Schwanger sein: So war die 22. Woche

Boar… Da ist sie wieder: DEMENZ! Wie hab ich dich vermisst. Nicht.

iPad in der Uni vergessen. Telefon mehrfach Zuhause gelassen. Portemonnaie ebenfalls. Schlüssel sowieso. Termine vergebe ich mit Sicherheit mindestens 3x an verschiedene Leute. Auch den Spint-Schlüssel der Uni-Bibliothek einfach mit nach Hause – merke: andere Stadt! – zu nehmen, ist total praktisch bei chronischem Geldmangel und Mahngebühren von 12 Euro. Pro Tag. Insbesondere dann, wenn man den Schlüssel an einem Donnerstag vergisst abzugeben und es Freitagnachmittag bemerkt…

Aber hey! Es hat auch positive Seiten: Letztens hatte ich zum Beispiel einen totalen Jeeper auf einen Smoothie. Bin dafür durch die halbe Stadt gerannt und hab ihn in meinen Rucksack gesteckt… Kurze Zeit später im Seminar: Mache den Rucksack auf, entdecke den Smoothie und freue mich wie ein Keks darüber, weil ich vergessen hatte, dass ich mir vor einer halben Stunde einen gekauft habe.

Ich bin total davon gestresst/überfordert, dass ich so unterschiedliche Dinge gleichzeitig auf dem Schirm haben muss. Der Uni-Kram, der P.-Kram, der Kita-Ini-Kram und mein Privatleben ist quasi non-existent, weil’s einfach meine Kapazitäten sprengt. Abends ich Sofa und aus… Mir wird’s nicht einmal langweilig, weil ich die Tage echt ziemlich ausfüllend finde. Ich muss irgendwie versuchen, Prioritäten zu setzen.

Gelüste: Limonade. Magnum. Und das dritte fällt mir gerade nicht ein (siehe oben). Gibt’s aber… Berichte ich beim nächsten Mal.

Habe mich mit weizenfreier Ernährung beschäftigt, weil wir so unglaublich viele Weizenprodukte essen und ich mich irgendwie so „teigig“ fühle. Denke, wir sollten zunächst mal reduzieren. Radikal-Umstellung der Ernährung während der Schwangerschaft ist wahrscheinlich weniger ratsam. Aber nach der Geburt möchte ich das Mal ausprobieren. Insbesondere um zu sehen, ob das, was die ganzen Weizenverächter so erzählen (z.B. hier) wirklich so zutrifft. Aber als quasi-Vegetarier ist das irgendwie gar nicht so leicht. Und wenn man dann noch an „die böse Milch“ denkt… Pfft.

Trächtigkeitsstatus / T. jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel, im 6. Monat
  • 23. SSW (rechnerisch)
  • 22 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Fruchtwassermenge: ca. 0,5 Liter
  • Alter des Babys: 20 Wochen – 5 Monate – (nach Befruchtung)
  • 141. bis 147. Tag der fetalen Entwicklung

  • Länge insgesamt: ca. 28-30 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 55-66 mm
  • Gewicht: ca. 500 g
  • Fußlänge: ca. 40 mm

„Jede Woche wächst nun der Durchmesser des Gehirns um bis zu 3 Millimeter!“. T.’s Augenbrauen und die Kopfhaare werden dichter… Bald ist T. so ein richtiges Baby, was bei einer Frühgeburt gute Überlebenschancen hätte… Wahnsinn!

Ja, T. schwirrt auch in meinem Kopf rum. Und spürbar in meinem Bauch. Es ist schön. Aber ich fühle mich massiv und bin schon irgendwie froh, wenn T. draußen und mein Körper wieder vorrangig meiner ist… Auch wenn ich es komisch finde, dass ich dieses (schon irgendwie) „Wunder“ zum letzten Mal erleben werde. T. ist sehr wahrscheinlich unser zweites und letztes Kind.

Noch 124 Tage bis zum Termin. Das hört sich so laaaange an. Noch 3 oder 4 Monate. Das im Genteil dazu so gar nicht… Habe jetzt eine Schublade frei gemacht, entstaubt und Babyklamotten reingefaltet…

Quellen:

2 Kommentare zu “Schwanger sein: So war die 22. Woche

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