10 Monate

Bei P. kam es mir vor, als wären die ZEHN MONATE ein ganz entscheidender Moment im Aufwachsen. Sogar bedeutender als 6M oder 12M oder 18… Und T. bestätigt das mit seiner Entwicklung. (Gefühlt) Von einem Tag auf dem anderen ist er *swuuuush* ganz weit weg vom Baby und deutlich mehr am Kleinkind dran.

Mit 10 Monaten kam hier ziemlich plötzlich das selbstständige Sitzen, die ersten Male (kurzes) freies Stehen, das Zeigen (mit dem Zeigefinger) auf Dinge, die er haben will, Hochstrecken beider Arme, wenn er auf den Arm genommen werden will, Highspeed-Krabbeling… Er kommuniziert richtig mit uns! Ist sauer, wenn wir ihn allein im Zimmer lassen oder wenn er etwas nicht machen soll oder er etwas nicht bekommt. Und lacht sich kaputt, wenn seine Schwester rumblödelt. Er LIEBT Wasser!

Seit zwei Monaten schläft er bei der Schwester mit im Zimmer (sie in ihrem Bett, er im Gitterbett) und nun hören wir morgens vergnügtes Gebrabbel (beider Kinder) aus dem Kinderzimmer. Sie spielen! P. sitzt vor seinem Bett und schneidet Grimassen, singt ihm Lieder vor oder wirft ihm Spielzeug ins Bett. Seitdem er drüben bei ihr schläft, schläft er übrigens auch durch! Jackpot! So in etwa haben wir uns das doch gedacht…

Ich war und bin der Meinung: Nach 10 Monaten ist man tatsächlich aus dem (ersten) Gröbsten raus. Das ist einerseits schön, weil die Freiheiten und Freizeiten der Eltern wieder zunehmen und andererseits *schnüff*, weil das Baby kaum noch Baby ist.

Morgens, wenn wir die Kinder zu uns ins Bett holen, ich T. stille – die letzte verbliebene Stillmahlzeit – und P. zwischen uns rumkuschelt, ist die Welt ziemlich in Ordnung… Kurz danach bricht dann das Chaos aus, der Haushalt über uns herein und die Zeit läuft konsequent gegen uns… Aber das morgendliche Aufstehen könnte besser kaum sein und fühlt sich nach „alles soweit richtig gemacht“ an.

 

tim

6 Kommentare zu “10 Monate

  1. Bei uns wurde mit 10 Monate schlagartig alle etwas chaotischer. Der Zwerg schlief UNRUHIGER, wurde viel öfters wach und lies sich plötzlich schlechter beruhigen (nicht mal mit stillen). Gleichzeitig wurde er natürlich mobiler und hatte mehr zu entdecken und dadurch viell auch nachts mehr zu verarbeiten. Diesen klein-Kind-Moment hatte ich aber erst, als er richtig laufen konnte mit knapp 1 Jahr. Da kam er mir plötzlich rießig vor.
    Lustiges Foto :-)

  2. Ach schön. Will ich auch haben! Momentan sieht es so aus: Der Kleine isst erst eine feste Mahlzeit, hängt ansonsten an der Milchbar, mit sieben Monaten noch immer im 2-Stunden-Rhythmus, der Große mit 2,5 Jahren wacht immer noch mindestens 1 Mal in der Nacht weinend auf und hat gerade die Hand-Fuß-Mund-Krankheit mit extrem verpustelten Armen und Beinen, so dass der Doc hofft, dass sich keine großflächige Impetigo contagiosa draufgesattelt hat… Bäh. Es ist so doof, dass einem die süße Babyzeit nur so durch die Finger rinnt und man sie irgendwie nicht genießen kann.

  3. Boah, toll. Auf diese Zeit freue ich mich auch schon.

    Die kleine Prinzessin ist jetzt 4,5 M und kommt mir irgendwie so groß vor. Als ob sie morgen in den Kindergarten gehen würde…

    Die Zeit vergeht.

  4. Uff. DS musst du mal erklären. Wie du das geschafft hast, dass dein Kind im gitterbett bleibt…
    Mein Sohn ist 14 Tage jünger als eurer, und wir scheitern schon mal am „ins Bett gehen ohne Zornausbruch“…geschweige denn schaffen wir es, ihn ins Gitterbett zu legen. Geschweige denn, dass er durchschläft. Schläft bei uns im Bett und stillt meist noch immer alle 2h
    Uff. :(

  5. Hey, toll! Ich habe schon ziemlich viel gelesen bei Dir. Bin schon gespannt und habe einen Blog aus väterlicher Sicht gestartet. Mal schauen, bei uns sind es noch drei Wochen bis zur Geburt. Alles Gute. Tommy

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