Schwanger sein: Es wird ein… #1

Heute (an 19+2) hatten wir einen Kontrolltermin bei der Gyn. Ich war echt aufgeregt, weil wir jetzt unbedingt das Geschlecht der Beele erfahren wollten.

Bei den letzten Terminen hat sich das Baby immer auf die (Hinterwand-)Plazenta gekuschelt, sodass wir im Ultraschall nur Rücken und Füße zu sehen bekamen. Heute lag es im ersten Ultraschall bei der Schwester eigentlich gar nicht so schlecht: Wie ein Taschenmesser, die Hände im Mund, die Beine am Kopf. Aber die Nabelschnur hing zwischen den Beinen. Die Schwester meinte: „Tendenz Junge.“

Die Ärztin hat sich dann echt Mühe gegeben, aber die Beele hatte nun die Füße an den Po geschoben, sodass man auch keinen wirklichen Blick zwischen die Beine erhaschen konnte. Am Anfang hat sie wohl ziemlich eindeutig etwas gesehen, konnte es dann aber nicht noch einmal sicher bestätigen. Am Ende entließ sie uns mit den Worten: „Ich schätze, dass es zu 80% ein Junge wird.“

Hmmmmmmmmmmmmmm… Ich war ja echt ein bisschen enttäuscht von mir selbst, denn: Ich war im ersten Moment tatsächlich sowas wie enttäuscht. Mir war gar nicht klar, dass ich irgendeine Präferenz im Kopf hatte. Aber offensichtlich habe ich mich in den letzten Wochen auf ein 2. Mädchen eingeschossen. Wahrscheinlich, weil ich das nun von P. schon glaube, zu kennen, weil man die Sachen einfacher wiederverwenden könnte und weil ich unseren Mädchennamen so toll finde, während wir immernoch keinen „Plöpp-Namen“ für einen Jungen haben. Aber das ich dann echt so „hm“ war. Das hätte ich nicht gedacht.

Mittlerweile denke ich, dass es eher eine Enttäuschung darüber ist, dass es immernoch keine sichere Aussage gibt. Ich hätte mich echt gern auf irgendwas konkretes eingestellt.

Ansich haben wir uns von Anfang an eher ein Pärchen gewünscht… K.s Lieblings-Kombi ist „große Schwester-kleiner Bruder“ eh und eigentlich ist es ja auch total Schnurz. Mittlerweile habe ich mich von meinem ersten „Schock“ erholt und bin wieder auf dem Stand, in dem ich mich schon vorher wähnte: „Es wird ein Mensch.“

(Im übrigen bin ich der Meinung, kurz etwas anderes gesehen zu haben, aber ich hab ja keine Ahnung ;) In zwei Wochen haben wir Feindiagnostik und wissen dann vielleicht noch ein bisschen besser, worauf wir uns einstellen können.)

Ansonsten war alles der 20. Woche entsprechend entwickelt und die Beel hat – wie uns auch bei P. schon gesagt wurde – anscheinend lange Beine. Bei P. stimmte das dann auch.

Es bleibt also spannend.

Bei dem ganzen Gesuche haben wir Bild und genaue Daten gar nicht erfragt, deshalb gibt’s heute wieder ein Bauchbild.

20.ssw

Schwanger sein: So war die 19. Woche

Es ist Frühling! :-)

Ich hab Heuschnupfen! :-(

Gegen Ende der Woche war meine Laune ziemlich beschissen. Überforderung… Pendeln, Uni, Referate, Plan umschmeißen, … Alles ein bisschen viel im Moment. Meine Gedanken sind zickig und mich nervt das. Ich reiße mich weitgehend zusammen, aber wirkliche Stimmungsaufhellung ist schwierig.

Der Bauch ist gewachsen und ich merke ihn deutlich, wenn ich mich ausstrecke. Das spannt ziemlich, ist zum Teil echt unangenehm.

Jeden Morgen wache ich auf, schiebe mein Shirt hoch und fahre mit der Hand über meinen Bauch. Schon verrückt, das. Das P. springt zu uns ins Bett, zieht auch das Shirt hoch und brüllt „Hallo Baaaaaaaaby“ in Richtung Bauch. Schon schön, das.

Beele-Facts jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel
  • 5. Schwangerschaftsmonat (4 Monate)
  • 20. SSW (rechnerisch nach der letzten Menstruation)
  • 19 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Alter des Babys: 17 Wochen (nach Befruchtung)
  • 120. bis 126. Tag der fetalen Entwicklung
  • 400 ml Fruchtwasser
  • Kopf-Po-Länge: ca. 15 – 25 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 46-55 mm
  • Gewicht: ca. 240-300 g (= 1 Stück Butter)
  • Fußlänge: 33 mm

Quellen:

http://www.liliput-lounge.de/schwangerschaft/woche-fur-woche/20-ssw/
http://www.swissmom.ch/schwangerschaft/woche-fuer-woche/
http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche18.htm