Kindermund (9) & Dezember

Weihnachten war schön und familienreich-anstrengend, Hallo 2013, weiter im Text. Bei all dem Zauber bin ich tatsächlich mal froh, dass der Alltag wieder einkehrt. (Naja, fast… ;-) ) Denn jahaaa: Das Studium, mit dem ich im Oktober angefangen habe, ist echt super. Zum ersten Mal in meinem Leben mache ich eine Sache, bin damit zufrieden und denke mir nicht: „Hätte ich nicht lieber doch diesdasjenes machen sollen? Wäre das nicht besser?“ Mir gefallen die Leute, die Inhalte, die Uni. Alles super.

Das P. hat im Dezember auch echt viel Spaß gemacht. Ich komme mit dem Kleinkind-Alter, in dem man schon kommunizieren kann, wirklich besser zurecht als mit der Säuglingszeit. Sie reeeedet wie ein Fass und kann mittlerweile mehr Liedtexte aus dem Kopf als K. und ich zusammen ;-)

Der Dezember war für P. unglaublich aufregend, glaube ich. Durch den ganzen Glitzer-Adventskalender-Geschenke-Weihnachtsfeier-Kram gab es einfach ständig etwas zum Staunen. Es ist wahr: Weihnachten versteht Mensch erst dann, wenn eigene Kinder da sind. Dann macht das echt Spaß.

Die Kindermund-Perlen im Dezember:

Am 06.12. steckt ein kleines Geschenk im Kinderschuh. P. kommt raus und quietscht freudig:

  • Ooooooh! Is‘ hab debutstag! Desenkeeeee!

P.  teht vor der Wohnungstür beim Anziehen, guckt sich hektisch um und fragt besorgt:

  • Wo is‘ meine Bonbon-Mütze?“ {Bommel-Mütze}

bonbon-muetze

Ich laufe mit ihr an einer größeren Straße entlang. Ein Bus kommt um die Ecke, P. ruft entzückt:

  • Ohhh! Mama guck! Ein Kack-Bus!

Bildschirmfoto 2013-01-04 um 11.49.13

(Es stellte sich heraus, dass K. mit ihr einige Tage vorher unterwegs war und ihnen der Bus vor der Nase weggefahren ist…)

Sie will auf den Arm und sagt:

  • Hoch! Hoch soll er leben!“ ;-))

Sie sucht etwas. K. sagt: „Das hast du bestimmt irgendwo hingeschmießen“, P. fragend:

  • Weggeballert?

Silvester. Wir spielen Scrabble. Sie sitzt auf K.s Schoß, will mitspielen. Sie steckt die Buchstaben auf der Bank eine Weile hin und her und sagt schließlich gewichtig:

  • So Papa. Pass mal auf. Is mach das jetzt!

Opa T. sagt zur ihr: „Frag mal den Papa, ob die Nudeln aus Hartweizengrieß sind.“ Sie verzieht das Gesicht und sagt wütend:

  • NEIN! Papa Kristian! Das sein Nam!

(Seitdem hat K. den Spitznamen Hartweizen-Kristian weg ;) )

Dann sind so Dinge, die hier mittlerweile an der Tagesordnung:

  • Sie guckt wichtig und sagt: „Mama?! Weißt du?!“ Danach kommt aber nichts, sondern sie spielt einfach weiter…
  • Wir gucken Fernsehen, ich rede kurz mit K. und sie sagt bestimmt: „Nein! Mama! Nis‘ reden! Will fernsehen!
  • Sie versucht das Papier des Ü-Eis abzufummeln und sagt nach kurzer Zeit verzweifel: „Bitte Mama! Bitte, bitte, du helfel mior!
  • Ich komme mit einer Einkaufstüte nach Hause und sie ruft: „Oooooor! Guck mal! Was da drin is‘?!
  • Antwortet mit: „Mama! Na kloar!“ und guckt dazu so ‚Komm schon! Was soll die blöde Frage?‘-mäßig, wenn wir ihr blöde Elternfragen stellen.

Ein Kommentar zu “Kindermund (9) & Dezember

  1. Sehr schön :) Den Kack-Bus finde ich am besten. Kindermund ist immer toll! Ich versuche gerade, der kleinen Madame beizubringen, dass es Muh-Tella nicht gibt, sondern Nutella. Sie steht total da drauf und futtert ständig ihre heißgeliebte Muh-Tella! Was man dann für Bilder im Kopf hat, wenn man nicht gleich versteht, was die kleinen wollen! Letztens hat sie auch Wash-Beckies gesagt und ich habe ewig nicht verstanden, was sie will…Spaghettis warens dann am Ende…schön und lustig wie eben der Kack-Bus oder weggeballert!

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