Wie heißen die Kinder?

P. mag es – neben Dauervorlesen natürlich – momentan sehr, die Bücher zum Spiel zu machen. Also im Sinne von „Wo ist dies?“, „Zeig mir jenes“ und halt auch „Wie heißen denn die Kinder?“. Nachdem sie sich lange Zeit „geweigert“ hat, die Kinder irgendwie zu nennen, weil sie offensichtlich davon ausging, dass wir über die Namen ganz genau wissen und sie sich ja deshalb keine ausdenken braucht (wir haben uns aber meistens geweigert :-p), lässt sie sich neuerdings doch welche einfallen. Und zwar die schönsten der Schönen ;)

Auf folgendem Bild seht ihr also (angefangen beim dem Mädchen unten rechts, am grünen Stuhl):

Slött, Igel, Thomas, Lockig, Lett und Krann ;-)


conni carlsen

 

(Szene aus dem Buch (hier die Pixi-Version) „Conni kommt in den Kindergarten„)

Persönlicher Hinweis:

Für olle Conni sollte man als vernunftbegabtes Elternstück eigentlich nicht „werben“, finde ich. Neben Leo Lausemaus und Konsorten dürfte das nämlich der nervliche Tod für 90% aller Eltern sein… Aber hey! Das Identifikationspotential siegt und so gibt’s Conni also auch bei uns. (Immerhin nicht selbst angeschafft!) Die Situation fand ich aber zu „hach“, um sie nicht zu posten.

 

(Das P. ist 30 Monate alt).

Schwanger sein: Es wird ein… #1

Heute (an 19+2) hatten wir einen Kontrolltermin bei der Gyn. Ich war echt aufgeregt, weil wir jetzt unbedingt das Geschlecht der Beele erfahren wollten.

Bei den letzten Terminen hat sich das Baby immer auf die (Hinterwand-)Plazenta gekuschelt, sodass wir im Ultraschall nur Rücken und Füße zu sehen bekamen. Heute lag es im ersten Ultraschall bei der Schwester eigentlich gar nicht so schlecht: Wie ein Taschenmesser, die Hände im Mund, die Beine am Kopf. Aber die Nabelschnur hing zwischen den Beinen. Die Schwester meinte: „Tendenz Junge.“

Die Ärztin hat sich dann echt Mühe gegeben, aber die Beele hatte nun die Füße an den Po geschoben, sodass man auch keinen wirklichen Blick zwischen die Beine erhaschen konnte. Am Anfang hat sie wohl ziemlich eindeutig etwas gesehen, konnte es dann aber nicht noch einmal sicher bestätigen. Am Ende entließ sie uns mit den Worten: „Ich schätze, dass es zu 80% ein Junge wird.“

Hmmmmmmmmmmmmmm… Ich war ja echt ein bisschen enttäuscht von mir selbst, denn: Ich war im ersten Moment tatsächlich sowas wie enttäuscht. Mir war gar nicht klar, dass ich irgendeine Präferenz im Kopf hatte. Aber offensichtlich habe ich mich in den letzten Wochen auf ein 2. Mädchen eingeschossen. Wahrscheinlich, weil ich das nun von P. schon glaube, zu kennen, weil man die Sachen einfacher wiederverwenden könnte und weil ich unseren Mädchennamen so toll finde, während wir immernoch keinen „Plöpp-Namen“ für einen Jungen haben. Aber das ich dann echt so „hm“ war. Das hätte ich nicht gedacht.

Mittlerweile denke ich, dass es eher eine Enttäuschung darüber ist, dass es immernoch keine sichere Aussage gibt. Ich hätte mich echt gern auf irgendwas konkretes eingestellt.

Ansich haben wir uns von Anfang an eher ein Pärchen gewünscht… K.s Lieblings-Kombi ist „große Schwester-kleiner Bruder“ eh und eigentlich ist es ja auch total Schnurz. Mittlerweile habe ich mich von meinem ersten „Schock“ erholt und bin wieder auf dem Stand, in dem ich mich schon vorher wähnte: „Es wird ein Mensch.“

(Im übrigen bin ich der Meinung, kurz etwas anderes gesehen zu haben, aber ich hab ja keine Ahnung ;) In zwei Wochen haben wir Feindiagnostik und wissen dann vielleicht noch ein bisschen besser, worauf wir uns einstellen können.)

Ansonsten war alles der 20. Woche entsprechend entwickelt und die Beel hat – wie uns auch bei P. schon gesagt wurde – anscheinend lange Beine. Bei P. stimmte das dann auch.

Es bleibt also spannend.

Bei dem ganzen Gesuche haben wir Bild und genaue Daten gar nicht erfragt, deshalb gibt’s heute wieder ein Bauchbild.

20.ssw

Schwanger sein: So war die 19. Woche

Es ist Frühling! :-)

Ich hab Heuschnupfen! :-(

Gegen Ende der Woche war meine Laune ziemlich beschissen. Überforderung… Pendeln, Uni, Referate, Plan umschmeißen, … Alles ein bisschen viel im Moment. Meine Gedanken sind zickig und mich nervt das. Ich reiße mich weitgehend zusammen, aber wirkliche Stimmungsaufhellung ist schwierig.

Der Bauch ist gewachsen und ich merke ihn deutlich, wenn ich mich ausstrecke. Das spannt ziemlich, ist zum Teil echt unangenehm.

Jeden Morgen wache ich auf, schiebe mein Shirt hoch und fahre mit der Hand über meinen Bauch. Schon verrückt, das. Das P. springt zu uns ins Bett, zieht auch das Shirt hoch und brüllt „Hallo Baaaaaaaaby“ in Richtung Bauch. Schon schön, das.

Beele-Facts jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel
  • 5. Schwangerschaftsmonat (4 Monate)
  • 20. SSW (rechnerisch nach der letzten Menstruation)
  • 19 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Alter des Babys: 17 Wochen (nach Befruchtung)
  • 120. bis 126. Tag der fetalen Entwicklung
  • 400 ml Fruchtwasser
  • Kopf-Po-Länge: ca. 15 – 25 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 46-55 mm
  • Gewicht: ca. 240-300 g (= 1 Stück Butter)
  • Fußlänge: 33 mm

Quellen:

http://www.liliput-lounge.de/schwangerschaft/woche-fur-woche/20-ssw/
http://www.swissmom.ch/schwangerschaft/woche-fuer-woche/
http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche18.htm

Schwanger sein: So war die 18. Woche

Die Uni schlaucht doch ziemlich, ich habe meinen Plan umgestellt, sodass ich nur noch an drei statt vier Tagen pendeln muss. Im Moment mache ich mir sehr viele Gedanken darüber, ob ich nach der Geburt wirklich zwei Semester pausiere und dann nach einem Jahr ins dritte Semester einsteige. Eigentlich würde ich gern „ein bisschen“ weiter studieren und das 3. und 4. Semester strecken… Ich bin mir aber nicht sicher, ob das so ohne weiteres geht. Bei uns hängt das 3. und 4. Semester ziemlich eng zusammen. Hat jemand von euch das gemacht? Also recht zeitnah nach Geburt eines Kindes Lehrveranstaltungen besucht und Prüfungen abgelegt?

Sobald ich P. abends hingelegt habe und mich auf’s Sofa fallen lasse, beginnt die Beele zu tanzen. Das kann ja lustig werden, wenn Nr. 2 dann geboren ist. Ich hab schon überlegt, ob ich mir mal die Strampelzeiten (übrigens genau auch JETZT in diesem Augenblick!) notiere und dann schaue, ob Baby auch zu den Zeiten etwa wach ist ;)

Meine B*üste verändern sich noch immer weiter, werden dunkler und sind regelmäßig sehr warm. Die juckenden BW nerven mich auch ständig. Ich versuche, es auszuhalten. Ich will nicht so viel cremen, weil ich denke, dass das beim Stillen nicht förderlich sein wird, wenn die BW so weich sind.

Meine Neurodermitis fängt wirklich wieder stärker an. Das ist doch doof!

Ich wiege zwischen 70 und 71 Kilo. Vor der Schwangerschaft war ich bei etwa 65. Also 5 bis 6 kg Zunahme in etwa 20 Wochen. Am liebsten wäre es mir, ich würde jetzt bis zum Ende nicht noch mehr als 9 zunehmen. Mal sehen…

Beele-Facts jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel
  • 5. Schwangerschaftsmonat (4 Monate)
  • 19. SSW (rechnerisch nach der letzten Menstruation)
  • 18 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Alter des Babys: 16 Wochen (nach Befruchtung)
  • 113. bis 119. Tag der fetalen Entwicklung
  • Kopf-Po-Länge: ca. 12,5 – 14,5 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 42-51 mm
  • Gewicht: ca. 220 g
  • Fußlänge: 27 mm

Die Plazenta ist jetzt voll ausgereift und nimmt nur noch an Breite zu, nicht an Dicke. Das Baby hat jetzt schon seinen eigenen Fingerabdruck. Das Gesicht wird noch etwas „knöchern“ wirken, das Fettpolster ist noch nicht da. Noch bis zum Ende dieses Monats – hoffentlich wirklich nur noch bis dahin – ist die Beele für uns ohne Geschlecht, momentan tendieren wir vom Gefühl her wieder eher zu einem Mädchen. Ich bin jetzt wirklich wahnsinnig gespannt! Wenn ich den Angelsound nutze (nur noch etwa 1x pro Woche, wenn überhaupt), dann höre ich das Herz sofort und sehr laut. Es ist fast egal, wohin ich den Knopf drehe oder wo ich ihn genau auflege. Nächste Woche = Halbzeit. Nur noch 152 Tage bis zur Geburt.

Quellen:

http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche17.htm
http://www.mamawissen.de/schwangerschaftswochen-17-bis-20-ssw-der-funfte-monat/
http://www.swissmom.ch/schwangerschaft/woche-fuer-woche/von-der-14-bis-zur-26-schwangerschaftswoche/medschwwfw19/

Schwanger sein: So war die 17. Woche

Sch’weeeeß… Ich bin im Verzug. Aber die Uni hat wieder angefangen und das fordert mich ganz schön. Die Fahrerei noch zusätzlich… Also: Asche und so…

Am Anfang der Woche habe ich mich recht zittrig gefühlt… Ich habe bisher so einen Vitalpilz genommen (Hericium), der mir bei meinen Morbus Crohn-Beschwerden echt ganz gut geholfen hat. Allerdings nehme ich den schon bald ein Jahr etwa und das kostet mich 50 Euro im Monat… Ich weiß nicht, ob die Zittrigkeit daher kam, möglich ist es. Am Ende der Woche war das jedenfalls besser.

Mein Bauch ist gewachsen! Er ist 105 cm (an der dicksten Stelle)… äh… (was ist denn hier das richtige Adjektiv?)… rund. Ich muss schon „ächzend“, wenn ich meine Schuhe zumachen will. Manchmal habe ich Komplexe, weil über dem „echten“ Babybauch ’ne Menge Speck ist, der fälschlicherweise als Babybauch-zugehörig wahrgenommen wird. Na, egal.

Ich bin im 5. Monat, nähere mich der Halbzeit! Wahnsinn! Am Ende des Monats erfahren wir h-o-f-f-e-n-t-l-i-c-h, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. So langsam will ich es wirklich unbedingt wissen. Damit bekommt das Menschlein in mir irgendwie schon mehr „Charakter“, ich werde mir dann die Dinge besser vorstellen können und kann die Beele mit einem echten Namen ansprechen.

Ich habe oft über die Geburt nachgedacht, in der Woche. Wann wird es losgehen? Wie organisieren wir das mit P.? Wir haben ja noch nicht einmal ein Auto… Wird es wieder so schmerzhaft und langwierig wie beim ersten Mal? Ich hoffe so sehr, dass es nicht wieder 24 Stunden dauern wird… Bitte, bitte, bitte nicht!

Am Ende der Woche waren wir alle endlich (ENDLICH!) wieder gesund! Hurra!

Beele-Facts jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel
  • 5. Schwangerschaftsmonat (Monat 4)
  • 18. SSW (rein rechnerisch, nach der letzten Menstruation)
  • 17 Wochen + 0–6 Tage (nach ärztlicher Berechnung)
  • 16. Woche nach der Befruchtung (15 Wochen + 0-6 Tage)
  • 106. bis 112. Tag der fetalen Entwicklung
  • Kopf-Po-Länge: ca. 14 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 38-48 mm
  • Gewicht: ca. 180 g
  • Fußlänge: 27 mm

(Erziehungs-)Erfolge!

Und damit meine ich mehr mich selbst als das P.!

Heute war nach einem sehr schlechten Ostermontag und einer eher mäßigen Woche ein echt guter Tag. Gestern haben wir den ganzen Tag bei einer lieben Freundin + 2 weitere Kinder in P.s Alter verbracht. So mag ich das! Ich brauche dringend meine Familien-Kommune. Schon deshalb ging’s mir gestern/heute gut. Heute Vormittag/Mittag habe ich meine Hausarbeit quasi fertig geschrieben, der Feinschliff fehlt noch, aber ich bin nun sicher, dass ich die Frist einhalten kann. Alles positiv also.

Das P. und K. waren unterwegs und ich, als sie wiederkamen, geradezu gestärkt. Hier war alles normal soweit, auch P.s „Kleinkind-Allüren“. Aber ich habe mich anders verhalten. Ich könnte plötzlich relativ gut für mich selbst in „schwarz und weiß“ einteilen… Also welche Wünsche/Gelüste finde ich jetzt okay, zu erfüllen und was will ich einfach nicht. Smarties-Nachschlag obwohl eine kleine Schüssel abgemacht war? Nein. Essen auf dem Sofa? Nein. Angelspiel spielen? Ja. Fernsehen? Ja. Noch mehr fernsehen? Eine Folge. Noch mehr fernsehen? Nein. Immer etwas anderes spielen? Nein, jetzt mal Pause für mich, sie hatte schon beinahe den ganzen Tag Programm.

Und fast jedes Mal gab es ein mittelschweres Drama. Nachdem ich aber auch bei Drama 3 nicht nachgegeben habe, dabei ruhig geblieben bin und ihr zu verstehen gegeben habe, dass ich sehr gut verstehe, was sie will, ich es ihr aber jetzt nicht geben möchte, wurde sie insgesamt ruhiger. Heute haben wir (wie schon gestern) alle ruhig gemeinsam am Tisch gesessen und sie hat dabei sogar Knödel gegessen (!) und sogar fast freiwillig die braune Soße gekostet (!!) und anschließen, weil *huch* es hat geschmeckt, zwei ganze Knödel mit Soße verputzt.

Ich bin ja geradezu berauscht von diesem Erziehungserfolg und fühle mich auch gleich viel besser mit mir, weil ich heute nicht ständig über meine Grenzen gegangen bin und dabei trotzdem ihre respektiert habe. Auch K. war ganz verblüfft und will das nun auch mehr durchsetzten. Ich will einfach kein grenzenloses Kind, was immer einfach mehr will, weil ihm sonst nichts besseres einfällt… Und so ein Kind spiegelt einen ja so ziemlich. An ihrer „grenzenlosen Art“, die sie jetzt schon teilweise an den Tag legt, ist ja nicht sie „Schuld“. Also ist es an uns, das ein bisschen in eine etwas softere Bahn zu lenken.  Und ich denke, wir sind auf einem guten Weg.

Kindermund (12): „Foarnfläiks“

Im März war hier ja so ein bisschen die Hölle los. Das P. war dauerkrank oder wir oder alle. Von 4 Wochen gab es nur etwa 1,5 bis 2 Wochen Kita und auch dort war nichts wie normalerweise. Ihre wichtigsten Leute waren krank, es war immer nur eine/r der beiden BezugserzieherInnen da. Das war doof, denn eigentlich geht das P. gerne in die Kita. Im März spielte sich jetzt jeden Morgen ein „Neeeeeeeeeeein! Will suhause bleiben!“-Drama ab. Nicht gut, das. In der Kita war’s aber immerhin weniger dramatisch. Aber irgendwie ist sie ein bisschen durcheinander. Und wir sind ein bisschen durch den Wind. Ein bisschen sehr.

Lustiges gab’s aber trotzdem auch im März. Das P. war 29 Monate alt.

(1)

V: „Wie heißt du denn?“
P: „P. Bennowitz.“ (so ähnlich heißen wir)
V: „Und wie heiße ich?“
P: „Mama Bennowitz.“

(2)

Wir gehen in einen Schuhladen. P. winkelt die Arme an und tüddelüt: „Is brauche uuuuunbedingt Schuhe!“

(3)

K: „Plini, wollen wir rausgehen?“
P: „Nein! Ohne raus! Nur ein Buch anlesen!“

(4)

Bereits erwähnt Situation. Nach einer Streiterei um’s abendliche (Nicht-)Essen: Ich komme in ihr Zimmer, will sie eigentlich fragen, ob sie noch einmal mit in die Küche kommen will. Sie sagt aber (in der Ecke ihres Bettchens sitzend): „Mama, das ist jetzt echt doof. Ich will jetzt einfach nichts essen. Ich will jetzt schlafen.“ – Öhm. Okay.

(5)

Kommt jetzt immer Mal zu uns, drückt uns fest und sagt seufzend: „Meeeeeeeine Mami / Meeeeeein Papi!“

(6)

Und zum Schluss noch ein paar Worträtsel ;-)

„Schuggelage“ = ?

„Foooarnfläiks“ = ?

„anzubihan“ = ?

Schwanger sein: So war die 16. Woche

Nach wie vor kränklich.

Ich spüre das Baby jetzt deutlich, mehrmals am Tag. Das fühlt sich geradezu niedlich an. Ein ganz sanftes Pochen von innen…

Bekomme „Horrorgeschichten“ über das Leben mit zwei Kindern zu lesen, die mich einerseits irgendwie vorbereiten, andererseits aber auch meine Ängste bestätigen. Ich mache mir nicht sooo viele Illusionen, um ehrlich zu sein. Ich denke, das erste Jahr wird einfach anstrengend werden. Nicht total unschön, aber anstrengend. Ich weiß ja auch bereits, dass das Babyjahr (also 1 Jahr Zuhause sein und quasi nicht anderweitig tätig…) mich porös macht und ich denke, dass das auch das 2. Mal so sein wird. Aber ich lasse das kommen. Wird schon. Meine Panik hält sich komischerweise in Grenzen. Liegt vielleicht daran, dass es im Hier und Jetzt zu viel zu tun/denken/organisieren gibt und ich ganz schön zu tun habe,  um mit meinen hormonellen Extrem-Gefühlen klarzukommen.

Die größten Bedenken habe ich, weil ich in letzter Zeit oft denke, dass K. und ich nicht unbedingt das sind, was ich als „robust“ bezeichnen würde. Wir ergänzen uns zu gut im alles anstrengend-Finden und Stress geht uns an die Nieren. Hinter uns liegt einen… wortreiches (und ja, auch tränenreiches) Wochenende. Einfach, weil wir uns manchmal so sehr in unserer Negativität verlieren, dass wir übersehen, dass wir eigentlich alles haben, was wir gewollt haben und nicht viele Gründe, um ständig überanstrengt zu sein.

Ich hab schon wieder ständig ein schlechtes Gewissen und auch über mich und mein ständiges schlechtes Gewissen, meine Schuldgefühle und meine Empfindsamkeit nachgegrübelt, während K. und P. die Großeltern im großen B. besuchen waren. Vielleicht zu viel? Dann hat Mama Miez heute, nee gestern, einen Artikel über Hochsensibilität veröffentlicht, der mich einmal mehr durcheinander bringt. Ich bin nicht unbedingt ein Fan von „Diagnosen“, aber vieles von dem, was da steht, trifft auf mich zu. Zumindest auf einen Teil von mir. Aber für mich ändert sich halt nichts, nur weil ich das HSP, Wochenbett/Schwangerschafts-Depression, Burnout oder Anpassungsstörung oder oder oder nenne… Ich bin so wie ich bin und ich versuche mit mir zurechtzukommen. Ich hab ja nur mich. Aber es fällt nicht leicht, ich bin viele und die können alle nicht so gut miteinander. Im übrigen bin ich schon der Meinung (irgendwie im Sinne von Freud), dass der Schlüssel zu sehr vielem, was uns als Erwachsene das Leben schwer macht, in unserer Kindheit liegt. Aber ähnlich wie bei den Bezeichnungen geht es mir auch da: Nur weil ich weiß oder vermute, woher so manche Anwandlung kommt, habe ich sie noch nicht im Griff. Ich versuche, mich zu akzeptieren und wähne mich auf einem gar nicht schlechtem Weg, während K. und P. weg sind. Ich freue mich auf meine Familie und fühle, dass ich ohne sie nichts Ganzes bin. Gut, das. Und dann plötzlich wieder gestern… Total-Ausfall. Hysterie. Heulen. Überquillende Emotionen. Gefolgt von Schuldgefühlen. Und nichts im Griff. Da finde ich mich dann wieder scheiße, also mich, das unkontrolliert schwangere Ich.

Die Beele ist 10 cm in dieser Woche und die Gyn (bei der wir waren) sagt, dass alles bestens ist. Ich würde so so so gern wissen, was das (rein geschlechtlich) wächst. Ich will der Beele einen Namen geben können, das er/sie/es, wenn wir über sie/ihn sprechen wollen, neeeervt… Beim Ultraschall lag das Baby aber wieder mit dem Kopf so komisch nach unten, auf die Plazenta gekuschelt, sodass wir nichts erkennen können. Boar, und ich noch immer vor jeder Untersuchung so nervös, dass ich zehn Mal auf’s Klo rennen muss.

Eiweiß im Urin ist erhöht, heißt aber wohl nichts Schlimmes. Viel trinken, soll ich. Wenn das zu heftig ist und andere Symptome hinzukommen, kann es auf eine Schwangerschaftsvergiftung hindeuten. Möglicherweise ist es auch ein Hinweis auf eine Blasenentzündung. Bei mir war es nur eine Spur.

Ich hab 4 Kilo zugenommen… Puh. Ich versuche mich damit anzufreunden, nach der Schwangerschaft echt was wegzubekommen. Das muss. Sonst schleppe ich das ewig mit mir rum und ich fühle mich unwohl damit. Hab kaum noch Shirts, die den Bauch ganz verdecken…

Beele-Facts jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel
  • 5. Schwangerschaftsmonat (Monat 4)
  • 17. SSW (rein rechnerisch, nach der letzten Menstruation)
  • 16 Wochen + 0–6 Tage (nach ärztlicher Berechnung)
  • 15. Woche nach der Befruchtung (14 Wochen + 0-6 Tage)
  • 99. bis 105. Tag der fetalen Entwicklung
  • Fruchtwassermenge: 250 ml
  • Kopf-Po-Länge: ca. 12 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 35-44 mm
  • Gewicht: ca. 150 g
  • Fußlänge: 23 mm

Das P. erzählt jetzt immer häufiger so Sachen wie „Das ist unser Baby. Mamas Baby. Papas Baby. Und P.s Baby. Wenn das Baby da ist, dann kann ich mit dem spielen. Und kuscheln. Und auch teilen!“ Laut ihrer Aussage darf das Baby auch in ihrem Bett schlafen, mit uns kuscheln und mit ihren Sachen spielen…“