Schwanger sein: So war die 24. Woche

Uuuuupppps…. Ich bin dann ab Morgen mal eben im 7. Monat (O.o). Seit 6 Monaten schon schwanger. Okay, so fühlt es sich (ehrlich gesagt) auch an.

Ich werde nachts häufiger wach. Also lag es vielleicht doch nicht vorrangig am Stress? T. ist einfach kräftiger und größer, seine Tritte und Bewegungen sind seeeeehr deutlich spürbar. Ich merke auch immer mal, dass er sowas wie einen Schluckauf zu haben scheint – die Bewegungen sind dann ganz regelmäßig 5-10 Mal hintereinander. Witzig und komisch ist, dass ich unten in Höhe des Schambeins häufig so flatterhafte, leichte Bewegungen spüre und unter den Rippen sind sie richtig doll und stark. Manchmal bewegt es sich auch schon in Höhe der Rippen. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie der Herr in mir liegt… Kann es mir bei der Vielfalt auch kaum vorstellen und bin sehr gespannt auf den Ultraschall bei der FÄ am kommenden Mittwoch.

Habe mich während des Duschens beim Einseifen vor kurzem über meine Kugel gewundert, weil ich sie gar nicht auf dem Schirm habe – ach! Oh du heiliges warmes Wasser! Aber es ist schon merkwürdig, wie sehr mein Umstand manchmal in den Hintergrund rückt. Das ist wirklich anders als bei der ersten Schwangerschaft – in meiner Erinnerung war die nämlich quasi omnipräsent.

Als wir von der Ostsee mit dem Mietauto nach Hause gefahren sind, hat P. mir ständig durch den Sitz in den Rücken getreten… „Einer tritt von vorne, die andere von hinten. Schön, dass sie schon jetzt miteinander spielen. Und auf mir rumtrampeln.“ ;-) Ich hab aber bemerkt, dass sich die Tritte durch den Sitz in den Rücken tatsächlich so ähnlich anfühlen wie die Tritte im Babybauch – also so für all diejenigen, die (noch) nie schwanger waren und mal wissen wollen, wie sich das anfühlt.

Haben jetzt neben einem gebrauchten Kinderwagen auch einen günstigen Stubenwagen gekauft. O-Ton P.: „Das ist mein Bett, aber T. darf mit unter meine Decke!“ – der Glückliche… P. stolziert jetzt ab und an durch die Gegend und verkündet: „Is bin eine große Swestear!“

Habe nun immer häufiger diese Schmerzen. Muss das bei der FÄ ansprechen. Mache mir langsam Sorgen deswegen. Habe gestern zu K. gesagt, dass ich das Gefühl habe, T. wird viel eher zu uns kommen als er sollte. Hoffen wir mal, dass ich unrecht behalte…

Trächtigkeitsstatus ab MORGEN (Mo 27.05.2013):

  • 2. Schwangerschaftsdrittel, im 7. Monat
  • 25. SSW (rechnerisch)
  • 24 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Fruchtwassermenge: ca. 0,5 Liter
  • „echtes“ Alter meines Babys: 22 Wochen (5,5 Monate nach Befruchtung)
  • 155. bis 161. Tag der fetalen Entwicklung
  • Länge insgesamt: ca. 30 – 34 cm
  • Scheitel-Steiß-Länge: ca. 21 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 61-72 mm
  • Gewicht: ca. 700 g
  • Fußlänge: ca. 45 mm

Es wird langsam eng für T. – das merke ich auch! Inzwischen haben die richtig alienmäßigen Bewegungen angefangen, im Zuge derer sich mal eben die eine Seite des Bauches komplett hebt oder senkt. Die Haut von T. ist im Moment wohl noch durchscheinend. Wahnsinn, dass er jetzt schon (mit Unterstützung) außerhalb des Bauches überleben könnte/würde! Wenn man bedenkt, dass er bis zur Geburt wohl noch etwa 2-3 kg zunehmen wird und 10-20 cm wächst!

Offenbar kann klein T. jetzt schon sein Gleichgewicht ausbalancieren…

Es sind noch 113 Tage bis zum errechneten Termin…

Und weil ein Schwangeren-Newsletter mich gerade darauf „ansprach“: Was habt ihr denn eigentlich so für Meinungen zum Thema Stammzellenblut-Einlagerung, Pränataldiagnostik und Geburt im/außerhalb des Krankenhauses?

Quellen:

http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche23.htm
http://www.liliput-lounge.de/schwangerschaft/schwangerschaftskalender/25-woche/

Schwanger sein: So war die 23. Woche

Über Pfingsten waren wir mit meinen Schwiegereltern an der Ostsee. In einem Ferienhaus. Für P. war es ganz schön, denke ich. Es gab aber auch Stress unter den Erwachsenen un dich habe körperlich wirklich extrem darauf reagiert. T. auch. Er wurde nachts wach und hat so doll gestrampelt, dass ich auch aufgewacht bin und nicht mehr einschlafen konnte. Allgemein war er viel aktiver. Das könnte schon daran liegen, dass ich gestresst war.

Der Bauch wird jetzt oft härter. Ich habe immer noch beim Laufen das Stechen im rechten Unterbauch – rechts unter dem Bauchnabel. Es ist immer an der exakt selben Stelle.

P. begrüßt jetzt, wenn ich sie abhole oder sie morgens wecke nicht nur mich, sondern auch den Bauch. Das ist sehr, sehr niedlich… Sie redet mit T. und scheint auch in der Kita viel davon zu erzählen.

Schwierig finde ich im Moment, dass ich meine Energie jetzt spürbar einteilen muss, weil davon einfach nicht mehr unendlich da ist. Das heißt: Neben Uni und meiner Familie ist nichts drin. Kein abendliches Weggehen, kaum Treffen mit Freunden – es sei denn nachmittags mit den Kids. Einige meiner Freunde sind deshalb sicher enttäuscht und ich hab das Gefühl, mich ständig rechtfertigen zu müssen… Vielleicht muss ich das nicht, aber ich habe ein schlechtes Gewissen und möchte mich erklären. Ich finde das momentan ziemlich schwierig, denn eigentlich füllen mich meine Lehrveranstaltungen (ich muss ja auch am Tag 3 Stunden pendeln), die Prüfungsvorbereitungen und meine Familie total aus und ich bin damit auch recht zufrieden… *Seufz* Aber mein Gewissen macht mir (mal wieder) einen Strich durch die Rechnung…

Trächtigkeitsstatus / T. jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel, im 6. Monat
  • 24. SSW (rechnerisch)
  • 23 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Fruchtwassermenge: ca. 0,5 Liter
  • Alter des Babys: 21 Wochen – 5 Monate – (nach Befruchtung)
  • 148. bis 154. Tag der fetalen Entwicklung
  • Länge insgesamt: ca. 29,5-31 cm
  • Scheitel-Steiß-Länge: ca. 21 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 58-69 mm
  • Gewicht: ca. 630 g
  • Fußlänge: ca. 45 mm

Es kann sein, dass T. jetzt wieder die Auge aufmacht, seit der 9. Woche etwa waren die verklebt. Unser Baby (unser SOHN… Verrückt ;) ) kann uns jetzt schon hören. Ich habe das Gefühl, er reagiert auf P.s Stimme besonders stark.

T. entwickelt sich seit 150 Tagen in meinem Bauch… Noch 116 Tage bis zum errechneten Termin.

 

Quellen:

http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche22.htm
http://www.mamawissen.de/schwangerschaftswochen-21-bis-24-ssw-der-sechste-monat/

Schwanger sein: So war die 22. Woche

Boar… Da ist sie wieder: DEMENZ! Wie hab ich dich vermisst. Nicht.

iPad in der Uni vergessen. Telefon mehrfach Zuhause gelassen. Portemonnaie ebenfalls. Schlüssel sowieso. Termine vergebe ich mit Sicherheit mindestens 3x an verschiedene Leute. Auch den Spint-Schlüssel der Uni-Bibliothek einfach mit nach Hause – merke: andere Stadt! – zu nehmen, ist total praktisch bei chronischem Geldmangel und Mahngebühren von 12 Euro. Pro Tag. Insbesondere dann, wenn man den Schlüssel an einem Donnerstag vergisst abzugeben und es Freitagnachmittag bemerkt…

Aber hey! Es hat auch positive Seiten: Letztens hatte ich zum Beispiel einen totalen Jeeper auf einen Smoothie. Bin dafür durch die halbe Stadt gerannt und hab ihn in meinen Rucksack gesteckt… Kurze Zeit später im Seminar: Mache den Rucksack auf, entdecke den Smoothie und freue mich wie ein Keks darüber, weil ich vergessen hatte, dass ich mir vor einer halben Stunde einen gekauft habe.

Ich bin total davon gestresst/überfordert, dass ich so unterschiedliche Dinge gleichzeitig auf dem Schirm haben muss. Der Uni-Kram, der P.-Kram, der Kita-Ini-Kram und mein Privatleben ist quasi non-existent, weil’s einfach meine Kapazitäten sprengt. Abends ich Sofa und aus… Mir wird’s nicht einmal langweilig, weil ich die Tage echt ziemlich ausfüllend finde. Ich muss irgendwie versuchen, Prioritäten zu setzen.

Gelüste: Limonade. Magnum. Und das dritte fällt mir gerade nicht ein (siehe oben). Gibt’s aber… Berichte ich beim nächsten Mal.

Habe mich mit weizenfreier Ernährung beschäftigt, weil wir so unglaublich viele Weizenprodukte essen und ich mich irgendwie so „teigig“ fühle. Denke, wir sollten zunächst mal reduzieren. Radikal-Umstellung der Ernährung während der Schwangerschaft ist wahrscheinlich weniger ratsam. Aber nach der Geburt möchte ich das Mal ausprobieren. Insbesondere um zu sehen, ob das, was die ganzen Weizenverächter so erzählen (z.B. hier) wirklich so zutrifft. Aber als quasi-Vegetarier ist das irgendwie gar nicht so leicht. Und wenn man dann noch an „die böse Milch“ denkt… Pfft.

Trächtigkeitsstatus / T. jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel, im 6. Monat
  • 23. SSW (rechnerisch)
  • 22 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Fruchtwassermenge: ca. 0,5 Liter
  • Alter des Babys: 20 Wochen – 5 Monate – (nach Befruchtung)
  • 141. bis 147. Tag der fetalen Entwicklung

  • Länge insgesamt: ca. 28-30 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 55-66 mm
  • Gewicht: ca. 500 g
  • Fußlänge: ca. 40 mm

„Jede Woche wächst nun der Durchmesser des Gehirns um bis zu 3 Millimeter!“. T.’s Augenbrauen und die Kopfhaare werden dichter… Bald ist T. so ein richtiges Baby, was bei einer Frühgeburt gute Überlebenschancen hätte… Wahnsinn!

Ja, T. schwirrt auch in meinem Kopf rum. Und spürbar in meinem Bauch. Es ist schön. Aber ich fühle mich massiv und bin schon irgendwie froh, wenn T. draußen und mein Körper wieder vorrangig meiner ist… Auch wenn ich es komisch finde, dass ich dieses (schon irgendwie) „Wunder“ zum letzten Mal erleben werde. T. ist sehr wahrscheinlich unser zweites und letztes Kind.

Noch 124 Tage bis zum Termin. Das hört sich so laaaange an. Noch 3 oder 4 Monate. Das im Genteil dazu so gar nicht… Habe jetzt eine Schublade frei gemacht, entstaubt und Babyklamotten reingefaltet…

Quellen:

Ursachenforschung an „nah am Wasser“-Tagen

Als das P. auf die Welt kam fand ich mit am verrücktesten die Wandlung von irgendeinem Menschen zu einem Menschen, der sich ständig fragt „Was ist jetzt schon wieder los?“. Plötzlich hat Mensch da ein Bündel, für dessen Wohlergehen man sich verantwortlich zeichnet. Babys äußern ihr Unbehagen ziemlich lautstark und immer ziemlich ähnlich.

Klar, da gibt es Leute, die dir erzählen: „Du musst nur genau hinschauen, dann siehst du auch was los ist!“ und es gibt die „Sie hat Kolliken!“- „Sie zahnt!“ -„Sie hat Bauchweh!“-„Sie ist reizüberflutet!“-„Sie hat Verspannungen!“-Fraktion, also die, die irgendwie immer eine Erklärung brauchen haben für den Pups der beim Baby quer hängt.

Am besten zu uns passte eine Erklärung in Richtung „Du bist doch auch mal scheiße drauf und kannst nicht genau sagen warum!“ Genau, so ist es. Also beim Baby die drei Hauptursachen abklappern: Hunger/Durst? Windel voll? Müde? Und wenn alle drei nicht hinhauen, dann muss man da (meistens) durch… Beruhigen, da sein. Manchmal ist natürlich wirklich was und jaaaaa, auch wir sind zum Osteopathen gerannt, weil ja alle Babys Verspannungen haben und jaaa, auch ich habe mir Vorwürfe gemacht, als mein Baby von der Flaschenmilch gekotzt hat, weil aus meiner Brust einfach nichts mehr rauskommen wollte…

Das mit der Ursachenforschung wird – entgegen meiner Hoffnung – aber nicht mit stetigem Alter besser. Jedenfalls (offensichtlich) nicht, solange die Kinder Kleinkinder sind. Mein Kind kann nun mittlerweile sprechen, aber wenn sie einen Ninegltag hat, an dem sie alle drei Minuten heult oder ningelt / irgendwas will, dann fühl ich mich immer schnell an die erste Zeit mit einem Neugeborenen erinnert. Denn beständig frage ich mich oder auch wir Eltern fragen uns gemeinsam: „Was hat sie nur??“

Und dann geht das Rätselraten los. Das Kind hängt brüllend auf des Vaters Arm und die Eltern spekulieren wie wild:

„Die letzten Tage war einfach zu viel Action, wir hätten heute Zuhause bleiben sollen!“

(Kann sein…)

„Das liegt einfach daran, dass ihr die Routine fehlt – es sind ja gerade Feiertage, keine Kita und so…“

(Ja, letzte Woche war sie einen Tag mit mir, dann mit dir und dann mit Oma zusammen… Ging auch…)

„Wer weiß, vielleicht ist sie auch einfach müde?! Schließlich hat sie keinen Mittagsschlaf gemacht.“

(Möglich, allerdings macht sie den schon seit etwa einem Jahr nicht mehr wirklich.)

„Oder sie hat hunger?“

(Wir waren vor etwa 10 Minuten essen.)

„Vielleicht tut ihr was weh? Sie hat vorhin gesagt, in ihrem Mund tut was weh!“

(Ja und heute morgen haben ihre Ohren, danach der Bauch und vor 5 Minuten der Po schrecklich weh getan.)

„Es könnte sich auch ein Infekt ankündigen! In der Kita geht doch gerade was rum…“

(…)

Aber das Gemeine ist: Bei mir/uns ist das so ein Selbstläufer… Obwohl ich weiß, dass es 1. im Moment des Dramas keinen Sinn macht, über dessen Ursache nachzugrübeln und es 2. sehr viel sinnvoller wäre, dem Kind Sicherheit zu suggerieren, anstatt es noch mehr zu verunsichern, indem man rumrätselt, woran das Geblög nun gerade liegen könnte…

Ich freue mich auf Zeiten, in denen das P. einfach etwas klarer sagen kann: „Mama, ich habe Zahnschmerzen, guck mal hier ((aaaaah))!“ oder so… Nach der Rumrätselei bin ich immer selbst total erschöpft und fühle mich zudem noch hilflos oder erwarte Schlimmes…

Das P. hatte jetzt so ziemlich genau einen Monat eine sehr tolle Phase, die sehr unanstrengend und vorrangig schön war. Gestern war sie schon eher weinerlich und heute (Zoo) war es kaum zu ertragen – für alle. Wir haben das dann abgebrochen und sind nach Hause gefahren. Hier ist sie auf dem Sofa direkt weggepennt – passiert sonst nie… Und schon rätselt der Kopf wieder los…

„Es könnte ja auch daran liegen, dass…“ *seufz*

Kindermund (13): „Töppse“

Es ist Mitte Mai, der Frühling kriecht raus und der winterliche April liegt schon seit geraumer Zeit hinter uns. Besonders hervorzuheben ist aus unserer/meiner Sicht, dass mit dem April die schrecklichen drei ersten Monate des Jahres 2013 vorbei waren.

Das war aber auch eine verdammte Scheiß-Kombi! Kind DAUERKRANK, Muddern frisch geschwängert und dementsprechend „grenznah“ (in jeder Hinsicht), K. viel arbeiten, ich Semesterferien und Hausarbeits-Stress, Omi ebenfalls zu krank, um Kind abzunehmen. Nee, schön war das nicht und gestresst waren am Ende alle. Mir hat das mal wieder gezeigt, wie sehr sich meine Stimmung bzw. die Gesamtstimmung auf die eigenen Kinder auswirkt! Denn: Kaum war ich wieder im Lot (Hausarbeit abgegeben, Uni wieder angefangen, mit Umstand arrangiert und die ein oder andere erzieherische Wahl getroffen), war auch das P. wieder mehr als gut gelaunt und mehr als Zucker.

Alles schöner im April also. Dementsprechend erheiternde Sprüche kamen aus P.s Mund gepurzelt… (Ich ärgere mich noch immer, dass ich die besten irgendwie immer verpasse und sie mir dann nicht mehr einfallen wollen…)

(1)

Guckt sich ein Feuerwehr-Buch an, hält kurz inne und sagt dann erleuchtet:

„Is bin eine Feuer-P.!“

(2)

Wir spielen ein Angelspiel. Sie zieht einen dicken Fisch heraus und ruft euphorisch:

„Das ist ja wahnsinn, Mama!“

(3) 

Alles, was kleinformatig ist, ist bei P. „Ohhhh, ein Baby-…“. Dabei hat sie einen betont entzückten Tonfall drauf…

„Ohhhh, ein Baby-Brot!“ – „Ohhhhh, ein Baby-Stock!“ – „Ohhhhhh, eine Baby-Socke!“

(4) 

Ganz auffällig ist auch, wie sehr sie Gegenstände personifiziert. Am schönsten war ihr Spruch als sie kondensiertes Wasser an der Klappe des Herdes herabtropfen sah:

„Guck mal Mama, der Herd! Der weint!“

(5)

Dazu passt auch, dass sie beim Aufmachen der Brotdose meinte:

„Die gähnt!“

(6)

Als ich sage, dass ich mich ausruhen möchte, dann aber doch etwas anderes mache, sagt sie zu mir streng:

„Das ist nicht richtig, dass du dich nicht ausruhst!“

(7)

Sehr entzückend war auch: Wir haben Dumbo geguckt und an einer Stelle, an der Dumbo weint, wollte P. ihm unbedingt helfen, stellt dann aber enttäuscht fest:

„Aber is kann da nis rein, in den Feansehn. Is bin zu dick!“

(8)

Und auch wieder Worträtsel:

„Töppse“ = ?

„Mülls“ = ?

Schwanger sein: So war die 21. Woche

Das Schwangeren-mäßige Highlight diese Woche war natürlich mit Abstand die Feindiagnostik und die Festlegung auf den Namen. Seitdem sprechen wir unser Baby so richtig an und P. hat sich nun auch damit angefreundet, ein Brüderchen zu bekommen („is will eine swester!“). Sie kommt nun fast jeden Morgen mit Decke und Kissen in unser Bett, legt meinen Bauch frei und sagt „Oooohar, Haaaaallooooo T., hier ist deine Swestear!“ Das ist wirklich mehr als entzückend!

K. spürt T. jetzt beim Treten auch von außen. Neben zwischen 11 und 12 am Mittag, scheint Monsieur auch abends gegen 22 Uhr eine wache Phase zu haben. Ich glaub, ich schreib die Zeiten irgendwann mal auf. Das interessiert mich echt, ob der Kleine etwa die Wachzeiten auch nach der Geburt noch beibehält. Wenn K. etwas lauter mit T. spricht, dann fängt er an sich zu bewegen. Das ist ein bisschen, als würden wir schon kommunizieren. Schön, das!

Und da sind auch wieder die Wehwehchen… Ich bin weinerlich, ich weine bei einer Niv.ea-Werbung! Ich hab Rückenschmerzen. Meine Beine fühlen sich nach kurzem Laufen schwer an. Bei längerem oder zu zügigem Laufen bekomme ich einen eklig stechenden Schmerz im rechten Unterbauch, der sich aber auflöst, wenn ich mich etwas krümme oder setze. Das Laufen durch die historischen Gebäude des Campus, wo sich die Hörsäle gaaaaanz oben befinden, wird auch nicht unbedingt leichter. Laufen und Symphyse sind sowieso die größten Feinde – ich stellte auch erst in der ersten Schwangerschaft fest, dass sowas wie eine Symphyse da unten überhaupt exisitiert. Ich kann in meinem Kopf nur schwer logische Verknüpfungen zaubern – sehr förderlich im Rahmen eines geisteswissenschaftlichen Studiums. Ich vergesse ständig Dinge und Termine. Und: Die Müdigkeit ist auch wieder zurück. *seufz*

„Sie werden wahrscheinlich zwischen 5,4 und 6,8 Kilo zugenommen“, steht hier. Ich wiege 73,4 kg, angefangen habe ich bei 66… Aber

Mit der Enthüllung setzte bei mir direkt der Nestbautrieb ein! Ich musste gleich erstmal checken, was wir jetzt noch an „tauglichen“ Sachen da haben, wir haben einen günstigen Kinderwagen über die Kleinanzeigen besorgt und ich habe allgemein das Bedürfnis, alles irgendwie vorzubereiten…

Trächtigkeitsstatus / T. jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel
  • 6. Monat (5 Monate schwanger)
  • 22. SSW (rechnerisch)
  • 21 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Größe der GM: etwa 16-18 cm
  • Alter des Babys: 19 Wochen (nach Befruchtung)
  • Ater des Babys: 4 Monate (nach Befruchtung)
  • 134. bis 140. Tag der fetalen Entwicklung
  • Länge insgesamt: ca. 25 – 27 cm
  • Länge Kopf bis Po: ca. 19 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 52-62 mm
  • Gewicht: ca. 400-500 g
  • Fußlänge: 39 mm

Letzte Woche hatte T’s Köpfchen übrigens einen Durchmesser von etwa 49 mm. Die Proportionen sind jetzt wohl schon die eines Neugeborenen, auch wenn die Fettschicht noch fehlt. Dafür sieht er aus wie ein kleines Äffchen, mit seiner Lanugo-Behaarung. Ab jetzt nimmt T. jede Woche etwa 100 Gramm zu. Hören kann er wohl schon, ich bilde mir auch ein, dass er auch Geräusche reagiert. Ich finde die Vorstellung toll, dass er nicht nur unsere Stimmen heute, sondern auch die von P. Ich bin gespannt, ob wir nach der Geburt irgendwie merken, dass er die Stimme seiner Schwester schon kennt. Sehen kann er noch nicht, die Augen sind noch verklebt.

Morgen sind es nur noch 130 Tage bis zum errechneten Termin…
Quellen:

Nervöser Seelentanz

It’s Seelenstriptease-Time:

Ich bin allgemein gerade recht gut mit Kitsch angefüllt… Bin froh, über mein P. und das kleine T. in meinem Bauch und auch K. – selbst im schnief-trief-Zustand – und das Studium, obwohl es so viel ist. Ich stehe gerade fest in meinem/unserem Leben und sehne mich nicht nach einem anderen. Das ist echt gut.

Allerdings: Es kristallisiert sich da eine Sache heraus, mit der ich nicht mehr bereit bin, einfach so weiterzuleben. Weil es nervt, weil es mich einschränkt, weil es mich fertig macht, weil es mich so sehr ankotzt. Ich bin hypernervös. Dauernd und ständig, vollkommen überreizt. Aber mal von vorn…

Schon in der Kindheit hat, soweit ich mich erinnern kann, vor wichtigen Prüfungen, Auftritten und Dates mein Magen-Darm-Trakt verrückt gespielt. Wenn etwas anstand, kam ich nicht vom Klo runter. Das war für mich nie so schlimm, es war nervig, aber ich hielt das für normal und habe nicht weiter darüber nachgedacht. Zu Zeiten der Band gehörte Perenterol wie selbstverständlich zu unserer Reiseapotheke, weil wir vor den Auftritten durchaus alle so unsere Probleme damit hatten.

Ab dem Zeitpunkt der Pubertät – Zeit der erste Freunde und Auswärts-Übernachtungen – wurde das etwas stärker, ich hatte schon mehr Probleme damit. Ich war wahnsinnig nervös vor diesen Dates und fühlte mich eigentlich unwohl, bei (frischen) Freunden zu schlafen, weil ich mich vor Nervosität am liebsten auf dem Klo einquartiert hätte. Da ging das auch schon auf den Kopf über. Erst kam die Nervosität, dann kam der Magenkrampf, dann kam die Angst, die ganze Zeit auf dem Klo zu hocken. Auch im Rahmen der Auftritte wurde das schlimmer. Die Sache mit dem Magen verstärkte mein Lampenfieber und als die Spannungen auch in der Band größer wurden, ebenso wie der Erwartungsdruck von außen und der, den ich mir selbst machte, war es ganz schlimm. Zu der Zeit bekam ich meinen ersten richtigen Schub. Das ging soweit, dass ich eigentlich gar nicht mehr vor die Tür wollte, dass mir das Einkaufen (weil Schlange und keine Toiletten) zu viel war und ich mich eigentlich sofort unwohl fühlt, sobald ich das Haus verließ.

Um die Zeit rum wurde bei mir nach einer ewigen von Arzt zu Arzt-Rennerei schließlich Morbus Crohn diagnostiziert. Ich habe eine medikamentöse und eine Verhaltens-/Gesprächstherapie angefangen, um damit besser zurecht zu kommen und hey! heute kann ich wieder einkaufen gehen und bin recht gut eingestellt. Jedenfalls habe ich keinen Schub. Aber der psychische Knacks, der ist geblieben.

Was war zuerst da? Der Knacks oder der Darm? Mittlerweile ist das ein elendiger Teufelskreislauf… Sobald etwas ansteht – und es ist echt egal, was es ist – bin ich nervös. SEHR nervös! Das fängt an bei Treffen mit Bekannten, geht beim Einkaufen mit Freunden und Terminen beim Arzt weiter und steigert sich bei Prüfungen und zu haltenden Referaten ins unerträgliche. Ich bin so furchtbar nervös, dass sich mir der Magen umdreht und ich am liebsten Wegrennen will. Die Nervosität schlägt mir wieder auf den Bauch und das führt dazu, dass ich mich noch unwohler fühle/noch nervöser werde, weil ich mich so unsicher fühle… (Was ist, wenn ich jetzt aufs Klo muss?) Immer, wenn ich auf dem „Präsentierteller“ sitze, fängt dieser Kreislauf an und – verdammt – ich krieg es nicht in den Griff!

Hunderttausende Male habe ich versucht, mir einzureden, dass ich nicht nervös sein muss, vor der Routineuntersuchung beim Frauenarzt. Dass ich bisher noch jedes Referat geschafft habe (ja, sogar sehr gut darin bin) und ich mich danach immer geradezu euphorisch fühle. Dass ich mich (beim Treffen mit Freunden z.B.) doch eigentlich freuen will. Dass die Situation nicht „schlimm“, entscheidend oder sonstwas ist und die Nervosität insofern in keinster Weise angemessenDass ich mich/die Situationen nicht so überbewerten will… Dass die Nervosität weg ist, sobald ich in der Situation drin bin.

Ich habe Baldrian probiert (nichts gebracht), Johanniskrautkapseln (nicht vertragen), Tees, autogenes Training (nicht wirklich effektiv), Atemübungen, rote Autos zählen, ablenken, an was Schönes denken, mich selbst stark machen, … Ich hab Tabletten mitgehabt und die präventiv geschluckt, …

Aber es hilft nichts!

Es kotzt mich so so so an, im Wartezimmer des Pränatalzentrum zu sitzen und vor Nervosität schwitzige Hände und einen nervösen Darm zu haben. Und ich weiß nicht mal warum. Ich weiß nur, dass ich eigentlich nicht nervös sein muss und will! Reizdarm nennt man das dann wohl. Eigentlich habe ich Angst vor der Angst-Reaktion. Ich habe nicht mehr Angst, dass ich dort ausgelacht werde oder nicht „bestehen“ kann, sondern dass ich meinen verdammten Körper nicht im Griff habe und „abbrechen“ muss. Ich kann mir dann sagen, dass selbst wenn das passieren würde, es halt einfach so wäre und es auch dann kein Weltuntergang wäre. Davon mal ganz abgesehen ist das noch nie (!) in einer entscheidenden Situation passiert. Wie gesagt: Sobald ich in der Situation drin bin, ist die Nervosität in 90% der Fälle weg und ich bin sehr souverän. Auch bei Prüfungen, Auftritten, Vorträgen. Ich ärgere mich darüber, denn ich denke, ich könnte sogar eigentlich in einem Bereich arbeiten, in dem ich präsentieren muss. Aber durch diese Sache ist das für mich unvorstellbar.

Diese Nervosität vor den Situationen, die macht mich völlig verrückt! Die ständige Anspannung führt dazu, dass ich total überreizt bin und am Ende eines Tages oft total fertig. Kein Tag vergeht, an dem ich nicht damit zu tun habe. Ich vergrabe mich lieber zu Hause, weil soziale Situationen einfach so anstrengend sind für mich. Jede soziale Situation bedeutet Überwindung für mich, ich kann mich auf nichts freuen. Das ist wirklich verdammt anstrengend und schade, weil ich eigentlich sehr kommunikativ und durchaus auch gut mit den meisten Menschen klar komme. Ich bin nicht schüchtern und nicht leise, aber…

…das Problem ist vermutlich vorrangig mein Selbstwertgefühl. Das ist in Wirklichkeit wohl ziemlich klein und die Angst vor Abweisung und „Versagen“ ziemlich groß. In mir sind Stimmen, die sind hämisch und zynisch und die machen mich dauernd runter. Die begleiten mich seit 20 Jahren und sind nicht einfach auszuschalten. Mittlerweile sind sie separiert, die sind nicht mehr ich. Aber sie sind halt da. Deshalb wird jede soziale Situation zur Prüfung für mich. Soziale Situationen haben immer was mit Bestätigung meiner Person zu tun… Dabei will ich das gar nicht! Ich habe das Gefühl, etwas in mir denkt, ich würde sofort zusammenbrechen, wenn ich mal an etwas oder jemandem „scheitere“. Dabei ist das gar nicht so! Ich bin schon oft gescheitert, und es bereitet mir keine großartigen Probleme. Ich bin trotzdem erfüllt von dem Antrieb, irgendwie „richtig“ sein zu wollen. Nicht unbedingt im normativ-durchschnittlichen Sinn.

Vor den Situation versucht sich mein Denken, immer wieder in die Situation hineinzuversetzen… Und stellt fest, dass es nicht geht, weil ich nicht weiß, was genau passieren wird. Weil ich nicht weiß, was von mir genau erwartet wird und ob ich bestehe. Auch beim Arzt, zum Beispiel. Ich habe große Probleme damit, dass Erwartungen an mich gestellt werden. Ich hab mir als Kind irgendwann aus diesen und jenen Gründen angewöhnt, die Erwartungen meiner Mitmenschen abzuwägen und mich und mein Verhalten dem so ein bisschen anzupassen, um zu überzeugen. Weil ich das Gefühl hatte, aus mir selbst heraus nicht überzeugen zu können/überzeugend zu sein. Irgendwas in mir sieht mich noch immer so. Als jemand, den man gar nicht gut finden kann.

Und dann schließt sich gleich der nächste, höchst zweifelhafte Fragekomplex an: Wenn ich mich selbst (innen drin) offensichtlich nicht okay finden kann, was zu den Symptomen Erwartungsdruck-Angst, Dauernervosität und Reizdarm führt… Wie soll ich meinen Kindern dann vermitteln, dass sie okay sind, wie sie sind und sich nicht so sehr von Erwartungen anderer leiten lassen müssen. Ich will ja authentisch sein, aber mein Ich ist (ehrlich gesagt) ziemlich zerrissen. Ich will meinen Kindern nicht „die starke Frau“ vorspielen, aber ich will auch nicht, dass mich dauerschwach und zweifelnd-nervös und aufgeregt erleben.

Wie bekomme ich mein Selbstwertgefühl endlich nachhaltig in den Griff, damit nicht mehr jede kleinste soziale Situation zur Bewährungsprobe für mich wird und ich mich  – wenigstens vor Arztterminen – nicht mehr  im körperlichen Alarmzustand befinde? Ich will einfach nicht mehr ständig nervös sein! Ich will mich auf Sachen freuen können! Ich will souverän in „echte“ Prüfungen gehen können!

Im Moment gehe ich vorher immer durch die Hölle. Sobald ich in der Situation bin, ist alles in Ordnung und danach bin ich euphorisch, weil ich es geschafft habe. Danach fühle ich mich gestärkt. Ich versuche, diesen Weitblick vorher schon zu haben und mein Kopf sieht das auch, aber mein Körper spielt nicht mit. So extrem ist das nun seit 5 Jahren, seit etwa 2-3 arbeite ich so daran. Und es ändert sich wirklich nicht viel. Vor Zahnarztstuhl oder CTG könnte ich immernoch heulen, weil ich mit der Vorstellung nicht klarkomme, da gleich 20-30 Minuten an eine Liege gefesselt zu sein und nicht weg (aufs Klo) zu können. DABEI HAB ICH KEINEN SCHUB!

Im Moment hab ich das Gefühl, dass die einzige Möglichkeit ist, die Situationen immer wieder zu durchleben, sich immer wieder durchzubeißen, die Nervosität immer wieder zu ertragen und zu versuchen. sich nicht von ihr einschüchtern zu lassen. In der Hoffnung, dass es – je häufiger ich tatsächlich erlebe, dass ja trotz Nervosität alles gut geht – irgendwann mal „Klick“ macht und es nicht mehr ganz so schlimm ist. Also: Die Anspannung immer wieder aushalten, aushalten, aushalten.

Falls jemand andere Zaubertricks, Lektüre kennt oder das irgendwie nachvollziehen kann: Her mit dem Senf!

Schwanger sein: Es wird ein… #2

Ein Outing, ein Outing, ein Outing oh lalala :-)

Bei der Feindiagnostik konnte unser Zwerg sich heute nicht mehr verstecken und es war auch für uns wirklich sehr eindeutig zu erkennen:

P. wird im Herbst männliche Verstärkung bekommen! Wir bekommen einen Jungen! :-) Und so sieht er aus:

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Jetzt ist alles gut, wir freuen uns und es steht sogar der Name fest! P. hat uns überzeugt, indem sie uns vor einigen Tagen im Fahrstuhl erklärte „E. (der eigentlich irgendwie-Favorit) ist doof! T. ist schön!“ – damit war das dann beschlossen und wir fühlen uns sehr gut damit. Es fühlt sich total gut an, den Kleinen mit Namen ansprechen und „bedenken“ zu können. Ich vertrete auf dem Blog ja „leider“ eine No-Name-Policy, insofern bleibt der Name hier unter Verschluss.

Bei der Untersuchung hat der Arzt einen weißen Fleck im/am Herzen von T. festgestellt. Er erklärte uns, dass es sich dabei vermutlich um eine Kalkablagerung oder sowas handelt und dass es vermutlich in ein paar Wochen schon nicht mehr sichtbar wäre. Das Risiko für Trisomie erhöht sich dadurch von 1:1750 zu 1:1111, da aber sonst alles in Ordnung zu sein scheint, das Herz schön schlägt und T. sehr zeitgerecht entwickelt ist, besteht kein Grund zu „Sorge“. Weitere Untersuchungen würden wir – es sei denn, es würde sich um etwas lebensbedrohliches handeln – nicht machen lassen und sind jetzt auch nicht beunruhigt.

T. hat einen Kopfumfang von 182 mm, sein Nasenbein ist unglaublich winzige 6,7 mm lang. Hach :-) Während der  Untersuchung hat er sich viel bewegt, musste immer wieder eingefangen werden, hat geschmatzt, am Daumen genuckelt, beide Hände vor’s Gesicht gehalten und sehr entzückend geschmatzt *mtza mtza*. So „verknorkelt“ sah er aus, als wäre er gerade aufgewacht. Echt niedlich.

Und mal ein anderer Vergleich, links T. und rechts P. in der 21. SSW:

vergleich

Schwanger sein: So war die 20. Woche

Ich spüre das Baby jetzt ständig und sehr deutlich. Es ist wirklich so, dass es dann turnt, wenn ich zur Ruhe kommt. Ich habe das Gefühl, dass es aktive Phasen hat – gegen 12 Uhr zum Beispiel, fast jeden Tag und abends, nachdem ich P. ins Bett gebracht habe. K. kann die Bewegungen jetzt leicht von außen spüren, aber nur dann, wenn ich es ganz doll merke.

Mit P. ist es momentan sehr schön und komischerweise verstärkt das meine Bedenken eher. Gerade klappt es so gut mit uns und es wird richtig angenehm. Und jetzt wieder von vorn anfangen? Das sind nur flüchtige Gedanken, aber sie sind da.

Der Besuch bei der Gyn ergab einen potenziellen Jungen… Aber sicher ist das noch nicht. Danach war ich eher „hm“. Ich bin gespannt, ob das am 03.05. bestätigt wird.

P. freut sich auf das Baby. Wir haben Bücher gekauft: Ein Schwesterchen für Karlchen und Conni und das neue Baby, die werden hier nun täglich angeguckt.

Uni einerseits und Mama andererseits funktioniert für mich im Moment sehr gut.

Ich habe Bauchschmerzen, wenn ich zu lange am Stück laufe. Es beginnt jetzt die Alien-Zeit der Schwangerschaft: Der Körper absondert dauernd seltsame Flüssigkeiten und wenn er das gerade nicht tut, bewegt sich der Bauch. Verrückt, das. Und echt einzigartig. Es ist komisch, dass es höchstwahrscheinlich das letzte Mal sein wird.

Halbzeit! Die Zeit verfliegt!

Beele-Facts jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel
  • 6. Schwangerschaftsmonat (4 Monate)
  • 21. SSW (rechnerisch)
  • 20 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Alter des Babys: 18 Wochen (nach Befruchtung)
  • Ater des Babys: 4,5 Monate (nach Befruchtung)
  • 127. bis 133. Tag der fetalen Entwicklung
  • Länge des Fötus: ca. 25 – 27 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 49-59 mm
  • Gewicht: ca. 300-400 g (= 1 Pkg. Nudeln)
  • Fußlänge: 33 mm

T. oder E. ist jetzt mit Käseschmiere bedeckt. Je nachdem, wann das Baby kommt, wird die noch drauf sein… Je früher, desto mehr. Im Moment schützt sie die Haut vor dem Fruchtwasser. Die Beele kann jetzt alles hören! Das Baby hat jetzt wohl schon eindeutige Schlaf- und Wachphasen – genau das merke ich auch. Von diesem Stadium gibt es auch wieder faszinierende Nilsson-Bilder:

 

20-Wochen-Saugreflex
Quelle: http://static5.fem.com/fileadmin/content/5_Private/2009-11/20-Wochen-Saugreflex.jpg

preg-31_1494421i
Quelle: http://i.telegraph.co.uk/multimedia/archive/01494/preg-31_1494421i.jpg

Verrückt, wenn man das mit den Bildern aus der 16. Woche vergleicht!

Quellen:

http://www.swissmom.ch/schwangerschaft/woche-fuer-woche/von-der-14-bis-zur-26-schwangerschaftswoche/medschwwfw21/
http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche19.htm
http://www.liliput-lounge.de/schwangerschaft/woche-fur-woche/21-woche/
http://www.mamawissen.de/schwangerschaftswochen-21-bis-24-ssw-der-sechste-monat/