“Ich wollte aber Erster sein!” – Revisited

Im Mai habe ich davon berichtet, dass P. eine schwer zu ertragende Macke entwickelt hatte, die unseren Alltag echt erschwert hat: Sie wollte immer bei allem die Erste sein. (Das Ganze Dilemma hier)

Drei Monate Vier Monate Sechs Monate später will ich kurz berichten, wie sich das entwickelt hat, weil es mich nämlich echt nervt, dass im Netz ständig die Antworten, Fortsetzungen und Entwicklungen zu irgendwelchen verzweifelten Berichten und Fragen fehlen.

Ich weiß nicht mehr wie oder wann das genau passier ist, aber: Es hat sich erledigt. Irgendwann hat sie es einfach nicht mehr gemacht. Sogar schneller als erwartet, nur einige Wochen nach dem Post war’s vorbei. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir irgendeinen bestimmten Trick angewandt hätten oder so… Es war dann einfach kein Thema mehr.

Heute spielt das nur noch manchmal eine Rolle, wenn ich gern hätte… ächem… dass irgendetwas schneller geht. Sie sich schnell ausziehen, ohne Umwege ins Bad kommen oder Zähne putzen soll oder so… „Mal sehen, wer als Erste im Bad ist.“ – und das will dann schon immernoch sie sein. Rückfälle gibt’s bisher nicht zu beklagen.

Dafür singt und/oder redet sie jetzt. Von. früh. bis. spät. Das heißt: ununterbrochen. Und sehr laut. Und zwar dieses Lied:

 

Nun ja…. Man kann nicht alles haben, ne? :-D

4 Kommentare zu ““Ich wollte aber Erster sein!” – Revisited

  1. :) ich hab öfter an dich gedacht, weil unsere (im Febr. 3 Jahre alt) das auch angefangen hat – wenn auch (noch) nicht schlimm. Wie du hier auch schreibst: manchmal nutze ich es zu meinem Vorteil aus ;)
    Freue mich für dich/euch, wenn sich die Sache beruhigt hat.

    Lese weiterhin gerne mit, auch wenn ich nicht so oft zu kommentieren komme!
    Bussi

  2. ein megafettes danke für diesen post, der mir so sehr aus kopf und herz spricht.

    Ich glaube: eine Auflösung in wohlgefallen ist auch gar nicht möglich. Alles was möglich ist, ist das stete balancieren zwischen eigenem ideal und fremder realität. das situativ beste tun. immer wieder den einzelfall bewerten und dann entscheiden. Mehr kann man nicht machen, oder doch?

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