T. ist 1… Und P. 4 ! (oder: Kinder, wie die Zeit vergeht!)

T. wird schon nächste Woche ein Jahr alt! Dabei ist seine Geburt doch noch gar nicht so lange her… Herrje. Was hatte ich vor einem Jahr zu der Zeit die Schnauze voll vom Schwangersein (Beweise? Hier!). Zu meiner präpartalen Ungeduld wollte ich auch noch einmal was schreiben, rückblickend quasi. Ob es auch sowas wie Schwangerschafts-Burn-Out gibt? (Eine gute Freundin von mir ist übrigens gerade relativ frisch-schwanger und bloggt darüber auf http://huegelkueken.wordpress.com/. Schaut doch mal rein!)

Dieses ständige Rumwundern über das irre schnelle Großwerden der Kinder. Geht das eigentlich allen Eltern so? Mein „Ach, die Zeit rast ja so! Sie werden so schnell groß“-Gelaber ist der Teil meiner Erzählungen vom Elternleben, bei dem meine kinderlosen Freunde in der Mehrzahl heimlich so ein bisschen die Augen verdrehen, glaub ich… Das klingt ja auch befremdlich altbacken. Aber es ist doch so! Vorher – also bevor man Kinder hatte – sah man die Zeit einfach nicht so eindeutig vergehen, oder? Ständig muss man sich von Phasen verabschieden, oft kann man gar nicht so viel mitnehmen wie man möchte – darüber hatte ich ja auch schon mal geschrieben (Melancholy-Mom).

Obwohl. Eigentlich fühlt es sich ja eher an wie ein Zeit-Paradox. Einerseits kommt es mir vor als würde die Zeit rasen und ich kann gar nicht glauben, dass Schwangerschaft und Geburt schon wieder ein Jahr her sein sollen, dass T. ab Oktober in der Krippe betreut wird und ganz bald läuft und spricht. P. wird im Oktober 4 – V I E R! – Jahre alt. Schule ist gar nicht mehr so weit weg. Ich studiere im fünften Semester Erziehungswissenschaften. Ich gehe auf die 30 – D R E I S S I G! – zu. Andererseits ist auch viel passiert in diesem Jahr. Viele Phasen, Hochs und Tiefs liegen hinter uns. Die Schwangerschaft, die erste Zeit mit klein-T… Das kommt mir dann doch irgendwie vor als wäre es Lichtjahre entfernt vom Jetzt.

Und die Moral von der Geschicht? Nichts weiter. War nur mal so in den Raum gedacht… Höhö ;-)

Kindermund (19): „Kannst du mir die Eierrinde abpimmeln?“

Hach, der Kindermund. Eine von mir in den letzten Monaten vernachlässigte Kategorie. Das ist aber auch natürlich, denn P. hat ja inzwischen ziemlich gut Sprechen gelernt und es kommt einfach nicht mehr zu so wahnsinnig vielen Sprachperlen. Ab und zu aber doch, ich muss nur länger sammeln ;-) Et voilà, die Perlen von 3,5 bis (fast) 4:

(1)

„Mama, warum ist das Wasser nass? Damit die Fische darin schwimmen können?“

(2)

„Fabius heißt der Fisch, weil der so viele Farben hat!“ (gemeint war übrigens der komische dicke Fisch von Arielle)

(3)

„T, du alter Klixebong!“ (zwei Monate lang hat P. diesen… äh… „liebevollen“ Spitznamen für ihren Bruder benutzt…)

(4)

„Guck, Papa, an dem Haus ist ein Karton!“ (Was meinte sie wohl, hm? ;-) )

(5)

„Kriege ich noch ein Trau-Bonbon?“ (guess what?)

(6)

„Mama, kann ich einen Buletten-Tee trinken?“ (Ich hatte versehentlich so ’ne komischen Pads gekauft statt Teebeutel, das hat P. sehr fasziniert. Und ihre Assoziation zu Fleischkloppsen war echt ziemlich naheliegend.)

(7)

„Mamaaaa, warum sind Jungs keine Ohren? Warum sind Jungs keine Äpfel? Warum können Jungs keine Mädchen sein?“ (Die Phase ist inzwischen auch wieder vorbei)

(8)

„Hat das Auto gepullert?“ (als sie bemerkte, dass unterm Auto was rausläuft…)

(9)

„Maaaann, das hat ihre KO – LE – KENN mitgebracht! Hab ich doch gerade gesagt!“ (Dieser Tonfall ist mir manchmal schon viel zu Teenie-Like! Aber gleichzeitig ist es ziemlich witzig, wenn sie sich so genervt versuchen verständlich zu machen, dabei aber schlichtweg unverständliche Wörter benutzen ;-) )

(10)

„Da ist das Förgerslacht-Denkmal!“ (Und gemeint ist?)

(11)

„Das habe ich aus meinem Verkaufmannsladen“

(12)

„Mama, wann fahren wir denn endlich wieder an den Ostsee?“ (Das ist aber auch verwirrend!)

(13)

„Kann ich noch einen Eisklumpen?“ ( :-D großartig! Ich werde einen Teufel tun, ihr zu erklären wie die Dinger „richtig“ heißen…)

(14)

„Papaaa, kannst du mir die Eierrinde abpimmeln? Aber ohne die Bananenkugel!“ (*brüüüüüüüll* Was haben wir gelacht!)

 

Habt ihr alles erraten oder muss ich auflösen?