Welt retten: Weil Kinder Zeit brauchen!

https://www.openpetition.de/petition/online/weil-kinder-zeit-brauchen-fuer-einen-besseren-personalschluessel-in-sachsen-kitas

Eine großartige Initiative, die unbedingt (!) von Allen unterstützt werden sollte. 

Nur 2.838 UNTERSTÜTZER bisher – 5000 werden mindestens gebraucht. Helft mit, indem ihr (elektronisch) unterschreibt teilt, per E-Mail weiterschickt!

FÜR:

– Vor- und Nachbereitungszeit in den Kitas

– eine Verbesserung des Personalschlüssels

– Verbesserung der Betreuungsbedingungen

– eine sinnvollere Berechnung des Personalschlüssels

Bitte! Was in den Kitas zum Teil abgeht ist irrsinnig! Das muss sich ändern! Dringend!

2 Monate

T. ist unglaubliche zwei Monate alt. Er wiegt 5,5 kg und ist 62 cm lang. K. und ich bekommen momentan regelmäßig kleine Zuckerschocks, weil er sooooooo furchtbar niedlich gucken und „hööööarrrr“en kann. Schreien kann er auch immernoch, aber das hält sich mittlerweile echt in Grenzen. Wir können frühstücken und abendbroten und er liegt friedlich im Stubenwagen bei uns und guckt sein Mobile an. Unsere Schultern sind verspannt, weil der Herr ständigen Körperkontakt bevorzugt. Die große Schwester ist nach wie vor sehr verliebt in ihren Bruder. Der wird so viel gekuschelt, gedrückt und geknutscht. An zu wenig Liebe wird es ihm wohl nicht mangeln…

Wir sind so sehr gespannt, wie der kleine Mann später Mal aussieht! Momentan sieht er P. auf jeden Fall manchmal sehr, sehr ähnlich. Es ist so verrückt. Man kennt ja bisher nur einen Menschen, der so aussieht wie P. Sie halt. Und jetzt gibt es da noch einen, der auch so aussieht. Und doch ein bisschen anders. Dieses „Das ist so kraaaaaaaaass“-Gefühl geht immernoch nicht weg.

Ich laufe durch die Wohnung, am Kaufmannsladen vorbei, die Puzzles wegräumend, auf P.s Tripp Trapp zu… „Tja… Das ist wohl deine Wohnung. Das sind die Sachen, die du für deine Kinder besorgt hast…“

Nachdem wir aus dem Zoo zurück gekommen sind, stille ich T., koche Abendessen, wir Abendbroten, räume die Küche auf, kurz bevor wir die Kinder ins Bett bringen. Das läuft routiniert ab. „Tja… Das klappt eigentlich ganz gut.“

Ich liege neben P. in ihrem Bett, kurz nachdem wir die 2. Gute Nacht-Gesichte gelesen haben. „Meeeeeeeine Mami!“ sagt es und drückt sich an mich. „Tja. Das bin dann wohl ich…“

Eine kleine Mini-Hand bohrt sich ein bisschen zu fest in meine Brusthaut, süßlicher Atem steigt mir in die Nase. Er ist vor kaum 3 Sekunden eingeschlafen. „Tja. Das ist dann wohl mein kleiner Sohn…“

Was soll ich sagen? Stille auf meinem Blog bedeutet meist, dass es mir/uns gut geht. Und so ist es auch. Ich bin froh, über unsere Entscheidung für ein 2. Kind. Bisher ist alles super. Es fühlt sich komplett an. Ja, es ist recht viel. Nein, zu irgendetwas Anderem kommen wir gerade nicht. Aber ich weiß, dass es jetzt halt die Zeit dafür ist. Und irgendwann wird tendenziell weniger nurFamilie und wieder mehr anderesZeug da sein. Ich find’s gerade einfach echt gut. Wir kommen zurecht. Ich bin echt selten genervt. Das ist gut. Sehr gut sogar.