first world problems.

Wer es noch nicht kennt, sollte es kennenlernen:

 

Vor allem in Verbindung hiermit:

 

Think about it.

5 Kommentare zu “first world problems.

  1. Hm, die Videos machen mir ein bisschen Bauchschmerzen aus verschiedenen Gründen.

    Die eine Seite dieser Gründe wird von “Afrikawissenschaft” ganz gut beschrieben: http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2012/04/30/firstworldproblems-blodsinn/
    Kurz gesagt, der Begriff zementiert rassistische Klischees und Unterschiede zwischen “uns” und “denen”. Klassismus kommt noch hinzu, ich zum Beispiel kann mir die genannten Probleme auch nicht leisten…

    Die andere Seite hat vor kurzem erst Claudia ganz gut beschrieben: http://orbis-claudiae.blogspot.de/2012/10/keine-chance-auf-cholera.html
    Kurz gesagt: Bloß weil es anderen noch schlechter geht, haben Leute trotzdem das Recht sich über ihre eigenen Probleme zu beschweren. Die Videos suggerieren irgendwie, dass nur der eine Mensch, dem es am allerschlechtesten von allen geht, das Recht hat sich über irgendetwas zu beschweren.
    Dieses ganze “First world problems, so suck it up” ist ein bisschen so wie Leute, die meinen man dürfe nicht sagen, dass die eigenen Kinder auch mal nerven, weil andere schließlich gar keine Kinder bekommen können und außerdem hat man die doch gewollt.

  2. ganz ehrlich auch wenn es wichtig ist, den blick auf das wesentliche zu richten ist der begriff first world problems total daneben. weil er gegensätze erschafft die es so nicht gibt. auch in der ersten welt gibt es menschen die arm sind und unter menschenunwürdigen bedingungen leben. auch in der sogenannten dritten welt gibt es reichtum und menschen die dann solche probleme haben, die im ersten video beschrieben werden. die einteilung in erste und dritte welt und das dazwischen bildet abgrenzungen in unseren köpfen die die verflechtungen in der realen welt außer acht lassen. einen guten artikel gabs dazu mal bei femgeeks: http://femgeeks.de/firstworldproblems-blodsinn/

  3. Sicher, ganz kritiklos sollte man die Videos nicht betrachten. Und ja: Es ist sicher provozierend, das soll es ja auch sein. Aber um die Thematik / Problematik in eingefahrene Köpfe zu bringen, ist es gut. Denn das zu tun, ist gut.

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