Nierenstein-OP :-( Schon wieder Krankenhaus

Ach ja, auch hier nochmal der Vollständigkeit halber: Ich war die letzten Tage nochmal mit T. im Krankenhaus…

Der Nierenstau, der in der 38. Woche festgestellt wurde und wegen dem ich schon da für 2-3 Tage im Krankenhaus lag, wurde nämlich doch nicht vom drückenden T. verursacht. Sondern von einem Stein! Da der 1,5 cm groß war und den Harnleiter verschlossen hatte, musste ich direkt operiert werden… Am Dienstag kam’s raus, am Mittwoch sollte schon die OP stattfinden. Ich bin zur Urologin gegangen, weil ich am Montag plötzlich wieder so fiese Nierenschmerzen hatte, dass ich beim Laufen vor Schmerzen heulen musste.

Puh! Ich fand das alles echt scheiße und ungerecht… Hab mir vor allem Sorgen um P. gemacht, die ja schon mit meinem ersten Krankenhaus-Aufenthalt Probleme hatte und wegen der ich den zweiten (nach der Geburt von T.) extra kurz gehalten habe. Aber das lies sich nun nicht ändern…

T. und ich sind also am Mittwoch wieder auf die Wöchnerinnen-Station gezogen *seufz* Als wäre es einfach unmöglich, sich davor zu drücken… Das Team begrüßte mich wie eine alte Bekannte. Irgendwie frustrierend. Insgesamt hab ich nun 6 Nächte dort verbracht. Ich wurde Mittwoch gegen 13:00 operiert, zum Glück unter Vollnarkose! Ich hatte echt Angst, dass die mich nur örtlich betäuben wollen. T. bekam dann Pre-Nahrung von K. – Zeit für’s Abpumpen war leider nicht mehr und eine Milchladung musste ich verwerfen nach der Propofol-Narkose. Der Stein konnte zum Glück komplett entfernt werden (Endoskopisch gesucht und zertrümmert). Hurra! Das Schlimmste war der riesige Kathether, den sie mir gelegt haben und der mich komplett (!) lahm gelegt hat… Ich konnte T. nicht allein aus dem Bett heben, nicht wickeln und mich kaum bewegen. Toll! Doch noch eine quasi-Kaiserschnitt-Erfahrung. Wir nehmen halt irgendwie alles mit…

Bis heute – Freitag – mussten wir drin bleiben. Die OP ist aber wirklich sehr gut verlaufen und weil meine Harnleiter gut ausgesehen haben, hat mir der Doc noch nicht einmal so ne beknackte Doppel J-Schiene eingesetzt. Davor hatte ich wirklich Angst, weil ich von so vielen schlechten Erfahrungen damit gelesen hatte… Alles gut soweit also. Auch mit P. Dadurch dass der Krankenhaus-Aufenthalt viel kürzer als befürchtet war, hat P. einfach 2 schöne Tage mit ihrer Omi verbracht und von dem Mist gar nichts mitbekommen. Glück im Unglück irgendwie.

Jetzt hoffe ich einfach, dass wir endlich mal ankommen dürfen, die Nierenstauung zurückgeht und mein Körper mich und meine Familie jetzt erst einmal eine Weile in Ruhe lässt. Es nervt nämlich. Und eigentlich habe ich gerade weder Zeit noch Lust, genervt zu sein. Eigentlich bin ich nämlich nach wie vor ganz schön glücklich.

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