallen kann. Und ich finde, dass ein Kind sich mal die Finger einklemmen oder verbrennen kann. Vielleicht muss es das sogar. Es darf sich verschlucken, sich überfressen, sich ein Horn holen und stolpern… Und es darf (verdammt nochmal) beim Rodeln Schnee ins Gesicht bekommen! Solche Dinge passieren. Das gehört doch irgendwie auch dazu, oder?

Bin/war ich da zu „unsensibel“??

Baby- & Kinderzeit dokumentieren

Das würde mich mal interessieren:

Ich nehme an, dass viele von euch die Baby- und Kinderzeit irgendwie festhalten bzw. dokumentieren, oder?

1. ) Wenn ja: Wie?

2. ) Habt ihr’s über das erste Jahr hinaus geschafft? ;)

3. ) Was schreibt ihr so rein?

4. ) Habt ihr vor die „Doku“ dem Kind irgendwann zu geben?

Ich bin ja ein Aufzeichnungs-Festhalten-Doku-Maniac! Ich schreibe Tagebuch, darin ist natürlich (insbesondere aus der Schwangerschaft und den ersten Wochen) eine Menge an direkten Eindrücken zu finden. Außerdem habe ich zufällig im Krankenhaus ein Notizbuch geschenkt bekommen – das ist auch gleich zum ersten „Babytagebuch“ inklusive Fotos und so geworden und hat tatsächlich das erste Jahr gereicht.

Und ich habe schon in den letzten Schwangerschaftswochen eine Art „Briefbuch“ angefangen. Da habe ich in unregelmäßigen Abständen das P. direkt angeschrieben und ihr erzählt, was bei uns und mit ihr aktuell so los ist.

Jetzt habe ich ein kleineres Notizbuch, in das ich immer mal einige Sachen schreibe… Erste Schritte, Wörter und so.

Und ganz neu seit Ende 2011: Das P. hat eine E-Mail-Adresse bekommen. Die ersetzt jetzt das Briefbuch. Immer, wenn ich mich danach fühle, schreibe ich ihr eine E-Mail. Füge ab und zu ein paar Fotos dazu und auch die Großeltern und der Papa schreiben mal eine Mail. Das finde ich irgendwie kitschig und ein bisschen doof, aber auch schön. Ich stelle mir das toll vor. Irgendwann, wenn das P. alt genug ist, wird sie den Zugang bekommen und wird vielleicht Grüße aus 14 oder 18 oder wasweißich wievielen Jahren finden – Momentaufnahmen. Ich denke auch daran, dass dann ihre Großeltern vielleicht nicht mehr sind und selten auch leise, dass ja vielleicht mir oder K. mal was passieren könnte. Dann gibt es immer noch diese Worte. Von uns an sie. Das ist ein tröstender Gedanke.

Und ich selbst würde gerne Briefe und Momentaufnahmen aus meiner Kindheit lesen. Wenn wir schon so virtuell und vernetzte und alles sind, warum dann nicht auch auf so eine Art nutzen?

KEKSE my ASS!

Arrrrrrrrrrrrgh!!! Der, der die Kekse erfunden hat soll sich SOFORT im Sekretariat melden! Sie/Er/Es ist nämlich dafür verantwortlich, dass K. und ich um ungefähr 3 Millionen Nervenzellen ärmer sind, seitdem…

Das P. in der „Keks-Phase“ (ist)!

Es gab mal eine Zeit, da hatte das P. noch keine Zähne. Die Zeit dauerte bei uns bis zum 4. Monat.

Es gab mal eine Zeit, da war das P. tendenziell untergewichtig und wir haben uns über jeden Krümel gefreut, den sie gegessen hat und über jede 100 Gramm, die sie zugenommen hat.

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass wir einige Sachen gut gemacht haben – also für uns „gut“. Wir haben ihr zum Beispiel keinen Schnuller angewöhnt, also werden wir ihr nie einen Schnuller abgewöhnen müssen. Wir haben ihr von Anfang an nur Naturjoghurt und Quark gegeben, nicht diese süße Pampe – sie liebt das Zeug! Sie schläft durch, schon fast von Anfang an. Und zwar 12 Stunden am Stück. Von 20 Uhr bis 8. Wir können uns nicht beklagen. Sie sitzt beim Essen am Tisch. Und so weiter. Irgendwas müssen wir also irgendwie richtig gemacht haben.

Und wir haben einige Sachen verkackt! Ich hab sie ganz am Anfang (ja! Vor allem aus Faulheit) an der Br.st nuckeln lassen, zur Beruhigung und zum einschlafen. Total gute Idee, wenn man ein mega-empfindlicher Hauttyp ist. Resultat: Dauergerötete, off.ne, jucke.de Br.stwarzen. Als ich nicht mehr konnte (sie war drei Monate alt), wollte ich ihr ab und zu Pulvermilch geben.Resultat: Krankenhaus, weil sie den Scheiß nicht vertragen hat. Als ich mit 12 Monaten endgültig abgestillt habe, war sie so an das einschlafen an der Brust gewöhnt (und ich wieder so schwach), dass sie nur beim Nuckeln an der Flasche eingepennt ist. Haben wir ihr abgewöhnt, jetzt schläft sie so.

Aber die Kekse: Was für ein ätzendes Scheiß-Thema!!! Es macht mich WAHNSINNIG!!!

Sie steht auf und sagt als erstes: „Giii?“. Kriegt sie nicht. Kurzes Ningeln, weiter erstmal nichts. Nach dem Wickeln läuft sie in die Küche zu dem Schrank, in dem irgendwann mal die Kekse gelagert wurden und verlangt nach: „Giii?“ Kriegt sie nicht. Wutanfall. Ausraster. Hysterischer Schreikrampf vom feinsten. Beruhigung? No way! Wir bringen sie (ja, manchmal DESHALB brüllend) in die KiTa – und sind total erledigt. Eigentlich müsste ich in der Zeit arbeiten, aber ich erhole mich oft einfach und „wappne mich“ für den Rest des Tages. Wir holen sie wieder ab, kaum ist sie Zuhause: „Giii?! Giii!? Giiii?!“ Kriegt sie nicht – ich habe mir vorgenommen, dass sie nur noch einmal am Tag (zum Vesper) sowas bekommt. Dann ist kurzzeitig die Welt in Ordnung. Aber nur solange bis sie (meiner Meinung nach) genug hat. Das sieht sie grundsätzlich anders und auch dann gibt es wieder Stress. Man kann sie nicht ablenken, nicht mit ihr spielen, sie beruhigt sich nicht allein, sie ist erst ruhig, wenn sie einen ver*ickten Keks bekommt. Also nicht einen, sondern zwei Packungen oder so.

Was kann ich denn da machen???

Eine zeitlang sind wir gut gefahren, indem wir das einfach komplett ignoriert haben und wir dann einfach was anderes mit ihr gemacht haben. Geht nicht mehr. Sie dreht total am Rad. Sollen wir das einfach ertragen und beten, dass es so schnell wie möglich vorbei ist? Ich gebe (gerade in letzter Zeit, mir geht es einfach nicht gut gerade) immer häufiger nach, obwohl ich das nicht will. Aber ganz ehrlich? Ich ertraaaaaaaaaage dieses Gebrülle einfach auf Dauer (und JEDEN TAG) nicht :(

Ringelröteln!

Aha, das Kind hatte also am Wochenende Ringelröteln. Ist ja gut zu wissen. Jedenfalls hat das die EZ1 vermutet, deren Tochter am Wochenende ebenfalls welche hatte.

Symptome?

– Fieber (muss wohl aber nicht) – das P. hatte bis 39.6 °C

– KNALLrote Wangen, schmetterlingsförmige Rötung – P. hatte knallerote, ganz raue Wangen

– Hautausschlag / Frieseln / Pusteln –  bei P. kleine (Hitze?-)Frieseln überall

– Erkältungssymptome – jupp. Verrotzt und schleimiger Husten

– Gliederschmerzen – möglich. Das kann sie mir ja schlecht sagen

 

Wird wohl auch als „die fünfte Kinderkrankheit“ bezeichnet. Das scheint aber nicht weiter schlimm zu sein – es ist nur super ansteckend, kündigt sich überhaupt nicht an, ist 1-3 Tage da und dann wieder vorbei. Schwangere sollten aber aufpassen, weil die Viren Schäden beim Ungeborenen verursachen könnten!

Wahrscheinlich haben wir das fast alle gehabt, wir wissen es nur nicht ;)

Den Link zum Thema fand ich ganz hilfreich. Das Bild haut aber nicht hin… Bemüht dafür lieber die Go.gle-Bildersuche zum Thema „Ringelröteln“.

 

Morgen beginnt übrigens das Experiment „Mittagsschlaf“ in der KiTa – ab morgen also wird das P. zum ersten Mal fast 5 Stunden in der KiTa sein! Ich bin seeeeehr gespannt, ob die sie dort zum schlafen bekommen…

KiTa-Eingewöhnung: Woche 4 + Wochensoße

Das P. war letzte Woche krank und nur halb in der KiTa, also ist diese Woche die eigentliche vierte Woche der Eingewöhnung gewesen. K. hat sie hingebracht und meistens auch abgeholt, ich kann also nur von Erzählungen berichten und davon auch nicht unendlich viel. Aber: Es läuft gut.

Wir bringen das P. um 9 in die Krippe. Wir kommen an, ziehen sie aus. Sie stiefelt zum Krippenraum und seit dieser Woche geht sie auch direkt relativ freudestrahlend los und fängt an zu spielen. Geheult wird nicht mehr, Tschüss gesagt auch nicht. Eltern verzieht euch, ich will spielen. Super also.

Mittags will sie meistens Nachschlag (wie überraschend!), sie bleibt beim Essen am Tisch sitzen (im Gegensatz zu den ersten Wochen) und sie trinkt alleine aus der Tasse und stellt die sogar auch wieder hin (wäre schön, wenn das Zuhause auch so wäre). Mit dem Löffel essen klappt noch nicht so, das sollen wir mal „üben“. Jaaaa, machen wir. Klappt hier immerhin schon beim „Dogat?!“.

Momentan holen wir sie nach wie vor kurz vor 12 (also kurz vorm Mittagsschlaf ab), sie wird schon „ritualmäßig“ mit gewickelt und ins Bettchen gestellt, denkt aber noch nicht ans Schlafen und hat den Sinn und Zweck, glaub ich, auch noch nicht so richtig verstanden. Die EZinnen sind aber zuversichtlich, dass das werden wird. Muss ja auch.

Wir gehen nach Hause und legen sie ins Bett, sie quatscht noch ’ne Stunde vor sich hin und pennt dann irgendwann so von 13 bis 15 Uhr. Ich weiß nicht, wie das in der Krippe funktionieren soll, weil die EZinnen ja im Raum bleiben. Hier macht das P. auch keine Anstalten zu schlafen, wenn jemand im Zimmer ist. Aber das ist ja zum Glück dann deren Problem, haha, und nicht meins.

Nächste Woche wird der Mittagsschlaf dann aktiv angegangen und JA! ich freue mich drauf, wenn wir bei 5 Stunden am Tag angekommen sind und ich tatsächlich effektiv zu was komme in den Vormittags- und Mittagsstunden. Es ist ja schon ziemlich und wird sowieso bestimmt alles guuuuut.

Und sonst so?

Hmmm… Streit gab’s. Vertragen gab’s. Jetzt ist es wieder gut soweit. Ich bin außerdem krank und fühle mich so ziemlich ausgekotzt, das nervt.

Irgendwie hab ich gerade mal wieder ein Gewitter im Gehirn. Die Tage verkorksen so vor sich hin, ich bin nur in der Lage sinnlosen Mist zu tun und habe aber auch gerade gar keine Lust auf Sinnvollitäten. (Zum Glück ist das von der Auftragslage her auch gerade so mehr oder weniger drin…) Ich denke „zu viel“ nach, über nicht lösbare Weltprobleme und vergesse darüber mein Leben zu leben… So oder so ähnlich. Irgendwie verschwimmt gerade alles, Woche um Woche geht und alles fühlt sich ein bisschen eklig an. Ich komme auch mit dem scheiß-kalten Wetter nicht klar, echt nicht.

Das P.: Entwickelt sich rasant. Wirklich verrückt. Sie hat total viele Haare bekommen und mittlerweile ’ne ordentliche Matte. Sie quatscht die ganze Zeit vor sich hin und die ein oder anderen Worte versteht man auch schon. In diesem Monat sind unter anderem neu dazu gekommen:

– „anna“ = Windel
– „duggu“ = dunkel
– „darra“ = Gitarre
– „Dogat“ = Joghurt

Manchmal wirkt es wirklich, als wolle sie uns etwas ganz bestimmtes sagen und ist dann richtig frustriert, weil wir sie offensichtlich nicht verstehen. Ansonsten geht mir das „Giii“-Keks-Dilemma echt auf den Keks (im wahrsten Sinne). Ich bin auch manchmal einfach zu schwach und gebe nach, das P. ist aber maßlos. Am Wochenende z.B. hatte ich soooo sehr keinen Bock auf diese Endlos-„Diskussion“ und das Gebrüll und Geschrei, dass ich ihr einfach die verdammte Keks-Packung hingestellt habe und zu ihr meinte: „So. Bitte. Da hast du Keks. Iss und iss bitte so viel bis du kotzt.“ (Echt jetzt) Sie hat die alle aufgegessen und wollte danach noch mehr. Waaaas geeeeeht dennnn???

Übrigens habe ich auch festgestellt,dass sie mittlerweile an die obersten Schubladen des Apothekerschranks im Flur kommt. Vor einigen Tagen schleicht Madame sich also dahin, während ich in ihrem Zimmer döse, schnappt sich die Keks-Schachtel aus der Schublade setzt sich hin und fängt an die wegzuknuspern. Ich wundere mich nach ein paar Minuten, warum es so still ist, gehe in den Flur und? Das P. erschreckt sich TIERISCH, guckt schuldbewusst, hält kurz inne, dreht mir den Rücken zu und kaut weiter ihre Kekse weg. Ist das zu fassen? Sie weiß das g-a-n-z- genau, dass Mama das höchstwahrscheinlich nicht toll finden wird. Aber versuchen kann man’s ja…

Sonst passiert hier an allen Ecken gerade das, was man wohl „Grenzen testen“ nennt. Wenn ihr was nicht passt, dreht sie durch. Aber RICHTIG. Die EZ1 hat uns auch schon bescheinigt: „Sie hat auf jeden Fall eine starke Persönlichkeit„. Ich persönlich finde trotzdem, dass sie sich mit der Phase schon noch hätte Zeit lassen können… Aber naja. Nächste Woche dann also 16 Monate. Bald 1,5 Jahre… Woooooooow.

Und ach ja: Ich verspüre immer häufiger, dass ich es gut fände, wenn ein zweites Kind da wäre. Ein Geschwisterchen. Ich habe aber absolut keinen Nerv gerade auf alles, was davor steht: Schwanger werden wollen, hibbeln, schwanger sein, die Sorgen und Ängste, Geburt, Neugeborenes (also alles das, was über „süüüüüüß“ hinaus geht)… Tatsächlich haben wir vor einigen Tagen schon einmal leise über eine Adoption nachgedacht… Kennt sich jemand damit aus? Was haltet ihr davon? Geht das so „einfach“ (nein, natürlich nicht)… Es ist wirklich nur mal ein Gedanke in eine andere Richtung… Wegen meinen Krankheiten hab ich einfach auch Schiss. Das P. scheint es gut getroffen zu haben, aber wer weiß, wie es beim zweiten Kind werden würde…

Neue Maschine

Ich hab ’ne Neue! Ich hab mir mal ganz kurz entschlossen eine Overlock (W6  454D Professional) „kommen lassen“ und ich werde sie behalten. Weil: Die ist ECHT toll.

Auf der W6-Seite findet ihr ein Produktvideo und alle technischen Daten. In dem Maschinchen steckt wohl Janome-Technik und ich habe viele, viele, viele Erfahrungsberichte gelesen – die Overlock kommt dabei fast immer gut weg.

Für mich persönlich kann die nach ein paar Testteilen wirklich alles, was ich von einer Overlock erwarte. Sie ist von den Ausmaßen her relativ klein, die Einfädelung geht nach kurzem Studium der Anleitung ziemlich leicht und die Nähte kann man an den Stoff durch Fadenspannung jedes einzelnen der vier Fäden, Differentialtransport und Stichbreite einstellen. Das Messer kann man aktivieren und deaktivieren und die Nähte sowie Schnitte werden sauber. Und super wichtig: SIE IST ziemlich LEISE!

Vor allem im Gegensatz zu meiner Singer Chich (Model Nr. 4662) – da klackert die Spulenkapsel, die unter der Nähplatte ist, total nervtötend rum. Und die Nähte mit der Singer werden oft kräuselig, ungenau, es werden Stiche ausgelassen, der Faden reist, die Nadel bricht, der Stoff wird reingezogen… Irgendwie nervt die Singer Chic mich. Was tun?

Soll ich meine alte Singer, die 1997 immerhin mal ACHTHUNDERT Mark gekostet hat, warten und/oder reparieren lassen oder kaufe ich mir passenderweise eine neue Nähmaschine? Zum Beispiel eine W6 N 1235 für derzeit 140 Euro?

Ickweeßeteinfachnicht!

Mein Körper macht mich krank!

(Wer keine Lust auf einen Jammer-Post hat, der sollte an der Stelle nicht weiterlesen…)

ES KOTZT MICH AN! MEIN KÖRPER MACHT MICH KRANK!

Und dieser Satz stimmt in vielerlei Hinsicht…

Ich bin 23 Jahre alt und habe manchmal das Gefühl im Körper einer 80-jährigen zu stecken. Was haben sich meine Erzeuger eigentlich gedacht, als sie auf die Idee kamen gemeinsam ein Kind zu bekommen???

Ich fühle mich langsam wie ein beschissen paranoid-hypochondrischer Vollidiot. Ich bin permanent mit den Unzulänglichkeiten meines Körpers beschäftigt. Dauernd ist irgendwas. Ich fühle mich nie, nie, nie vollkommen leistungsfähig. Und ich kann mir das selbst nicht „verzeihen“.

Punkt 1: Neurodermitis

Habe ich seit meiner Geburt. Als Kind bin ich regelmäßig wie eine Mumie rumgelaufen, mit verbundenen Armen. Mit 5 oder so war ich zum ersten Mal 6 Wochen alleine zur Kur an der Nord- oder Ostsee und hab mich gefühlt wie im Heim. Im Sommer jucken meine Armkehlen und Kniebeugen und die Haut über meinen Augen und unter meinem Hals schuppt sich ab. Im Sommer-Ferienlager wurde ich liebevoll als „Schimmelpilz“ bezeichnet, weil sich meine Haut bei kurzer Sonneneinstrahlung sofort einen Sonnenbrand einfängt und sich daraufhin schält. Im Winter kratzen zu warme Klamotten. Im Herbst und Frühling habe ich Probleme wegen Heuschnupfen.

Punkt 2: Allergien

Ich bin allergisch. Gegen so ziemlich alles. Tierhaare jeder Art, Schimmelpilze, Pollen, haufenweise Baum- und Strauchkram, Penicillin und wahrscheinlich gegen diverse Nahrungsmittel wie Nüsse und die ganzen Klischees. Daran hab ich mich gewöhnt. Das hat zur Folge, dass ich meine Lieblingsjahreszeit (Frühling) nie genießen kann, weil ich entweder total verquollen und verrotzt bin oder todmüde von den histaminblockierenden antiallergischen Pillen. Und ich kann viele gute Freunde nicht Zuhause besuchen, weil ich nach spätestens 10 Minuten weder gucken, sprechen noch atmen kann.

Punkt 3: Morbus Crohn

Vor etwa zwei Jahren kam die Diagnose Morbus Crohn. Mein Darm ist sozusagen überempfindlich und reagiert erstens total auf minimalsten Stress (WIRKLICH minimal) und verteidigt sich gegen sich selbst, sozusagen. Obwohl das nicht nötig wäre. Er greift also die eigentlich gesunden und wichtigen Zellen und Schleimhäute im Darm an. Ich hatte schon immer einen recht nervösen Darm. Wenn ich aufgeregt oder gestresst war, hab ich Durchfall bekommen (Ist das jetzt zu intim? Dieses Thema ist bei mir leider Alltag. Und es kotzt mich übrigens tierisch an, dass so unglaublich viele Leute das so unglaublich lustig oder eklig finden *schnaub*). In der Pubertät hat sich das gesteigert. 2008. Stress mit Leben und Band und Beziehung. Darm verrückt. Das hat dann nicht mehr aufgehört. Nachdem dir ewig Ärzte und Bekannte erzählen, dass du mal einen Gang runter schalten sollst, wird dann doch mal geguckt. Also: Chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Mein Lampenfieber wurde schlimmer und irgendwann bin ich ein halbes Jahr so gut wie gar nicht mehr vor die Tür gegangen, weil ich ständig Schiss habe, in irgendeiner unmöglichen Situation plötzlich aufs Klo zu müssen. Das nervt total. Keine entspannten Spaziergänge mit Freunden, Essen gehen ist auch eher uncool und eigentlich bin ich deswegen dauernervös. Ob Schub oder nicht. Diese Krankheit macht einen irgendwie ein bisschen bekloppt. Die „normalste Sache der Welt“ wird zum Über-Thema. Ich habe keine Ahnung mehr, wie es ist, wenn die Ausscheidungen des eigenen Körpers einfach stinknormal und eben KEIN Thema sind.

Punkt 4: Hashimoto-Thyreoiditis

Wahrscheinlich der neuste Streich meines fantastischen Körpers *schrei* Und siehe da: Eine weitere Autoimmunerkrankung. (Fällt das denn eigentlich niemandem auf? Diese scheiß Krankheiten sind ALLESAMT Autoimmunerkrankungen… Mein Körper ist sein größter Feind!) Die Schilddrüse diesmal. Da werden irgendwie zu viele oder zu wenig Schilddrüsenhormone produziert und das beeinflusst so ziemlich viel, was das eigene Befinden angeht. Die Werte sprechen eindeutig dafür. Ich fühle mich beschissen. Schlapp, müde, antriebslos, total kaputt. Ich habe Herzrasen, ständig ein glühendes Gesicht und kalte Hände und fühle mich grundlos total zittrig-panisch. Die Ärzte sagen: „Eine spezifische Behandlung ist derzeit nicht erforderlich“. Na großartig! Pech gehabt, oder wie? Und WIEDER so eine beschissene Krankheit, die keiner so richtig ernst nimmt. So nach dem Motto: „Schlafen Sie sich mal richtig aus, dann wird’s schon wieder gehen.“ Geht es nicht. Diese Zustände sind UNAUSHALTBAR! Und ich kann sehr wohl „Ich fühle mich ganz normal müde und geschafft“ von diesen ständig wiederkehrenden Symptomen unterscheiden! Ich fühle mich total ausgelaugt und bin absolut nicht arbeitsfähig. Damit soll ich nun halt klarkommen, obwohl es ganz offensichtlich einen Auslöser gibt? Ich raff’s nicht.

Punkt 5: Und dann war da noch…

Ich war letzte Woche Freitag dann doch mal beim ALLGEMEINARZT (zu der Spezies sag ich jetzt mal nichts)… Seit etwa einem Monat schwillt etwas unter meiner linken Kieferhälfte beim Essen extrem an. Vorbelastungen (Krebs) in der Familie inklusive. Madame Ärztin glotzt mich also besorgt an, tastet hier und da und sagt: „Ja, schon sehr geschwollen“ (Ach nee, danke!) Ich soll das untersuchen lassen… Röntgen und was weiß ich… Ach nee, doch gleich CT. Ob ich mir jetzt Sorgen machen muss, frage ich sie. „Naja. Ich kann nichts ausschließen. Schönes Wochenende!“ Ich war total im Arsch und hab mich die nächsten Monate im Krankenhaus verbringen sehen. Irgendwann ist ja auch mal gut, oder? DREIUNDZWANZIG, verdammt!!! Jedenfalls sitze ich montags übernervös in der Radiologie und soll in die Röhre (PANIK! Siehe: Morbus Crohn – 15 Minuten in einer Röhre ohne Klozugang – kommt ihr langsam mit? (Falls an der Stelle überhaupt noch wer lesen sollte…)). Zum Glück musste ich da NICHT rein, weil: Ein Ultraschall hat gezeigt, dass das SPEICHELDRÜSENSTEINE sind. SPEICHELDRÜSENSTEINE? Wtf!!?? Was es nicht alles gibt. Wieder was gelernt. Die müssen jetzt jedenfalls raus und woher die kommen, dass kann mir irgendwie auch keiner erklären. Mir auch egal, Hauptsache es ist nicht das schlimmstmögliche.

Gut also. Ich haue mir jeden Morgen haufenweise Zeug rein… Mesalazin, Azathioprin gegen den Crohn, Kurkumin, Hericium-Vitalpilz (krasses Zeug!) und Vitamin D vom Antroposophen (ja! So weit ist es schon gekommen!) und Selen als erste Maßnahme für/gegen die Schilddrüse…

Besser geht’s mir trotzdem nicht.

(Obwohl: Nachdem ich 2 Monate diese Pilz-Kapseln genommen habe, ging es mir deutlich besser. Jetzt sind die alle und es geht wieder schlecht. Ist das jetzt Einbildung??)

Falls das irgendjemand gelesen haben sollte:
Hat irgendjemand irgendeine Idee, was da los ist???