1 Monat – 1 Buch: 2014

Ich hatte das Lesen von (ganzen) Büchern in den Jahren nach P.s Geburt irgendwie sträflich vernachlässigt. Anfang 2014 habe ich mir vorgenommen, jeden Monat ein Buch zu lesen, weil: Lesen fetzt, ist wichtig, gut, fühlt sich weniger verblödend an als Fernsehen (ja, auch Serien!) und erweitert meinen Horizont… Lesen kann Reisen, die mir nicht möglich sind, ein bisschen ersetzen und bringt einem vergangenes und außerkulturelles näher. Papperlapapp… Für’s Lesen kann man zig gute Gründe finden, insofern: you name it.

(Obwohl ich mich schon das ein oder andere Mal gefragt habe, warum allgemein „viel lesen“ eigentlich als so eindeutig besser gesehen wird als „viel fernsehen“, selbst dann, wenn man „gute“ Sachen schaut… Letztendlich ist doch beides nichts anderes als Zerstreuung, in der Blaise Pascale (1623 – 1662) zum Beispiel das Laster der Menschen schlechthin gesehen hat („Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.“). Seiner Ansicht nach suchen die Menschen Zerstreuung, um ihrer inneren Leere zu entkommen bzw. um nicht über die Bedeutungslosigkeit des menschlichen Seins nachdenken zu müssen… Die Langeweile wäre für den Menschen kaum erträglich, sie würde aus dem Herzen aufsteigen, um den Geist mit ihrem Gift zu erfüllen… Zerstreuung ist Ablenkung vor dem Elend des Menschen, der sich endlos in Raum und Zeit befindet… Inwiefern ist also – vor diesem Hintergrund – Lesen ’sinnvoller‘ als Fernsehen? Aber ach! Palaberrababer… Das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden… (<– Ende, Michael – der Heldenautor meiner Kindheit!)

Ich lese jedenfalls gern und ich finde es sinnvoll.Mich interessiert, wie andere Menschen die Welt sehen und in Geschichten verpacken. Ich lese gerne gute Schreiber und bin immer auf der Suche nach guten Geschichten mit echten Charakteren und einem kritischen Geist dahinter. In meiner Kindheit und Jugend habe ich (für mein Dafürhalten) viel zu wenig gelesen… Deshalb habe ich ständig das Gefühl, viel nachholen zu müssen…

Geschafft habe ich das quasi-Ziel „1 Monat – 1 Buch“ zwar nicht – das liegt unter anderem daran, dass ich für die Uni echt viel lesen muss und ich deshalb manchmal einfach keinen Nerv habe, abends privat „auch noch“ zu lesen -, einige sind es dann aber doch geworden, nämlich die hier:

Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (bei Fischer Verlag)

Das war Anfang 2014… Ist jetzt schon wieder so lange her… Ich erinnere mich, Teile des Buches mit arschkalten Händen an der S-Bahn-Station gelesen zu haben und an das merkwürdige Ende, an die vielen, vielen Frauen und Sex-Träume und daran, dass es mich zeitweise echt genervt hat… Ich kann gar nicht genau sagen, ob es am teilweise für meinen Geschmack zu ausladenden Stil lag, an dem sexistischen Protagonisten, den Narzissmus des Paares oder daran, dass die Geschichte allgemein so vor Sex getrieft hat und die Figuren in ihrem eigenen Saft geschwommen sind. Fazit? Naaaajaaaaa…

Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum (2. Mal) (bei dtv)

Auf den Punkt, kritisch und äußerst kurzweilig. Kann jeder mal gelesen haben, der die BILD scheiße findet oder finden möchte… 

Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (bei randomhouse)

Ich habe den Hundertjährigen irgendwann im Frühjahr angefangen, hatte ihn geschenkt bekommen und kam schon schwer rein, hab mehrmals angesetzt… Äußerst fiktive Geschichten brauchen manchmal ’ne Weile, um mich zu kriegen. Als es dann in Richtung Weltgeschichte kam, wurde es unterhaltsam und durchaus kurzweilig. Ich erinnere mich daran, K sogar einige Stellen daraus vorgelesen zu haben… Sicher äußerst spaßig für alle, die versiert in Sachen Weltgeschichte sind und Lust haben, sich diesbezüglich mal den Kopf verdrehen zu lassen. Im Kopf geblieben (und tatsächlich auch im Alltag immer wieder gegenwärtig) ist mir Allan Karlssons Einstellung im Sinne „Was passiert, passiert… also stress dich nicht und nimm’s wie’s kommt. Deal with it…“ (Zur Not halt auch mit Genosse Stalin, der die das Geheimnis der Atombombe entlocken will)

Was mich allerdings nachhaltig nicht befriedigt hat (mich dafür aber etwas über meine Lese-Vorlieben lehrte) ist, dass ich mit Hauptfigur Allan, dem ja so einiges passiert, der einiges durchmacht und auch selbst einiges bringt, irgendwie so gar nicht vertraut wurde. Ihn ließen seine abgefahren, zum Teil traumatischen Erlebnisse und Taten kalt. Das ist an und für sich ja okay und bietet fruchtbaren Boden für die Architektur eines Charakters… Wenn mir aber einfach nicht klar werden will, warum Monsieur Karlsson überhaupt keine Skrupel hat, Dinge in die Luft zu jagen (weder für die eine, noch für die andere Seite) und ihn die politischen Verwicklungen seiner Zeit ebenso unberührt erscheinen lassen wie Liebe, Familie, oder oder… dann fehlt mir eindeutig die Tiefe. Neben dem, was sich wann und wie „faktisch“ in einer Geschichte ereignet, interessiert mich vor allem, wie die Figuren erleben, reflektieren, einschätzen und im Idealfall noch, was ihr Erleben und Empfinden geprägt hat. Ich suche nach Geschichten, die mir das Innerste der (hoffentlich interessanten, tiefgründigen und vielschichtigen) Figuren zeigen und die trotzdem unkonventionelle Gesichten bieten, möglichst jenseits von Klischees und Kitsch.

Hermann Hesse: Der Steppenwolf (2. Mal) (bei Suhrkamp /Insel)

Zu Schulzeiten hat der Steppenwolf mich tief beeindruckt… Wie hier am Schluss das Außen sinnbildlich für das Innen wird, ist einfach gut gemacht. Heute ist er mir streckenweise einfach viel zu pathetisch. Protagonist Haller kommt nicht mit der Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins klar und leidet wie ein sterbender Hund. Der Steppenwolf… Das sind 200 Seiten Selbstmitleid, Selbst- und Menschenhass… Irgendwie spiegelt das in weiten Teilen meine Gefühlswelt durchaus, Hallers Empfinden ist mir nicht fremd, im Gegenteil. Aber das Versinken im Selbstmitleid gestehe ich schon mir nicht zu, Haller (bzw. Hesse) schwimmt geradezu lustvoll darin. Diese schwülstige Wortwahl ist m.E. das eher anstrengende an Hesse. Die Idee aber bleibt gut… Man müsste das mal moderner schreiben, vom „Schlick“ befreien… Ist es eigentlich sehr abgehoben, so über ein Buch Hesses zu denken? 

Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes – Studie in scharlachrot (bei Suhrkamp /Insel)

Ich liebe die BBC-Miniserie „Sherlock“ (lovely Cumberbatch inklusive), hatte die originalen Doyle-Gescichten aber nie gelesen. Shame on me! kann ich jetzt sagen, nachdem ich mir zumindest einen zu Gemüte geführt habe. Wie Holmes ableitet ist einfach grandios, lehrreich, erhellend und wunderbar. Wie schon so oft wünschte ich, ich hätte ein zweites Ich, das seine Zeit ausschließlich mit Lesen verbringen kann… oder besser: Gleich mehrere. Die Sherlock Holmes-Gesichten sind sicher alle mehr oder weniger lohnenswert. (Sie lassen sich übrigens auch ganz gut als Hörbuch wegknuspern.) Außerdem ist es echt spannend, nach der Originallektüre sich die entsprechende BBC-Umsetzung noch einmal anzuschauen.

Kurt Tucholsky: Rheinsberg (1912) (bei Reclam)

Mein erster Tucholsky. Im Urlaub in Kroatien gelesen. Ab-ge-fah-ren wie modern T. bereits Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben hat. Zwei albernde Liebende machen einen Wochenendausflug und sich währenddessen über alles lustig. Kann man nur verstehen, wenn man z.B. die Bedeutung einer rauchenden Frau 1911 erahnen kann. Ich glaub, ich mag Tucholsky sehr. Müsste mal seine Tagebücher und Briefe lesen… Scheint ein guter Mann gewesen zu sein. War (schreibmäßig) sehr produktiv.

Kurt Tucholsky: Schloss Gripsholm (1931) (bei Reclam)

Den zweiten Tucholsky-„Roman“ gleich hinterher geschoben. Gelesen, dass er den nur auf Drängen des Verlegers schrieb, weil Rheinsberg damals so gut lief. Er sollte wohl was ähnliches vorlegen… Finde Gripsholm noch besser gelungen. Er ist sprachlich so exakt, so feinfühlig… Er schafft es mit ganz wenig Aufgepuste, dass man sich ganz nah dabei fühlt… Die Figuren sind ungeheuer plastisch. Fast schade, dass er nicht viel mehr Prosa geschrieben hat. Und natürlich passte die Lektüre perfekt zum Sommerurlaub und all dem, was er da thematisiert: Versuch, der Zeit zu entrinnen, Seele baumeln, Gegensatz zu Großstadt (die Lautstärke, die man im Alltag nicht mehr wahrnimmt und die einen unterschwellig ständig stresst… Und wie sehr mir das deutlich wurde, als wir zurück in L. waren… Alles war so ungeheurlich laut.). Außerdem: Freud – Triebe – Ich-Es-Dualismus, Macht, Massenpsychologie… Gute Gedanken hat der Mann. Aber ich verdächtige auch ihn des Sexismus… Finde es fast schade drum.

Haruki Murakami: Mister Aufziehvogel (bei Dumont)

Murakami ist mir ständig über den Weg gelaufen und mehrfach empfohlen worden. Ich wollte wissen, was dran ist und habe mir seinen Erstling besorgt. (Ich gehe immer gern chronologisch vor) Das war nach Tucholsky erstmal ein harter Schnitt: Vom 20. Jahrhundert in Deutschland zur Gegenwart nach Japan. Sofort fällt mir die fehlende sprachliche Präzision auf. Ich schätzte Tucholsky dafür umgehend noch mehr… Ich hab außerdem gemerkt, dass mir (schlecht) übersetzte Bücher echt auf den Sack gehen. Und dieses ist, wie es scheint, auch noch vom Englischen ins Deutsche übersetzt worden… Erklärt einiges. Aber auch davon abgesehen: Diese (wirklich!!) minutiösen Beschreibungen des (nebenbei bemerkt äußerst langweiligen) Alltags des Protagonisten… Das alles dann auch noch in der Vergangenheitsform geschrieben (im Präsenz hätte es vielleicht durchaus mehr Sinn gemacht)… Es liest sich wie ein echt langweiliges Tagebuch (dann hab ich Spaghetti gekocht, dann hab ich geduscht, dann hab ich mich abgetrocknet und eine frische Unterhose aus dem Schrank genommen – oh, die Unterhosen waren alle dreckig, merkte ich, dann bin ich zur Waschmaschine gegangen und hab eine neue geholt…) – auf 766 Seiten! Es fehlt die Tiefsicht, die Gedanken, oder wenigstens Relevanz… Dann noch die Mischung mit okkultem Hickhack… Das ist ja nun echt gar nicht meins. Interessant ist allerdings, dass man einen guten Eindruck davon zu mitnehmen kann, wie Alltag in Japan heute anscheinend so aussieht… Das fand ich interessant. 400 Seiten hab ich ihm die Chance gegeben, mich irgendwie bei der Stange zu halten, dann habe ich erschöpft (ernsthaft!) aufgegeben, weil mir meine Zeit dafür einfach zu Schade ist… Er ist nicht stringent, die Figuren gewinnen nicht an Tiefe, das esoterische nervt tierisch, es ist wahnsinnig geschwätzig, die Übersetzung ist grauenvoll und es liest sich, als hätten sie vergessen, das Buch zu lektorieren… Bisher kann ich die Faszination an Murakamis Geschreibe echt nicht nachvollziehen. Ich hab noch „1Q84“ hier stehen, aber alles in mir wehrt sich, es noch einmal mit ihm zu versuchen…

Siri Hustved: Was ich liebte (bei Rowohlt)

Der Lese-Eindruck ist noch frisch. Eine gute Freundin hat mir Hustved (Frau von Paul Auster) empfohlen, nachdem ich ihr mein Problem mit dem Hundertjährigen geschildert habe. Ich will in die Psyche der Figuren eintauchen… Hustved schreibt hier aus der Sicht eines alten Mannes, der sozusagen seine „Lebensbeichte“ abgibt. Es geht um zwei Paare in den Künstlerkreisen New Yorks in den 70ern bis in die 90er, Kennenlernen, Zusammenziehen, Kinder haben und großziehen, Leben meistern… Viele Beschreibungen von Kunstwerken. Das „Bohémienhafte“ ging mir stellenweise ziemlich auf die Ketten… Es ist eindeutig ein Buch von Intellektueller für Intellektuelle… Die Hauptfiguren wirkten ungeheuer snobistisch und als hätten sie kein Interesse, über ihren ganz persönlichen Tellerrand zu schauen. Mir fehlt der kritische Geist. Es sind zunächst mal zu viele Figuren und zu vielen Informationen… Ich habe mir (ernsthaft!) ein Genogram aufgezeichnet, um da durchzusteigen… Aber anscht gefallen die biografischen Details mir… Dann ist mir das ganze aber wieder viel zu romantisch, stellenweise fast kitschig. Nicht gleichgeschlechtliche Menschen können in der Geschichte einfach keine Freundschaft miteinander führen, ohne dass es irgendwie sexuell wird… Es geht mir zu viel um die 5-Ecks-Beziehung und zu wenig um das große Ganze, da steckt mir zu wenig Gesellschaft drin. Ab Seite 300 hat es mich dann doch mitgerissen, es wurde wider Erwarten richtig spannend und ich wollte dann wirklich wissen, was da los ist… Hundert Seiten später dachte ich mir wieder, dass es doch an vielen Stellen recht langatmig ist. Interessant ist, dass „der Fall“, um den es später geht, tatsächlich auf einer wahren Geschichte beruht, in die der Paul Austers Sohn aus erster Ehe verwickelt gewesen sein soll… und dass Hustved unglaublich viel autobiografisches eingearbeitet hat, man kann also ein bisschen bei Familie Hustved-Auster durch’s Schlüsselloch illern. Als ich mit dem Buch fertig war, dachte ich mir, dass ich es jetzt eigentlich noch einmal von vorn lesen müsste. Denn das was schließlich passiert, hat viele Bezüge auf Dinge, die am Anfang eingeführt / angeschnitten / losgetreten werden. Insgesamt leider nicht so mitreißend wie ich gedacht habe. Zu angestrengt, zu voll, zu intellektuell-abgehoben. Frau Hustved ist mir in Interviews leider auch nicht sehr sympathisch… Andererseits hat mich die Beschreibung eines weiteren Buches von ihr („Die Leiden eines Amerikaners“ – klick für die Besprechung bei druckfrisch) schon wieder gereizt… Es klingt noch psychologischer… Und damit hat’se mich ja schon wieder, die Siri.

Albert Camus: Der erste Mensch (bei Rowohlt)

Lieblings-Philosoph von K. Vor einigen Wochen Camus-Theaterstück in der Schaubühne Lindenfels gesehen, durchaus beeindruckt gewesen. Vor Jahren den Mythos des Sisyphos (bei Rowohlt) gelesen, kaum Erinnerungen daran. In den posthum veröffentlichten, fragmentarischen, autobiografischen Manuskript-Roman reingelesen und sofort angetan von der Sprache gewesen… Bin aktuell noch dran. Mal sehen, wohin er mich mitnimmt und ob andere Camus-Romane folgen werden… Camus passt gerade jedenfalls hervorragend zum Wetter, wie ich finde.

Das war jetzt also sowas wie mein Jahresrückblick 2014, obwohl ich kollektivem Jahreszurückblicken in etwa so viel abgewinnen kann wie Schweinskopf-Sülze (<– Uäääh… Geschrieben fast noch abstoßender als real!)

2015 werde ich „1 Monat – 1 Buch“ fortführen, weil ich tatsächlich deutlich mehr „privat“ gelesen habe als in den Jahren davor. Nachmachen ist übrigens erlaubt und gewünscht, falls es euch auch so gehen sollte, dass ihr viel weniger gute Sachen lest seitdem ihr Kinder habt! Lasst uns eine Eltern-Lesen-(wieder)-Bewegung starten! *harr harr harr* (<– herrisches Piraten-Gelächter)

Ich hab ja nun geschrieben, auf welche Arten von Büchern ich stehe und ich weiß ja aus vielen, vielen netten Kommentaren, dass hier ab und zu viele Gleichgesinnte rumschwirren. (Danke für 500.000 Besuche in diesem Jahr, by the way!) Ich bin immer dankbar für Lektüretipps, weil die Welt der Bücher ja schließlich unendlich zu sein scheint und die Eltern-Zeit zum Lesen ist – auch die Erfahrung kennt und teilt ihr sicher größtenteils – zu kostbar für Enttäuschungen… Also: Der Artikel ist nicht umsonst in „Senf, bitte!“ abgelegt. Her mit euren Lieblingsbüchern 2014 oder of all time als Kommentar oder mit Pingback im eigenen Blog – ich looke dermaßen forward to it!

Und ach ja: Morgen und so. Wir haben kinderfrei und wissen noch nichtmal, ob wir Lust haben, das Haus zu verlassen. Sind wir nun alt geworden, spießig oder Loser… Oder doch alles gleichzeitig? Hach ja… Die Spießer von heute sind die Punks von gestern… (Schaaahaaatz, wirfst du noch ne Folge Breaking Bad rein?) In diesem Sinne: Rutscht gut rüber!

12 Kommentare zu “1 Monat – 1 Buch: 2014

  1. Ich empfehle „Rabenliebe“ von Peter Wawerzinek und „Aller Liebe Anfang“ von Judith Hermann – egal, was die Kritiken sagen!! Dann geht natürlich immer „Extrem laut & unglaublich nah“ von Safran Foer, bitte den Film ignorieren. Und „Winterjournal“ von Paul Auster.

  2. Ich empfehle dir „Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb“ von Sue Townsen. Ich denke, das könnte eventuell was für dich sein.

    Deine Idee jeden Monat ein Buch zu lesen finde ich großartig, man liest ja viel zu wenig. Und ich persönlich habe nichtmal Kinder. ;)

  3. Die Barock Trilogie von Neal Stephenson. Dafür brauchst du aber vermutlich länger als einen Monat. Es ist sehr vielschichtig und detailliert, das muss man mögen, mir gefällt genau das so gut. Ausserdem hat Stephenson ein gutes Händchen für den leisen Humor, ich mag es gerne wenn man selber mitdenken muss und nicht alles vorgekaut bekommt. Und man lernt nebenbei enorm viele geschichtliche und wissenschaftliche Zusammenhänge.

  4. Ich hab mir im letzten Jahr vorgenommen wieder mehr zu lesen. Mein Deal mit mir selbst war, jeden Abend vor den Schlafen im Bett wenigstens ein paar Zeilen zu lesen. Um in eine Routine zu kommen. Seit dem sommerlichen Wochenbett sah es nämlich wieder mau aus mit lesen.
    Dann hab ich deinen Artikel gelesen und überlegt mir ebendieses Ziel auch zu setzen, befand es dann aber für zu hoch gegriffen für den Anfang. Doch siehe da- im Januar habe ich bereits zwei ganze Bücher und ein halbes (aus 2014 mitgenommen) beendet und gestern ein Neues begonnen.
    Läuft. Danke für die Motivation.

  5. Hallo ihr Lieben, ich komme in letzte Zeit überhaupt nicht mehr zum lesen, da ich sehr viel arbeite. Aber ich lese generell sehr und habe auch sehr viele Bücher zuhause! :)

    Liebe Grüße

  6. Buchtipps:
    Ernst Wichert:Das einfache Leben
    Sehr präzise geschrieben, zwischen etwas langatmig, aber für seine Erkenntnisse lohnt es sich auf alle Fälle
    Bilal: als illegaler auf dem Weg nach Europa
    Total krass.
    Mutter Theresa: Ihr Leben
    Hammer-Frau
    Anne Donath: wer wandert, braucht nur das was er tragen kann

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