Schwanger sein: So war die 24. Woche

Uuuuupppps…. Ich bin dann ab Morgen mal eben im 7. Monat (O.o). Seit 6 Monaten schon schwanger. Okay, so fühlt es sich (ehrlich gesagt) auch an.

Ich werde nachts häufiger wach. Also lag es vielleicht doch nicht vorrangig am Stress? T. ist einfach kräftiger und größer, seine Tritte und Bewegungen sind seeeeehr deutlich spürbar. Ich merke auch immer mal, dass er sowas wie einen Schluckauf zu haben scheint – die Bewegungen sind dann ganz regelmäßig 5-10 Mal hintereinander. Witzig und komisch ist, dass ich unten in Höhe des Schambeins häufig so flatterhafte, leichte Bewegungen spüre und unter den Rippen sind sie richtig doll und stark. Manchmal bewegt es sich auch schon in Höhe der Rippen. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie der Herr in mir liegt… Kann es mir bei der Vielfalt auch kaum vorstellen und bin sehr gespannt auf den Ultraschall bei der FÄ am kommenden Mittwoch.

Habe mich während des Duschens beim Einseifen vor kurzem über meine Kugel gewundert, weil ich sie gar nicht auf dem Schirm habe – ach! Oh du heiliges warmes Wasser! Aber es ist schon merkwürdig, wie sehr mein Umstand manchmal in den Hintergrund rückt. Das ist wirklich anders als bei der ersten Schwangerschaft – in meiner Erinnerung war die nämlich quasi omnipräsent.

Als wir von der Ostsee mit dem Mietauto nach Hause gefahren sind, hat P. mir ständig durch den Sitz in den Rücken getreten… „Einer tritt von vorne, die andere von hinten. Schön, dass sie schon jetzt miteinander spielen. Und auf mir rumtrampeln.“ ;-) Ich hab aber bemerkt, dass sich die Tritte durch den Sitz in den Rücken tatsächlich so ähnlich anfühlen wie die Tritte im Babybauch – also so für all diejenigen, die (noch) nie schwanger waren und mal wissen wollen, wie sich das anfühlt.

Haben jetzt neben einem gebrauchten Kinderwagen auch einen günstigen Stubenwagen gekauft. O-Ton P.: „Das ist mein Bett, aber T. darf mit unter meine Decke!“ – der Glückliche… P. stolziert jetzt ab und an durch die Gegend und verkündet: „Is bin eine große Swestear!“

Habe nun immer häufiger diese Schmerzen. Muss das bei der FÄ ansprechen. Mache mir langsam Sorgen deswegen. Habe gestern zu K. gesagt, dass ich das Gefühl habe, T. wird viel eher zu uns kommen als er sollte. Hoffen wir mal, dass ich unrecht behalte…

Trächtigkeitsstatus ab MORGEN (Mo 27.05.2013):

  • 2. Schwangerschaftsdrittel, im 7. Monat
  • 25. SSW (rechnerisch)
  • 24 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Fruchtwassermenge: ca. 0,5 Liter
  • „echtes“ Alter meines Babys: 22 Wochen (5,5 Monate nach Befruchtung)
  • 155. bis 161. Tag der fetalen Entwicklung
  • Länge insgesamt: ca. 30 – 34 cm
  • Scheitel-Steiß-Länge: ca. 21 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 61-72 mm
  • Gewicht: ca. 700 g
  • Fußlänge: ca. 45 mm

Es wird langsam eng für T. – das merke ich auch! Inzwischen haben die richtig alienmäßigen Bewegungen angefangen, im Zuge derer sich mal eben die eine Seite des Bauches komplett hebt oder senkt. Die Haut von T. ist im Moment wohl noch durchscheinend. Wahnsinn, dass er jetzt schon (mit Unterstützung) außerhalb des Bauches überleben könnte/würde! Wenn man bedenkt, dass er bis zur Geburt wohl noch etwa 2-3 kg zunehmen wird und 10-20 cm wächst!

Offenbar kann klein T. jetzt schon sein Gleichgewicht ausbalancieren…

Es sind noch 113 Tage bis zum errechneten Termin…

Und weil ein Schwangeren-Newsletter mich gerade darauf „ansprach“: Was habt ihr denn eigentlich so für Meinungen zum Thema Stammzellenblut-Einlagerung, Pränataldiagnostik und Geburt im/außerhalb des Krankenhauses?

Quellen:

http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche23.htm
http://www.liliput-lounge.de/schwangerschaft/schwangerschaftskalender/25-woche/

5 Kommentare zu “Schwanger sein: So war die 24. Woche

  1. Mein zweites Kind kam 4 Wochen vor Termin. Aber ich habe es auch gemerkt, weil ich einfach nicht mehr wollte. Ich wollte den jungen Mann bei uns haben und es war auch verdammt anstrengend mit einem Kind Inside und eines outside… Alles lief gut und ich wollte ambulant entbinden. Hat alles super funktioniert. Geburtshaus kam auch in frage, aber es gab keines in der näheren Umgebung. Ich hatte eine tolle Nachsorge Hebamme und so war das ambulant entbinden kein Problem. Zuhause haben wir ein großes bettenlager aufgebaut und mein Mann hat sich eine Woche frei genommen. Von schwiegermama habe ich mir zur Geburt jeden Tag eine warme Mahlzeit gewünscht, so musste ich nicht kochen. Und das hat wunderbar geklappt. Auch den manduca habe ich geliebt in der Zeit, denn ich konnte den kleinen Mann stillen und hatte so zwei Hände für die große frei :)

  2. Hallo! Ich folge deinem Blog bereits seit einigen Monaten und melde mich endlich mal aus der Versenkung :) Ich bin ca. 2 Wochen nach dir dran mit dem ET und finde es daher sehr spannend, eine andere Schwangere, wenngleich es auch dein 2. Kind ist, zu „sehen“. Ich wollte dich mal fragen, was du mit diesen Schmerzen meinst, bei denen du denkst, dass dein Baby früher kommen könnte?! Ich habe nämlich auch seit Woche eigentlich jeden Abend ein wirkliches fieses Ziehen im Rücken und im vorderen Bereich (nicht nur Bauch), was sich am Anfang noch wie Muskelkater von zu viel Sit-ups (kann mir wohl nicht passieren;)) anfühlte.
    Ich wünsche dir jedenfalls einen guten weiteren Verlauf in der SSW. Auf bald, D.

  3. Stammzellenblut-Einlagerung: find ich zu teuer und dann ist es ja sehr fraglich, ob man es wirklich nutzen kann bzw. wofür. Da wäre spenden vielleicht noch eine sinnvollere Alternative.
    Pränataldiagnostik: Letztendlich zählen die gängigen Vorsorgeuntersuchungen ja auch dazu, die die meisten Frauen sicherlich mitmachen. Aber diese detaillierteren Untersuchungen würde ich persönlich nur bei begründeten Verdacht/familiärer Vorbelastung oder ähnlichen Risikofaktoren machen lassen. Und selbst da erst nach reiflichem Abwägen.
    Geburt im/außerhalb des Krankenhauses: Beim ersten Kind hätte ich vor Geburt außerhalb des Krankenhauses zu großen Schiss gehabt. Aber wenn die Schwangerschaft unproblematisch verlief und es keine offensichtlichen Gründe gibt, die gegen eine Geburt außerhalb des Krankenhauses sprechen, dann warum nicht. Bei der zweiten Geburt wäre mir eine ambulante Entbindung im Krankenhaus (weil am nächsten) momentan am liebsten.

    Und liebe moody, deine Meinung?

  4. StammZellen wuerde ich auch höchstens spenden, nicht einlagern. entbunden hab ich ambulant eine Woche vor Termin, das war super, weil worden gleich alle zusammen in gewohnter Umgebung waren und unser ding machen konnten. der Mann hatte zwei Wochen frei und wir wuerden das wieder so machen (auch bei einer Nummer zwei, falls die kommen sollte).

  5. meine liebe lieblingsschwangere,

    ich hoffe, du wendest dich mit deinen beschwerden auch an eine nette hebamme deiner wahl?
    beim frauenarzt wirds nämlich bei unklaren schmerzen vermutlich magnesium und schonung heißen – und da geht noch einiges mehr!
    ein kind, welches zu früh geboren wird, heisst meist ja auch längerer klinikaufenthalt, ständiges hin- und herfahren usw., gerade mit großem kind echt eine zerreißprobe.

    bezüglich des geburtsortes würde für mich nur eine außerklinische geburt in frage kommen, aber da muss ja jede frau einfach selber wissen, wo sie sich wohl und sicher fühlt. sowas verändert sich ja meist im laufe der schwangerschaft ein bisschen.

    stammzellen aus nabelschnurblut wurden ja noch nie erfolgreich angewandt und bis auf herrn und frau nabelschnurblutfirma empfiehlt das auch eigentlich niemand, zumal es einfach abartig teuer ist.

    selbst einer spende stehe ich etwas kritisch gegenüber, da dafür recht schnell abgenabelt werden muss und die nabelschnur nicht auspulsieren kann. muss aber auch wieder jede/r für sich selber wissen, wem man da den vorzug gibt.

    und naja, zur ausführlichen pränataldiagnostik hab ich wohl die gängige meinung ;)

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