Melancholy-Mom

Ich stehe im Flur. Vor mir an der Wand kleben Babybilder von P. Drei sind es, schwarz-weiß, roter Rahmen. Wir in Italien, September 2011. Eine P. mit Windeln, raspelkurzen Babyhaaren und mit einem weißen Bettlaken spielend… Wir blödelnd im Bett… Auf manchen Bildern erinnert mich T. sehr an sie in ihrer Babyzeit. Mich überkommt ein seltsames Gefühl und ich muss einen kleinen Klos runterschlucken. K. füttert T. derweil in der Küche, P. ist bei ihren Großeltern…

Dieses Gefühl der Wehmut überkommt mich nicht selten in den letzten Tagen und Wochen. T. ist kein Neugeborenes mehr. Er ist ein halbes Jahr alt. Das erste halbe Jahr… Das war für mich gedanklich immer eine Art Grenze… Ich weiß noch genau, dass danach bei P. die „Alles ist neu“-Zeit vorbei war. Danach kam alles… Das Krabbeln, die Zähne, das Hochziehen, das Laufen… Dann geht alles so verdammt schnell. Ich sehe jetzt Menschen mit ganz ganz klitzekleinen Babys und mir wird bewusst, dass diese Phase eine ist, die schon wieder hinter uns liegt. T. ist nun nicht mehr klein, nicht mehr neu in der Welt. Er ist nicht mehr zusammengekullert und die Neugeborenen-Müdigkeit ist aus seinen Augen verschwunden. T. brabbelt, zahnt, robbt, zieht sich hoch, isst stückiges Zeugs und interessiert sich wahnsinnig wach für alles… Er ist irgendwie ein Anderer geworden.

P. quatscht uns von früh bis spät zu, singt, tanzt, springt. Wenn wir Menschen treffen, die wir nur selten sehen, fallen denen fast die Augen aus dem Kopf, weil P. nun einfach so mit uns redet, sich verständigt, eine Stimme hat. Sie ist kein Würmchen mehr, sie ist… sie wirkt… schon so groß, manchmal. Sie kann ihre Gefühle ausdrücken, über Vergangenes und Zukünftiges nachdenken und sagt so Dinge wie: „Meine Hose ist nass, deshalb habe ich beschossen, sie auf die Heizung zu legen, Mama.“ Ich schaue mir ihr Babybild an, erinnere mich daran, dass sie über 40 Grad Fieber in diesem Urlaub hatte und gerade anfing, zu stehen. Und dann habe ich plötzlich ihr Babygebrabbel im Ohr. Und ihr Babygebrüll… Es ist unvorstellbar, dass eine Zeit gab, in der sie noch nicht reden konnte. Ich kann das Baby auf dem Bild und meine Tochter gar nicht mehr zusammenbringen. Es ist, als wären das verschiedene Personen. Sie ist irgendwie eine Andere geworden.

Ich setze mich zu K. in die Küche. „Was ist los?“ Ich kann es nicht genau sagen. Ich kann nur fühlen. Ich bin betrübt… Ich bin wehmütig. K. füttert T. weiter, ich beobachte sie dabei. Wie sie lachen und blödeln… Wie diese absolute Liebe aus T.s Babyaugen strahlt… Er ist noch so unbedarft. Alles, was er sieht, hört, schmeckt, fühlt ist ein einziges großes Wunder. Ich liebe ihn wahnsinnig. K. hat in den letzten Wochen häufiger gesagt: „Ich kann mich nicht erinnern, dass ich P. in dem Alter so niedlich fand…“ Und das ist auch so… Wir waren bei P. viel zu sehr damit beschäftigt, alles richtig machen zu wollen oder eher damit, nichts falsch machen zu wollen und an uns zu zweifeln. T. können wir mehr genießen, weil wir das Vertrauen in uns als Eltern schon haben. Weil wir wissen, dass unser Weg und unsere Art und Weise des Familie-seins so falsch nicht ist. P. haben wir ja auch groß bekommen.

Was wir aber auch schon wissen: Kinder werden unheimlich schnell groß. Und das ist schön. Sie werden selbstständiger. Und ihre Persönlichkeit wird von Woche zu Woche sichtbarer… und sie sind weniger auf uns angewiesen. Aber in diesen Momenten, in denen ich mich an P. als Baby erinnere und mich gleichzeitig so wohlig fühle durch das, was mir mein Baby gerade gibt… Das Gefühl, ihn auf dem Arm zu haben. Das Gefühl, die eigene Wange an seine zu drücken. Seine weiche Babyhaut. Morgens aufzuwachen und sein schlafendes Baby neben sich liegen zu haben. Seine strahlenden Augen. Über den Kopf mit Babyflaum zu fahren… Das alles ist so schön, so kostbar, so vergänglich… Ich kann das Baby auf dem Bild nicht mit P. zusammenbringen. Ich werde T. irgendwann, in gar nicht langer Zeit nicht mehr mit dem zusammenbringen können, wie und was er jetzt gerade für mich ist. Das ist merkwürdig.

Ich glaube, ich weiß jetzt, was ich da fühle: Ich vermisse dieses Baby. Und ich werde auch T. vermissen. Es fühlt sich ein bisschen an wie Liebeskummer. Da ist etwas, was sich sehr schön und kostbar und sehr innig angefühlt hat, was nun nicht mehr da ist und ich weiß, es kommt nicht mehr zurück. Ich kann die Erinnerung an diesen Babymenschen behalten. Sie hatte zum Beispiel diese ganz spezielle Art, sich robbend fortzubewegen. Daran erinnere ich mich. Aber das, was sich so schön anfühlt, am Babyhaben, das kann man nicht konservieren. Wie sich P. an meine Schulter gekuschelt hat, wenn der Wind ihr ins Gesicht blies. Ich liebe diese vielen kleinen Dinge, die T. gerade macht so sehr und beim Betrachten von P.s Fotos wird mir schmerzlich bewusst, dass auch seine kleinen Baby-Eigenarten nur temporär sind, Episoden, Phasen… Dass die meisten davon verschwinden werden, weil er ihnen einfach entwachsen wird. Und meine Erinnerung daran wird mit dem Verschwinden verblassen.

Und natürlich: Es werden neue Eigenarten, neue schöne Sachen zwischen uns dazukommen. Kinder verändern sich… Sie verschwinden ja nicht, sie wachsen. Und das ist schön. Aber die Babys und das Gefühl, was einem Babys geben können… Die verschwinden. Und das hat doch irgendwie – bei aller Schönheit – auch etwas trauriges… Zumindest etwas, das mich ab und zu melancholisch stimmt.

6 Monate 2+2 = 4 (Erziehungsfragen-Sermon)

16.03.2014. Verdammte Axt! Echt jetzt? Ein halbes Jahr?! Gibbet doch nich…

Es gäbe viel zu schreiben darüber, was oftmals zu lesen ist, wenn Leute monatliche Feedbacks zur Entwicklung der Kinder geben: Klar, er ist gewachsen, enorm sogar… Und er hat sich entwickelt wie sich Babys halt entwickeln. Am Anfang war er sehr empfindlich und hat ’ne ganze Weile gebraucht, um sowas wie anzukommen, in der Welt. Viel geschrien, hat er. Und gar nicht geschlafen tagsüber. P. hat das alles super weggesteckt, denke ich. Keine großen Eifersüchteleien – abgesehen von „Eyä, du sollst das nicht ablutschen!“.

In den letzten Wochen haben wir uns gefunden, es ist rhythmisch. T. schläft abends sehr schnell und zuverlässig (mit Pre HA) ein – Versuch mit Pre ohne HA ist KLÄGLICH gescheitert – und wacht nach 4-5 Stunden wieder auf. Danach wird er gestillt und schläft bei/an mir. Wie er nachts nach der ersten Phase wach wird, kann ich gar nicht sagen. Ab 6/7 ist er morgens endgültig wach und ich auch, mehr oder weniger. Morgens fühle ich mich ziemlich gerädert. Aber seit 2,5 Wochen schenkt er mir und sich – auch sehr zuverlässig – vormittags gute 2-3 Stunden Schlaf. Und das ist wirklich ein Geschenk! Dann komme ich dazu, was für die Uni zu machen. Oder Haushalt. Oder Klarkommen. Ich gewöhne mich leider immer zu schnell an sowas und erwische mich dabei, enttäuscht und unterschwellig genervt zu sein, wenn er schon nach 1,5 Stunden wieder wach ist und ich nicht das schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Genau genommen schaffe ich das nie.

Uni zu machen in diesem 2-3-Stunden-Fenster ist ein bisschen irre. „So. Wo war ich. Ah ja. Bourdieu…“ Ich brauche eine halbe Stunde, um mich wieder an die Stelle zu denken, an der ich am Vormittag des vorherigen Tages aufgehört habe. 10 Minuten, um mich wieder in die Texte reinzufuchsen. Und es fällt mich wahnsinnig schwer, sie zu durchsteigen, geschweige denn, sie in Zusammenhang mit meinem Thema zu bringen. TickTickTick… Deine Küche sieht aus wie Sau… TickTickTick… Quäääk…. TickTickTick… Sport müsste ich auch mal wieder machen… TickTickTick… TickTickTick – Die Heranwachsenden müssen „die Fähigkeit zur Unbestimmtheit und strukturellen Umformung und Wandlung“ erwerben, um „Entwicklungs- und Modernisierungsprozesse zu ermöglichen“ – Waaaaasmüssendie? TickTickTick… TICK TICK TICK… Dann wird er wach, mein Kopf dampft und ich muss wieder in einen anderen Gang schalten, dabei schreit alles nach Pause… Kleines Kind wach, versorgen. Zeit im Blick haben, großes Kind abholen, Nachmittagsaction, abends werden alle nölig, dann noch Abendessen und Bett und danach theoretisch das ganze Chaos des Tages beseitigen. Und abends dann noch was Uni machen? Ich schaffe es einfach nicht, mich dann noch durch meine wissenschaftlichen Texte zu kämpfen. Beide Kinder sind zur Zeit nicht vor 21:30 endgültig im Bett. Dann könnte ich erst anfangen und müsste es auch direkt tun, damit es sich lohnt… Das packe ich nicht. Ich erinnere mich an diese Gefühle… Ich hatte das so bei P. auch als ich wieder angefangen hatte, selbstständig von Zuhause aus zu arbeiten. Es ist zu wenig Tag für all das, was zu tun wäre. Vereinbarkeit Kinder und „Karriere“ MY ASS!!!

(Deshalb auch die Stille hier, die ich sehr bedauere.)

Jesper Juul treibt mich auch mal wieder um. Auslöser war seine Kolumne im Standard, die ich erst jetzt entdeckt habe. Ich find den ja immernoch ziemlich toll… Ich habe P., die nach wie vor häufig Heulattacken-Phasen hat, in letzter Zeit häufiger gesagt, dass sie in ihr Zimmer gehen kann, um sich auszutoben und dass sie ja dann wiederkommen kann, wenn sie fertig ist und mag. Ich hielt das für ’ne okaye Methode. Ist sie aber eigentlich gar nicht, denk ich jetzt. Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr mies und heulig drauf seid und euer Partner würde zu euch sagen: „Geh ins Schlafzimmer und heul dich aus. Du darfst wiederkommen, wenn du nicht mehr weinst.“ Irgendwie ist das total das falsche Signal… Sie soll doch nicht denken, dass sie nur akzeptiert wird, wenn sie „genehm“ ist… Und auch nach wie vor extrem richtig und wichtig finde ich das, was er zur „persönlichen Autorität“ bzw. „persönlichen Sprache“ sagt… Dass es nämlich für Kinder vor allem wichtig ist, man selbst zu sein und sich nicht zu verstellen. Er beschreibt oft und gern von seiner Beobachtung, dass Eltern (und Großeltern oder Erwachsene allgemein) Kindern gegenüber Rollen spielen anstatt aufrichtig und echt zu sein. Anstatt z.B. zu sagen „Du, ich hab da jetzt echt keinen Nerv drauf.“ benehmen sie sich so, wie sie meinen, dass sich Eltern Kindern gegenüber benehmen müssten… Dabei sprechen sie von sich in der dritten Person („Nicht die Mama hauen!“ … „Gib der Mama mal die Schere wieder!“ *gruselig*) und 3 Oktaven höher als es ihrer natürlichen Stimmhöhe entspricht. Und obwohl ich das sehe und meine, muss ich mich selbst immer mal wieder daran erinnern, einfach echt zu sein und nicht „mich selbst“ abzukapseln und zum Eltern-Roboter zu werden. Ein passendes, plakatives Beispiel: Gestern hatte ich ein Freundin mit ihrer Tochter und ihrem neuen Partner zu Besuch. Wir haben versucht, uns zu unterhalten, während die Kinder uns lautstark im Wohnzimmer umkreisten und ohne Unterlass auf uns einquatschten. Wir haben abwechselnd – wahlweise mit netten Worten oder Lockmitteln („Zeig ihr doch mal…“) – versucht, die Kinder loszuwerden, damit wir uns einfach mal unterhalten können. Irgendwann sagte ihr Partner zu uns: „Warum sagt ihr ihnen nicht einfach, dass ihr mal eure Ruhe haben wollt? Dann gehen sie doch.“ – „Klappt bei P. nicht.“ habe ich gesagt, es kurz darauf aber ausprobiert (und seitdem mehrmals) und echt Bauklötze gestaunt, weil P. tatsächlich ohne ein Wort verständnisvoll nickt und sich verzieht, um sich allein zu beschäftigen. Manchmal macht man sich’s halt echt unnötig schwer. Weil? Ja, weil wir beliebt sein wollen (auch bei unseren Kindern) und Angst haben, sie vor den Kopf zu stoßen. Vor nichts haben wir größere Angst, als sie zu traumatisieren… Vor nichts fürchten wir uns mehr, als schlechte Eltern für sie zu sein.

Juuls Frage, ob wir uns (bzw. wer sich denn) wirklich aufrichtig starke und selbstbewusste Kinder wünschen würde, finde ich so unglaublich richtig gestellt und spannend, dass es weh tut. Er meint, die meisten Menschen wollen in Wahrheit – ohne sich dessen bewusst zu sein – genau das nicht, sondern liebe, artige, tüchtige und folgsame Kinder. Vorzeige-Exemplare halt… Ja-Sager. Ich will das nicht! Wirklich aufrichtig! Manchmal, denke ich, sollte ich mir das wieder häufiger bewusst machen, wenn ich die „Trotzreaktionen“ meines Kindes mal wieder ätzend und anstrengend-nervig finde…

Einen Widerspruch kann ich aber auch mit Juul nicht lösen: Aufrichtig soll und will ich sein. Ich selbst, meinen Kindern gegenüber. Beim oben genannten Beispiel (10 Heulanfälle in 5 Minuten) bin ich ehrlich extrem genervt und angekotzt. So sehr, dass ich schreien will. Oder Türen schmeißen. Ich möchte kann das Gebrüll manchmal einfach nicht mehr hören ertragen. Es macht mich wahn-si-nnig! Irgendwie scheiße zu reagieren, das wäre die ehrliche Reaktion in den Momenten… Aber natürlich keine Gute. Ich finde nicht, dass sie das verdient hat. Den Fehler macht ja nicht sie. Denn sie ist klein und frustiert, weil irgendwas nicht geht. Und ich bin groß und kann reflektieren und mich zusammenreißen. Anzuerkennen, dass sie pissed ist und sie auch in diesem Moment zu akzeptieren, anzunehmen und ihr beizustehen ist dann doch richtiger. Aber ja eiiiigentlich nicht mehr authentisch. Also was denn nun? Und was ist mit der Süßigkeiten-Flatrate? Juul meint, Erziehung wäre eh ziemlich sinnlos, weil Kinder eh nur vom dauerhaften Vorleben lernen und jedes gewollte Erziehen (im Sinne von dranherumziehen) verschenkte Liebesmüh ist… Keine Belehrungen über gesundes Essen am Essenstisch. Kein Zwang oder Überedeversuche, Gemüse zu essen… Also einfach essen lassen, was und wann sie will? „Noch niemand ist an 3 Wochen nur Nudeln mit Soße essen gestorben.“ sagt er sinngemäß und auch: „Die Eltern sind verantwortlich. Dann dürfen sie halt nichts im Haus haben, was sie nicht gut finden.“ Hm. Vielleicht wahr, aber ziemlich unrealistisch, oder? (Und Herr Juul himself ist in der Hinsicht wohl auch kein nachahmenswertes Vorbild, by the way… Check) Und wie sieht das aus mit iPad-Spielen und Fernsehen? Irgendwie fühlt es sich schon so an, als müsste man den Kids in der Hinsicht ein Maß mit auf den Weg geben. Ich fühl mich dafür verantwortlich… verpflichtet… Ist das falsch? Kann… Muss… Sollte man denn immer richtig sein (wollen)?

Und dann noch die Sache mit dem „Mann sollte die Kinder einfach mitlaufen lassen“… Man würde seine Kinder heute viel zu sehr mit Aufmerksamkeit überhäufen, viel zu viel Kinder-Animation betreiben… Ja, sehe ich auch so. Sehr sogar. Und wenn man auf’m Bauernhof arbeitet oder auf dem Feld, dann mag das vielleicht auch toll funktionieren… Sich die Kinder einfach auf den Rücken schnallen und ab geht’s. A.B.E.R: Das berücksichtigt irgendwie nicht, wie die Realität Vieler heute aussieht. Was machen wir nämlich? Wir sitzen vorm Rechner. Und dabei kann man die Kinder nicht „einfach mitmachen / mitlaufen“ lassen. Man läuft ja nicht. Man sitzt. Und man muss sich konzentrieren. Für’s Kind ist dabei kein Platz. Es gibt nichts zu gucken, nichts zu erleben. Es gibt nur Stille, Geticker und Stören. Computerarbeit und Kinder sind nicht vereinbar. Jedenfalls nicht gleichzeitig.

Hach ja. Schön rumgekreist und vom Weg abgekommen…

Wie die Bilanz nach einem halben Jahr zu viert nun ausfällt?

Medaillenseite 1: Wir sind ziemlich durch. Wir sind spätestens 16 Uhr nachmittags sackmüde, können uns aber meistens nicht dazu entschließen, einfach mal direkt mit den Kindern ins Bett zu gehen. Also tun wir das regelmäßig viel zu spät, denn uns fehlt selbstbestimmte Zeit! Die ziehen wir vom Schlaf ab, wodurch wir natürlich noch müder werden. Wir müssen weitermachen. Immer, immer weitermachen… Auszeiten gibt’s nicht. Oder nicht wirklich. Im Moment wüssten wir nicht einmal wofür wir sie nutzen könnten. Das Quietschen und Quaken des kleinen Kindes bringt uns in den letzten Tagen beinahe um den Verstand. Er ist krank und wahrscheinlich im 26-Wochen-Schub (obwohl ich nicht an das Vorhandensein von Wochenschüben glaube). Die Große macht’s uns auch nicht einfacher durch ihre „Ich kann das aber alleine – ich will aber erster sein – Nein! Das geht so aber nicht – Ihr seid gemein!“-Heul-Tiraden. Abends wünschen wir uns nicht selten, wir könnten die Zeit vordrehen bis zu dem Punkt, an dem die Kinder endlich im Bett sind. *seufz* Mit uns als Menschen, als Denkende, als Aktionisten, als Künstler, als Freunde, als Paar ist im Moment nicht viel los…

Medaillenseite 2: Wir sind ziemlich zufrieden. Wir werden früh von einem glucksenden, ungeheuer niedlichen Baby geweckt. Das erste, was du siehst, ist das verliebteste und ehrlichste Strahlen der Welt. An jedem Morgen ist das erste, was ich tue, meinem kleinen Baby, das direkt neben mir liegt, über den Kopf zu streicheln, ihn aus seinem Schlafsack zu befreien und meine Wange ganz dicht neben seine zu legen. Er streckt sich dann ausgiebig, erzählt ein bisschen und dreht suchend den Kopf umher. Ich flüstere zu K., dass er mal gucken soll, weil sein Sohn ihn begrüßen möchte… Dann rufen wir P., die meist schon seit einer Stunde leise in ihrem Zimmer spielt. Ich höre die tappelnden Schritte, wir ziehen unsere Decken hoch und P. springt mit zu uns in die Kiste. Wir schieben ein Stück vom Rollo nach oben, Sonnenlicht fällt auf’s Bett… K. und ich beobachten, wie unsere Tochter unserem Sohn erzählt, was sie in der vergangenen Nacht geträumt hat und er lacht sich darüber kaputt. Manchmal kriegt man ziemlich feuchte Augen vor Rührung. Und da ist man gerade einmal seit 10 Minuten wach…

Keine Eifersuchtsdramen. Größere gesundheitliche Downs gemeinsam gemeistert. Ziemlich gut auf einem Nenner gelandet. Und immer wieder überrascht, dass wir das doch irgendwie alles hinbekommen und es sich zwar ständig so anfühlt, als würde die Energie uns im Stich lassen, sie es aber halt nie endgültig tut.

„Wir schuften weiter, immer weiter.“

Geschwistergedanken (3)

Bevor T. auf die Welt  kam, gab es bei uns die üblichen Befürchtungen… (Das kann man sogar nachlesen, hier zum Beispiel:

Ich hab mir heute versucht, uns vorzustellen, uns 4. Und ich habe uns überfordert gesehen. Ich bilde mir ein, mich ertappt zu haben. Ich möchte auf jeden Fall ein 2. Kind. Aber vielleicht möchte ich es nicht jetzt. Ich glaube, der Gedanke das mehr oder weniger unfreiwillige zweite Jahr Elternzeit mit einer Schwangerschaft und einem weiteren persönlichen “Großereignis” am Ende (klingt das jetzt sehr furchtbar?) wortwörtlich zu “füllen”, hat mir gefallen und den Wunsch verstärkt… Andererseits denke ich immer noch, dass es auf lange Sicht gesehen eine gute Entscheidung wäre. Die positiven Dinge daran, dass ich schon früh meine beiden Kinder bekommen habe und diese einen kurzen Abstand zueinander haben, würden wir aber erst nach vermutlich recht anstrengenden Anfangsjahren (mit zwei sehr kleinen Kindern) haben… Ich weiß es nicht. Ich will einerseits und finde unsere Gedanken und Argumente überzeugend, andererseits habe ich Angst und bin mir nicht sicher, ob es nicht “zu viel des Guten” wäre. Wir würden es schaffen, wenn es passieren würde. Aber sollten wir es wirklich darauf anlegen?)

K. und ich sind nicht unbedingt das, was man als „stressresistent“ bezeichnen kann. Und wir sind keine Honigkuchenpferd-Eltern. (Was nicht heißt, dass uns nicht in so manchen Alltagssituation die Augen feucht werden, weil irgendwas (mit Kind) so schön oder berührend ist.) Wir gehen einfach nicht absolut, einzig und allein in diesem Familiending auf. Wir haben beide daneben noch unsere persönlichen Baustellen… bzw. ganz einfach das Bedürfnis, uns geistig auf die ein oder andere Art (jenseits der Kinder) herumzutollen und überhaupt und sowieso gebe ich einfach keine gute „Hausfrau und Mutter“ ab.

Wir fragten uns: Wie wird Prinzessinenkind 1 reagieren? Kann man das 2. Mini-We überhaupt auch nur annähernd so lieben wie das 1.? Werden wir das packen? Wie soll das alles gehen?? Unser Freiheitsdrang und das Fremdbestimmtwerden durch noch ein Kind, was niemals das Gefühl haben soll, nur noch ein Stressfaktor mehr zu sein… Immer wieder war mir doch mit P. aufgefallen, dass ich viel zu selten genieße, ein Kind zu haben und mich – wie ein unreifer Teenager – oft nach dem sehne, was gerade nicht ist: Selbstbestimmtheit. Entfaltung. Sein Ding machen.

Kinder haben. Das heißt unter Anderem auch: Fremdbestimmung. Zwei kleine Kinder heißt, das stelle ich gerade fest, dass auch schon Mal Tage und Wochen vergehen können, ohne dass es auch nur fünf Minuten gebe, die man selbstbestimmt irgendetwas tun kann. Zwischenzeitlich kommt man sich vor, wie ein Roboter: Rabbäääääh! Registriere: Kind 1 brüllt… Check-Check-Was ist? Hunger-Pipi-Durst-Langeweile? Quäääk! Registriere: Kind 2 schreit. Check-Check-Was ist? Man kommt gar nicht mehr dazu, in sich hinein zu horchen und festzustellen, was man selber eigentlich will oder braucht. Abends klatscht man aufs Sofa und fragt sich, wann man sich wohl wieder sowas wie „beieinander“ fühlen wird. Letze Woche fand ich mich im Drogeriemarkt, mit plärrendem T. im Bondolino, wütender P. an der Hand (die unbedingt rein-raus aus dem Einkaufswagen spielen wollte), vor einem nicht funktionierenden Kartenlesegerät und mit einer, mich lynchen wollenden Menge ungeduldiger „nur noch schnell was besorgen“-Menschen im Nacken sowas von weeeeeit weg von nur Überforderung. Das war ein TOTAL-TILT. Eigentlich. Aber es muss halt weitergehen. Und das geht es auch, man macht halt einfach weiter…

ABER: Mich hat in meinem Leben bisher wahrscheinlich nichts so nachhaltig verändert, wie das Eltern(da)sein. Und: Ich hatte eigentlich immer zwei Kinder im Kopf. Gerade weil wir keine Kinder-Animateure sein wollen.

Nun ist T. 3 Monate alt. 1/4 Jahr. Er hat 2 Kilo zugenommen und ist 11 cm gewachsen. Während er in den ersten Wochen wahnsinnig (!) viel gebrüllt hat – und zwar immer, wenn er wach war – ist er nun wirklich geradezu entspannt. Er nuckelt immernoch gern an der Brust und verweigert jede Art von Schnuller. Er greift inzwischen ziemlich bewusst nach Dingen, muss immer irgendwas angrabbschen (und wenn’s die eigene Haut ist) und sabbert ohne Ende. Ob auch er wie P. schon mit 4 Monaten seinen ersten Zahn bekommen wird? Gerade heute hat er angefangen, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen und jaaaaa, man feiert Feste wie beim 1. Kind bei jedem kleinen Meilenstein. Er liegt gern auf dem Bauch und will sowohl tagsüber als auch nachts etwa aller 3 Stunden HappaHappa. Er bleibt entspannt, solange er dabei sein darf und man ihn aller 2-3 Minuten mal nett angrinst. Dann grinst er charmant zurück und alle freuen sich.

grins

Die großen Befürchtungen bezüglich der P.’schen Eifersucht haben sich verflüchtigt. Die Geschwisterei ist bisher seltsam unspektakulär. P. knutscht ihren Bruder regelmäßig ab, hatte bisher exakt einen kleinen mini-Eifersuchtsanfall – sie hatte ihm ihr Tuch zum Spielen hingehalten, er hat (wider Erwarten) zugegriffen und sich geweigert, loszulassen – und will ihm regelmäßig Dinge zeigen („Guck mal T., hier ist meine Bibi!“). Sie will ihn ab und zu mal halten und ihm Gute Nacht sagen. Es kommt manchmal vor, dass sie sowas sagt wie „Aber Papa, Mama kann doch T. ins Bett bringen“, wenn sie von ihm was vorgelesen bekommen möchte und er T. aber gerade betten wollte. Als meine Oma hier war und aus Spaß zu ihr sagte: „Komm wir tauschen, du kriegst meine Katze und ich nehme den T. mit.“ ist P. sofort in Tränen ausgebrochen, weil sie ihren Bruder auf gar keinen Fall eintauschen wollte. Das fand ich ja schon sehr herzergreifend… Für sie scheint T. einfach schon total zu uns zu gehören.

Es gibt Momente, in denen ist es eigentlich wie früher. Wenn einer von uns T. am Bauch hat und wir etwas unternehmen, dann fällt nur auf, dass einer von uns Erwachsenen etwas unbeweglicher ist als sonst. Spannend wird das wahrscheinlich erst, wenn T. auch krabbelt-läuft-will. Und die Momente/Tage, wenn einer mit beiden allein ist, sind eine ziemliche Herausforderung. Kind 1 will, Kind 2 wil und man selbst ist nun einmal nur eins.

Ganz offensichtlich hat P. gar keine Probleme damit, dass hier jetzt noch ein Kind wohnt und die Eltern in Beschlag nimmt. Oder?

Naja… Ich weiß nicht, ob ich paranoid bin und ob es nicht besser wäre, gar nicht zu versuchen, in das Verhalten meiner 3-Jährigen etwas in Richtung „Ich leide unter meiner Geschwisterschaft“ hinein zu interpretieren… Mir fällt nach wie vor von Tag zu Tag mehr auf, dass es immer schwerer wird, das eigene Kind zu durchblicken. Wie fühlt sie sich? Was beschäftigt sie? Wie verarbeitet sie ihren Alltag?

Es gibt so Dinge, bei denen ich mir nicht ganz sicher bin, ob sie damit zusammenhängen oder nicht… Und ob ihr das zu Schaffen macht. Ich glaube, dass das für mich tatsächlich die Problematischste Seite am mehr als ein Kind-Haben ist. DASS ICH ES NICHT WEISS! Ich will es aber wissen! Wie soll ich ihr Verhalten deuten? Hat es was mit T. zu tu, dass sie abends zeitweise bis zu 3 Stunden zum Einschlafen brauchte? Hat es was mit T. zu tun oder ist es eine übliche Phase von 3-Jährigen, wenn sie jetzt extrem zickig ist und ständig wegen Kleinigkeiten losheult? Hatte sie abends ein Problem mit dem Töpfchen, weil sie – geschwisterbedingt – regrediert oder war das einfach Zufall? Ich habe keine Ahnung…

Und ja: Man kann ein zweites Kind lieben. Sehr. Aber auch ja: Das zweite Kind läuft an vielen Stellen mit. Es bekommt nicht so viel exklusive Aufmerksamkeit.

Ich stelle fest, dass ich mit T. geduldiger bin. Rückblickend kommt es mir vor, als hätte ich in Ps Babyzeit ständig vor ihr gehockt und den Hampelmann gemacht, damit sie ’ne Regung zeigt, lacht oder sonstwas. Seien wir erhlich: Vielen Eltern ist in der ersten Zeit mit Baby vor allem eins: Schreeeeeecklich langweilig… (Wenn die wüssten! Hier ein ernst gemeinter Rat an alle Einfacheltern: MACHT, WAS EUCH GEFÄLLT! LEST BÜCHER! MALT BILDER! GEHT INS MUSEUM…) T. wirkt etwas entspannter, weil ich ihn einfach „kommen lassen“ kann… Und ich nicht andauernd auf ihn eingehe/-rede.

Man kennt sich besser aus, achtet auf Signale, kann Müdigkeitsanzeichen zum Beispiel viel besser erkennen. Man verzweifelt nicht an „so Dingen“. Und man himmelt sie trotzdem an…

 

2 Monate

T. ist unglaubliche zwei Monate alt. Er wiegt 5,5 kg und ist 62 cm lang. K. und ich bekommen momentan regelmäßig kleine Zuckerschocks, weil er sooooooo furchtbar niedlich gucken und „hööööarrrr“en kann. Schreien kann er auch immernoch, aber das hält sich mittlerweile echt in Grenzen. Wir können frühstücken und abendbroten und er liegt friedlich im Stubenwagen bei uns und guckt sein Mobile an. Unsere Schultern sind verspannt, weil der Herr ständigen Körperkontakt bevorzugt. Die große Schwester ist nach wie vor sehr verliebt in ihren Bruder. Der wird so viel gekuschelt, gedrückt und geknutscht. An zu wenig Liebe wird es ihm wohl nicht mangeln…

Wir sind so sehr gespannt, wie der kleine Mann später Mal aussieht! Momentan sieht er P. auf jeden Fall manchmal sehr, sehr ähnlich. Es ist so verrückt. Man kennt ja bisher nur einen Menschen, der so aussieht wie P. Sie halt. Und jetzt gibt es da noch einen, der auch so aussieht. Und doch ein bisschen anders. Dieses „Das ist so kraaaaaaaaass“-Gefühl geht immernoch nicht weg.

Ich laufe durch die Wohnung, am Kaufmannsladen vorbei, die Puzzles wegräumend, auf P.s Tripp Trapp zu… „Tja… Das ist wohl deine Wohnung. Das sind die Sachen, die du für deine Kinder besorgt hast…“

Nachdem wir aus dem Zoo zurück gekommen sind, stille ich T., koche Abendessen, wir Abendbroten, räume die Küche auf, kurz bevor wir die Kinder ins Bett bringen. Das läuft routiniert ab. „Tja… Das klappt eigentlich ganz gut.“

Ich liege neben P. in ihrem Bett, kurz nachdem wir die 2. Gute Nacht-Gesichte gelesen haben. „Meeeeeeeine Mami!“ sagt es und drückt sich an mich. „Tja. Das bin dann wohl ich…“

Eine kleine Mini-Hand bohrt sich ein bisschen zu fest in meine Brusthaut, süßlicher Atem steigt mir in die Nase. Er ist vor kaum 3 Sekunden eingeschlafen. „Tja. Das ist dann wohl mein kleiner Sohn…“

Was soll ich sagen? Stille auf meinem Blog bedeutet meist, dass es mir/uns gut geht. Und so ist es auch. Ich bin froh, über unsere Entscheidung für ein 2. Kind. Bisher ist alles super. Es fühlt sich komplett an. Ja, es ist recht viel. Nein, zu irgendetwas Anderem kommen wir gerade nicht. Aber ich weiß, dass es jetzt halt die Zeit dafür ist. Und irgendwann wird tendenziell weniger nurFamilie und wieder mehr anderesZeug da sein. Ich find’s gerade einfach echt gut. Wir kommen zurecht. Ich bin echt selten genervt. Das ist gut. Sehr gut sogar.

Schreien (Update)

T. ist inzwischen 5 (fast 6) Wochen alt. Heute 40 Tage… VIERZIG TAGE ist er schon hier? Wahnsinn…

(Bzw.  genau genommen existiert er seit 307 Tagen oder 43 Wochen und 6 Tagen oder 10 Monaten und  3 Tagen…)

Ich habe ja vor 3 Wochen über die Schrei-Intensität von T. berichtet und wollte das jetzt Mal updaten. Häufig lese ich zu dem Thema sowas wie „Meist hat das exzessive Schreien um die 6. Woche seinen Höhepunkt und geht nach dem 3. Monat deutlich zurück.“ (z.B. hier bei der AWO). Wir sind in der 6. Woche. Ich bin aber eigentlich der Meinung, dass das mit den Wochenangaben Quatsch ist… Ebenfalls die Sache mit Entwicklungsschüben in einer ganz bestimmten Woche. Das widerspricht meinem Menschenverstand… Es kommt ja auch nicht Jede/r mit 40 in die Midlife-Crisis. Davon mal abgesehen, dass nicht Jede/r überhaupt in so eine kommt.

Zunächst einmal: Es ist nicht so geblieben, dass T. immer gebrüllt hat, wenn er wach war und nur durch a) Brustnuckeln oder b) exzessives Herumtragen nicht am Brüllen war. Es gab zunehmend Phasen, in denen er wach war ohne Schreien. Zunehmend auch längere. Wir scheinen aber ein seeeeehr waches Kind zu haben. Wenn uns J&J mit ihrem Säugling besuchen, dann verpennt er von den 4-5 Stunden so 98%, während T. eigentlich komplett wach ist. Er schläft tagsüber wirklich sehr wenig. Im Tuch/Bondolino aber ziemlich sicher.

Ich hatte nach meinem Down – als er 3 Wochen alt war und ich dachte, wir werden jetzt monatelang mit einem Baby, dass entweder brüllt oder an der Brust hängt verbringen – wirklich versucht, wenigstens einige Brust-Pausen hinzukriegen. Einfach um mal zu merken, wann er überhaupt schreit, weil er wirklich an der Brust trinken will. Und die Zeit dazwischen mit Tragen überbrückt. Das war ganz gut so. Und ich habe abgepumpt und ihm in der krassen Abend-Phase die Flasche gegeben, um zu sehen, ob er wirklich Hunger hat. Er hat 70 ml getrunken und danach geschlafen. Es gab aber auch Abende, da hab ich ihn abends recht kurz gestillt und er ist dabei eingeschlafen. Einschlafen ohne Brust ist aber kaum drin.

Und Zuhause Rumhängen mit Baby… Das ist mit ihm irgendwie nicht drin. Wenn ich zu schlapp zum Rausgehen bin und nur mit T. hier i Ruhe sein will (- Stillen – Schlafen – Wickeln -Stillen -) dann ist er sehr viel unleidlicher als draußen. Und dann lass ich ihn auch wieder stundenlang an der Brust rumnuckeln. Dann schläft er mal kurz ein, wacht wieder auf, nuckelt, pennt wieder ein. Sich zu entfernen ist quasi unmöglich. Das ist ein bisschen Folter, wenn man eigentlich einfach nur Mal ein bisschen Kraft tanken möchte. Los! Lauf! Lauf! Lauf! Arrrgh… Anstrengend manchmal.

Wir befinden uns aktuell in T.s 6. Lebenswoche. Er hat echt einen ziemlich erstaunlichen Tag-Nacht-Rhythmus, finde ich. Er schläft tagsüber kaum bzw. total unvorhersehbar. Aber abends schläft er zwischen 19 und 21-22 Uhr ein und dann eine ganze Weile. Nachts kommt er meistens 1-3 Mal. Trinkt kurz, schläft schnell weiter. Morgens hat er spätestens ab 8 keinen Bock mehr auf im Bett rumliegen.

Dann ist er gut drauf, irgendwann wird er dann unleidlich, ich lass ihn trinken. Hm, das ist eine etwas anstrengende Phase. Weil er dann trinkt, aber irgendwie nuckeln will (?)… Jedenfalls trinkt er nicht effektiv oder ich kann es nicht deuten. Ganz komisch. Er ist dann auch sackmüde, pennt aber (wenn überhaupt) nur leicht und wacht immer wieder auf. Sich entfernen geht dann wie gesagt gar nicht. Am besten ist es dann, ihn in Tuch oder Trage zu packen und rumzulatschen. K. übernimmt das dankenswerterweise häufig. So läuft der Tag dann irgendwie… Tagsüber ist es noch ziemlich unkoordiniert. Es ist jedenfalls nach wie vor eher selten so, dass er quäkt, ich ihn anlege, er einfach trinkt, abdockt und dann erstmal zufrieden ist.

Aber manchmal ist es so. Und seit einigen Tagen lacht er mich manchmal auch an. Das entschädigt für einiges.

Allgemein denke ich, dass dieses heftige Schreien in den ersten Wochen schon eher eine Anpassungsgeschichte war. Er ist jetzt schon deutlich ausgeglichener. Guckt auch einfach mal in der Gegend rum (FENSTER!). Das gab’s am Anfang ja gar nicht. Rückblickend ist es, als wäre ihm da alles irgendwie zu viel gewesen. Zur Ruhe kommt er auch jetzt noch schlecht, er scheint irgendwie nicht so gut in den Schlaf zu finden. Obwohl wir uns dafür schon echt mit ihm abschotten, damit er’s ruhig hat… Dann ist er oft drüber und dann wird es noch schwerer… P. ist in der Hinsicht übrigens sehr ähnlich. Und ich denke, dass er seeeeeehr nähebedürftig ist. Alleinsein kann er jedenfalls gar nicht ab. Irgendwo rumliegen stinkt. Deshalb pennt er nachts im Familienbett vielleicht auch besser?

Ich bin sehr gespannt, was er mal für einer wird und wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt. Von P.s Anfangszeit hab ich noch im Kopf, dass so um die drei Monate wirklich eine Grenze war… Danach war sie sehr viel wacher und fröhlicher. T. grinst jetzt zwar manchmal kurz, aber allgemein wirkt er immer eher skeptisch, fast griesgrämig. Ich kann mich nicht erinnern, ob das bei P. am Anfang auch so war?

Wie war das bei euch? Waren eure Kinder Frischlinge auch so? Und wann wurden sie zu den glucksenden Babys, die ihre Füße in den Mund stecken und so?

Mensch Kind, jetzt mach doch mal ein bisschen mit!

Boar… Kleinkind-Eltern: Kennt ihr das? Der alltägliche Plan sieht in etwa Folgendes vor: Kind von der Kita abholen, eventuell Zwischenstopp auf’m Spielplatz oder so, nach Hause, ein bisschen (RUHIG!) spielen (hahahaha…), gemeinsames fröhlich-entspanntes Abendessen, Runterkommen, kleine Bad-Runde (Waschen-Zähne-Schlafanzug), 2 Geschichten vorlesen, Küsschen, Schlafen. Danach Feierabend.

Schöner Plan. So läuft es aber in so… hmnnn… vielleicht 3? von 100 Fällen. Wenn’s hochkommt. Weil 3-Jährige Meister-Saboteure sind! Wir sagen hier jedenfalls ständig diesen bescheuerten Satz: „Kannst du nicht ein bisschen mitmachen?“ Meistens in den Umbruch-Situationen: Vom Schlafanzug in die Tagessachen, vom Kinderzimmer an den Frühstückstisch, vom Frühstückstisch ins Bad zum Zähneputzen, beim Fertigwerden mit dem Zähneputzen, beim Zahnputzwasser ausspülen, vom Bad zum Straßensachen anziehen, das Straßensachen anziehen ansich und dasselbe abends noch einmal potenziert, weil dann noch die kleinkindliche Müdigkeit dazukommt.

Als ich mit einem quietschvergnügten T. heute früh eine entspannte Wickelrunde verbrachte, krachte P. die Badtür auf, so schnell und doll, dass sämtliche Gerätschaften vom Badschrank herunterfielen. „Das is nis so slimm! Das räumt Mama wieder auf… Aaaaah, T.-Mann, kleiner Babymann, Papi, ich will meine Treppe… Oh T.! Hallo guck mal, der nimmt meine Hand! Lalalalalalalaaaa… Ich will die Zahncreme drauf machen! Nein Papi! Is kann das son alleine! Neeeeeeein!! Is will das!!! Blöder Papi!!“ *rumms* Abgang Kind.  Dramatische Heulerei aus dem Kinderzimmer. K. guckt mich mitleidserregend an: „Jeder Schritt. Jeder einzelne Schritt ist ein Kampf. ALLES wird diskutiert und torpediert! Da wird man doch IRRE!“

Wenn man sich einmal die Mühe macht, sich in die Lage des Kindes hineinzuversetzen, wird schnell klar, dass das für sie ziemlich frustrierend sein muss. Sie werden ja quasi den ganzen Tag fremdbestimmt. Ständig sollen sie irgendwas machen, was sie sich nicht selbst ausgesucht haben. Ständig sollen sie dem Ablauf folgen, der von Anderen festgelegt wurde. Dazu haben die Eltern im Alltag nicht selten eine „Jetzt mach doch mal!“-Art drauf. „Jetzt zieh dir doch mal die Hose an!“ … „Jetzt iss doch mal dein Essen auf!“ … „Jetzt wasch dir doch mal die Hände!“ … Kinder sind keine Roboter. Und es ist schon verständlich, dass Kinder ja gar nicht anders können, als in diesen zum Teil recht festen Abläufen zu versuchen, trotzdem ihr Ding zu machen.

Wie sieht „ihr Ding“ aus? Wegrennen, rumhüpfen, kreischen statt Hose anziehen zum Beispiel. „Ich will aba feeeeahnsehn!“ statt sich an den Frühstückstisch setzen. „Ich hab aber jetzt Huuuungerrr! Ich will JETZT was Esseeeeeen! SOFORT!“-Schreien, während der Vater gerade angefangen hat zu kochen. Sich so komisch durchhängen lassen und dabei irre rumlachen, dass es unmöglich ist, das Kind für die Badewanne nackig zu machen. Und natürlich: Die Dinge alleine machen wollen. Verständlich. Sind halt Kinder.

Und wie gehen wir damit um? Wir wollen ja verständnisvoll sein. Versuchen, uns in die Lage des Kindes hineinzuversetzen (siehe oben). Können ja verstehen, dass die nicht immer einfach machen (können), was man gerade von ihnen will. Und dabei merken wir ständig überdeutlich unsere eigenen Grenzen.

Wenn man sich einmal die Mühe macht, sich in die Lage der Eltern hineinzuversetzen, wird schnell klar, dass das für sie ziemlich frustrierend sein muss. Es macht uns wahnsinnig, dass man morgens einfach „nicht vorwärts“ kommt. Wir versuchen im Bad innerlich ganz oft ganz tiiiief ein- und aus zu atmen und beschwören das Kind mit angestrengt ruhiger Stimme, es möge doch bitte zu uns kommen, damit wir es endlich ausziehen können. Wir hören uns viel zu oft drohend sagen: „Denk an deine Geschichte!“, wenn das Kind dem Bitten nicht nachkommt. Wir streichen dann und wann tatsächlich verzweifelt als letzter Anker eine abendliche Geschichte und provozieren damit einen noch viel nervenaufreibenderen Heul-Brüll-Wutanfall, der unseren Kopf fast zum Platzen bringt. Wir möchten eben diesen gern ab und zu einfach ins Essen fallen lassen und meinen, vor Überforderung auf der Stelle tot umfallen zu müssen, wenn nach Stunden endlich die ganze Familie gemeinsam am Essentisch sitzt (man hat nämlich – pädagogisch wertvoll! – gemeinsam gekocht) und das Kind sich plötzlich lautstark weigert, das Gekochte wenigstens zu probieren, stattdessen beständig nach Süßigkeiten verlangt, schließlich mit viel Überredekunst tatsächlich doch einen Mini-Bissen kostet, nur um kurz darauf loszubrüllen, weil das Essen angeblich zu heiß ist (was nicht sein kann, da es dort ja schon seit mittlerweile 30 Minuten vor sich hin kühlt), sich dabei vor Aufregung auf die Zunge beißt und vor Schreck den Becher Apfelsaft umwirft, woraufhin dieser sich über den gesamten Küchenboden verteilt. Wir wünschen uns, man könnte sich einfach wortlos umdrehen und sich wieder ins Bett legen, wenn man morgens gut gelaunt das Kind wecken möchte und der erste Wutanfall einen schon auf der Türschwelle entgegenföhnt (man hat es gewagt, das große Licht auszumachen). Und wir fühlen uns irgendwie schlecht, wenn wir nach dem Abgeben des Kindes vor dem Kindergarten stehen und spüren, wie die Anspannung von uns abfällt, angesichts der Stunden ohne kleinkindliche Dramen, die nun vor uns liegen. „Kannst du nicht einfach mal ein bisschen mitmachen?!?!?“ hören wir uns sagen. Ständig. Und dabei wollen wir das gar nicht.

Manchmal fühlt es sich doch einfach an, als müsste man jetzt auf der Stelle verrückt werden. Oft schwirrt-dröhnt-schmerzt einem der Kopf abends so heftig, dass es nach dem Zu Bett-Bringen nur noch (maximal) für Sofa und Glotze reicht und nicht einmal ansatzweise zur Rettung der Welt. Manchmal will und manchmal kann man einfach nicht mehr diskutieren, verhandeln, das Gebrüll milde lächelnd oder tröstend ertragen… Manchmal erträgt man keinen weiteren Kreischanfall. Manchmal will man Feierabend. Manchmal braucht man ’ne Pause von alldem. Dann ist es gut und wichtig, dass es (Groß-)Eltern gibt, die das Kind einem liebend gern für einen Nachmittag oder ein Wochenende entführen. Dann ist es gut und wichtig, mal alleine für 1-2 Tage wegzufahren, viel Schreibzeug mitzunehmen und auf’s Meer zu glotzen. Dann ist es gut und wichtig, mit dem Freund endlich mal wieder zu einem Konzert zu gehen und viel zu viele Gin Tonics zu trinken.

Haben all die Rosa-Wattewolken-Eltern diese Gefühle eigentlich nicht? Ich lese in so viele Mama-/Eltern-Blogs rein und die „mein Keks-Schnäuzel-Bärchen-Hase-Muppfel-Lieblingsschatz“-Fraktion treffe ich nach wie vor am häufigsten. Kompensieren die das irgendwie besser? Gibt es  Eltern, die wirklich ohne „Drohungen“ auskommen (Wenn du nicht mitmachst, dann hab ich keine Lust dir nachher vorzulesen-mäßig)? Gibt es etwa Eltern, die das immer alles total verstehen und nie nervig-anstrengend finden?? Oder drücken die das nur weg und werden irgendwann krank??? Oder lügen die sich selbst was vor? Und wie machen das Eltern, die ihr Kind (am Ende sogar FREIWILLIG) nicht betreuen lassen? Wie machen das Eltern, deren Kinder nicht bei Oma pennen wollen?  Oder ALLEINERZIEHENDE?? Ich würde durchdrehen! Ehrlich!

Im Übrigen vermisse ich mein Kind IMMER, wenn ich es 1-2 Tage nicht gesehen habe. Mit ein wenig Abstand gelingt es mir nämlich, die Situationen von außen zu betrachten und mir zu verdeutlichen, was da eigentlich passiert und wie man gelassener damit umgehen könnte. Ich schaffe es dann, meine Prioritäten wieder zurechtzurücken und mir klarzumachen, dass es eigentlich viele Stellen im Alltag gibt, an denen man die Dinge nicht schnell „erledigen“ muss und so den Nerv rausnehmen kann. Warum neigt man eigentlich dazu, immer mit dem, dem und dem danach schnellstmöglich fertig werden zu wollen? Die Dinge einfach eins nach dem anderen abzuhandeln bis wieder ein Tag rum ist? Eigentlich ist das bescheuert und das wird mir mit Abstand dann auch meistens bewusst. Mir ist es zum Beispiel mittlerweile ziemlich egal, ob wir zu spät in die Kita kommen. Auch wenn wir dafür nicht selten komisch beäugt werden. Und eigentlich schaffen wir es inzwischen tatsächlich sehr oft, ruhig zu bleiben, auch wenn das Kind gerade mal wieder wegen einer Kleinigkeit ausrastet. Aber immer geht das einfach nicht. Muss es ja wahrscheinlich auch nicht. Das Kind soll ja auch… (Oh Mann… Soll ich das jetzt echt sagen? Na egal…) … es soll ja „Grenzen“ kennenlernen. Auch die der Eltern, schätze ich.

Manchmal tut’s mir aber trotzdem leid, wenn ich dem Kind und seinen ganz normalen (Aus-)Ticks nicht so verständnisvoll begegnen kann, wie ich das gern würde. Denn der Grund ist ja eigentlich nicht, dass das Kind etwas „falsch“ macht, sondern dass ich gerade aus irgendwelchen Gründen nicht die Geduld habe, damit „cool“ umzugehen. Wenn man aneinander gerät, einer 3-Jährigen zu vermitteln, dass sie trotzdem okay ist und man nur doof findet, wie sie sich jetzt gerade verhält, dabei trotzdem zu mir und meinen Grenzen zu stehen und irgendwie mit reinzubringen, dass man einfach selber gerade nicht mehr kann und es eigentlich nicht an ihr liegt, ein anderes Verhalten aber doch für alle irgendwie angemessener wäre, das ist eine echte Herausforderung, finde ich. Und eigentlich auch ein ziemlich sinnloses Unterfangen, denn Kindern in dem Alter brauchst du nicht mit Rationalität kommen… Schon gar nicht, wenn sie gerade am Durchdrehen sind (Stichwort Dominanz der rechten Gehirnhälfte – lesenswerter Artikel dazu hier: http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2013/05/autonomiephase-trotzphase-warum-immer.html) Oft bin ich mir nicht sicher, wie ich mit dem ein oder anderen Flipp eigentlich umgehen will. Oder kann. Oder muss. Oder sollte.

Ich liebe meine Tochter. Und ich habe gerade echt viel Spaß mit ihr, weil ich nach den Monaten der Schwangerschaft, in denen ich kaum verfügbar war, endlich wieder da bin und sie das auch sichtlich genießt. Und ich weiß, dass es dazu gehört, dass sie bei Dingen nicht so mitmacht, wie ich das mir wünsche. Liegt der Wunsch nach möglichst reibungslosen Abläufen aber nicht sogar so ein bisschen in der Natur des Menschen? Kann und sollte man dagegen etwas tun? Macht es Sinn, zu versuchen, das nicht mehr als anstrengend zu empfinden? Es geht mir nicht darum, eine (nach Außen) perfekte Mutter sein zu wollen oder so. Mir geht es darum, dass ich mein Kind nicht verletzen, nicht kränken, ihm keinen Schaden durch doofes elterliches Verhalten zufügen will. Wie viel Geduldsfadenreißen ist okay bzw. sogar notwendig? Ich weiß es nicht… Also werde ich vorerst erstmal weiter üben, tiiiiiief ein und auszuatmen und mich selbst nicht zu hart dafür ranzunehmen, wenn das Verhalten meines Kindes mir manchmal einfach zu viel ist und ich dann nicht mehr so damit umgehen kann, wie es vielleicht richtiger wäre. Bis ich eine konkretere Vorstellung davon habe, wie überhaupt ein „richtiger Umgang“ mit sowas meiner Meinung aussieht.

„T. ist 4 Wochen alt“

4 Wochen ist T. jetzt also schon auf der Welt… Gedankenkarussell:

Heute vor 4 Wochen + 1 Tag:

Ich hasse diesen Zustand und ich glaube, ich werde heulen, sobald ich die Geburt hinter mir habe. Und zwar 5 Tage lang. Vor Erleichterung! Ich will nienienie wieder schwanger sein! Ich fühle mich eingesperrt, festgenagelt, unausgeglichen und scheiße. Ich ertrage dieses Pulverfass nicht, ja weil ich halt scheiße ungeduldig und schon unschwanger ständig super-nervös bin. Weil es mich ankotzt, unbeweglich zu sein und weil es mich ankotzt, dass ich mich auf nichts anderes konzentrieren kann! (…) Diese scheiß Ungewissheit! Dieses scheiß Vorgeplänkel! Diese scheiß Stimmungsschwankungen! Dieser scheiß-ätzende körperlich eingeschränkte Zustand! Dieses sich schlapp fühlen! Bääääääh!!!

Während der Wehen:

Es. soll. auf. hören!!! Ich will nicht mehr! Ich kann nicht mehr! Es tut so weeeeeeh… Ich will sterben. Auf der Stelle… Aber ich will mein Baby. Ich hab keine Ahnung, wie das klappen soll. Ich schaffe das nicht… Ich stehe das nicht durch… *wimmer wimmer*

Kurz nach der Geburt:

ICH HABE ES GESCHAFFT!!! ES IST VORBEI!!! OH MEIN GOTT!!!! ES IST VORBEI! ICH HABE ES GESCHAFFT!!!!! ICH HABE ES GESCHAFFT!!!!! ER IST DA!!!! OH GOTT!!!!!

Am Tag nach der Geburt:

Wir haben es wirklich geschafft. Er ist gesund, ich bin nicht mehr schwanger und ICH BIN EINE VERDAMMTE SUPERHELDIN! Ich muss nie wieder ein Kind bekommen! Das Thema GEBURT ist für mich DURCH… Und hach… Er ist so süß und weich und… okay, er ist ganz schön propper… Aber trotzdem: MEIN BABY IST DA! ENDLICH IST ER DA!

In den ersten Wochen 1:

Muss er jetzt schon regelmäßig pullern/kackern? Wird er denn überhaupt satt? Ich hab doch noch gar keine Milch. Ist das okay, wenn der Nabel so eitert und der Schnurrest so schwarz aussieht? Sind die Blutergüsse auf dem Kopf normal? Er hat ganz ganz rote Flecken in den Augen? Ist das okay oder ein Grund zu Beunruhigung? Ah! Er hat verklebte Augen, bestimmt eine Bindehautentzündung! Woher weiß mann denn, dass das Kind was sieht? Oh Mann… Er ist bestimmt blind! Die Augen rollern rum und seine sehen ganz gruselig aus, wegen der Blutungen drinnen. Scheiße… Er hat richtig richtig viele Pickel und Rötungen überall. Ist das noch Babyakne? Oder Neurodermitis? Eine Kinderkrankheit? Eine Unverträglichkeit? *

In den ersten Wochen 2:

Warum schreit er?

Warum schreit er?

Warum schreit er?

Warum schreit er eigentlich quasi immer, wenn er wach ist?

Warum schreit er?

Warum schreit er?

Warum schreit er andauernd?**

Heute:

Diese doofe Akne! T. sieht total bemitleidenswert aus. Und irgendwie ist er gerade echt nicht „süß“… Also zumindest nicht, wenn ich ihn so ganz nah sehe… Wenn K. ihn auf dem Arm hat, dann sehe ich diese fiesen Rötungen und Pickel nicht so vorrangig. Dann kann ich besser anhimmeln. Wenn er so nah ist – und das ist er ja meistens, dann kann ich nicht daran vorbeischauen. Meine Fresse… Was bin ich oberflächlich, oder? Das ist ja furchtbar… Störe ich mich jetzt echt daran, dass mein Kind nicht hübsch (also babywerbungshübsch) ist?? Ich mach mir einfach Sorgen. Und ich kann und will einfach nicht mehr irgendwelche Symptome deuten. Ich hab das echt satt. Unsere Körper sollen uns in Ruhe lassen… … … Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er in 6 Monaten sitzt und irgendwelche bewussten Geräusche von sich gibt… Dass ich irgendwann mal mit ihm reden werde wie mit P. jetzt. Wie er wohl wird? Ich kann es mir nicht vorstellen, wenn ich dieses kleine hilflose, schreiende Bündel so sehe… Wenn ich versuche, irgendwie mit ihm zu kommunizieren und nicht einmal weiß, ob davon irgendwas bei ihm ankommt. Hach, dieser Moro-Reflex… Der ist so niedlich. Und wenn er sich so einkugelt. Immernoch. Obwohl schon weniger.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er wirklich mal ein sitzendes, krabbelndes, stehendes, laufendes, sprechendes, denkendes, die Kita besuchendes Kind werden wird. Mein Sohn… Verrückt.

 

Hm. Ich glaube, aus mir wird in diesem Leben einfach keine Honigkuchenpferd-Wolke 7-Mammmiiiii mehr werden.

 

*

Pinkeln wäre schon gut, Kackern kann auch ein bisschen dauern/unregelmäßig sein. Von 6x am Tag bis aller 6 Tage scheint okay zu sein. Am Anfang brauchen die Babys eigentlich kaum was. Trotzdem viel Anlegen. Für den Milcheinschuss. Glibber-Nabel ist ziemlich normal. Ein verformter Schädel und „Hämatome“ auf dem Kopf können durch die Presswehen/den Weg durch den Geburtskanal kommen. Die roten Flecken im Auge kommen davon, dass er quasi mitgepresst hat, da sind Äderchen in den Augen geplatzt. Das kann 6-8 Wochen dauern bis das ganz weg ist. Auch verklebte Augen haben viele Babys. Das ist nicht schlimm. Die Tränenkanäle sind oft noch nicht offen, da passiert das mal. Mit abgekochtem Wasser und/oder Muttermilch von außen nach innen streichen. Die Unterlieder massieren. Kann eine Weile dauern, bis es weg ist. Auf ’ne Bindehautentzündung deutet es hin, wenn es stark gerötet ist. Ob ein Kind „normal“ sehen kann (und hören), kann man anfangs nicht wissen. Ich kann aber sagen, dass ich diese Sorge jetzt (nach 4 Wochen) nicht mehr habe. Er schielt deutlich weniger und guckt „normal“, wach und offen. Die Babyakne kann echt fies aussehen, ist aber auch normal (4 von 10 Säuglingen). Kann einige Wochen dauern bis es weggeht. Salben verschlimmern es eher, es hilft eigentlich nur: GEDULD.

**

In den ersten Tagen konnte ich das noch entspannt unter „Naja, er muss halt erstmal ankommen“ ablegen. Ich konnte ja zum Glück fast bis zum Ende der Schwangerschaft gut schlafen und hab da auch drauf geachtet. Ich hab mir einen Schlaf-Depot angelegt. Das hat sich dann bezahlt gemacht. Die Geburt hat mich kaum mitgenommen (also bezüglich des sich fertig fühlens) und ich kam lange echt gut klar. Hatte dann aber zunehmend mehr das Gefühl, dass er schon echt viel brüllt… Wollte die Gedanken aber nicht zulassen, meine Verstrahltheit hielt auch angenehm lange an. Das brachte mich kaum aus der Ruhe. Ich hab ihm immer die Brust gegeben und da das am Anfang auch echt Sinn macht, hab ich mir angenehm wenig Köpfe darüber gemacht. Und dann kamen sie doch. Hat er vielleicht Hunger? Tut ihm was weh? Braucht er Nähe? Naja… Ich hab das ja ausführlich an anderer Stelle beschrieben. Das mit dem Hunger haben wir ausgeschlossen. Der Nuckel klappt seit heute und ich habe die Hoffnung, dass ich mich dadurch weniger wie eine wandelnde Brust fühle. Außerdem hab ich für mich beschlossen, zu akzeptieren, dass mein Kind einfach recht nähebedürftig zu sein scheint.

 

Geburtstagsdilemmata

Der dritte Geburtstag meines großen Kindes – Ha! Es fühlt sich immernoch so neu an, das so zu sagen – wurde ja an diesem Montag begangen. (Und er wird am Sonntag mit einem fetten Kindergeburtstag bei Kawi Kids noch weiter zelebriert…)

kaqpjöj

Ich habe gelernt, dass der dritte Geburtstag ganz, ganz wichtig ist. Weil es nämlich der erste Geburtstag im Leben eines Kindes zu sein scheint, den sie bewusst mitbekommen. P. hat jedenfalls w-o-c-h-e-n-l-a-n-g auf ihren Geburtstag hingefiebert. Das wurde noch dadurch verstärkt, dass unglaublich viele ihrer kleinen Freunde in den vergangenen Wochen Geburtstag hatten. „Wann hab ich Geburtstag? Wann hat die T. Geburtstag? Und wer kommt da alles?“ war Dauer-Thema.

Und Geschenke. Die waren auch Dauerthema.

Wir haben das ja eigentlich ziemlich schlau angestellt, wie ich finde. Also das mit ihrem Geschenk. Sie wollte nämlich eigentlich einen dritten Arztkoffer haben. Warum auch immer. Wir haben ihr dann „nahegelegt“, dass so eine Kasse doch ’ne gaaaanz tolle Sache wäre. Darauf hat sie sich dann (zum Glück) eingeschossen und sich den Po weggefreut, als am Geburtstagsmorgen im großen Geschenk tatsächlich eine Kasse drin war: „Eine Kasseeee! Ja wirklich! Eine Kasseee! Ich hab die wirklich gekommen, Mami!“ – ich krieg schon feuchte Augen, wenn ich nur daran denke. So niedlich war das. Der Kaufmannsladen kam alles in allem super an, ist ein gutes Geschenk, weil es lange Spielspaß bringt, der auch noch so halbwegs sinnvoll ist und alle konnten kleines Zubehör dazuschenken. Super Ding also. Kann ich nur empfehlen zum dritten Geburtstag.

Wo da das Dilemma ist?

Beim Thema Geschenke ganz allgemein, finde ich. Wie handhabt man das? Als Eltern macht’s ja schon großen Spaß, dem Kind eine Freude zu machen und ihm einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen. Leuchtende Kinderaugen sind ja was Schönes… Aber: Wie weit will, kann und sollte man da „mitgehen“?? Kann man es vertreten, dem Kind Scheiß zu schenken, wenn es sich das nun einmal wünscht? Und wie geht man mit Verwandten um, die von den Eltern sehr unerwünschten (vom Kind aber natürlich heiß geliebten) Trash anschleppen??

Es dürfte in den nächsten Jahren sicher noch sehr viel wichtiger werden, was man dazu für eine Meinung hat.

Ja, Elternbuddies. Ihr wisst genau wovon ich spreche… Ich sage nur eins:

FILLY PFERDCHEN !!!

Vor kurzem stand ich in unserem schönen Spielzeugladen, um Geschenke für eine der Freundinnen meines Kindes zu besorgen. Neben einem coolen kleinen Spielzeug (aufziehbare Eisenbahn + Eisenbahnschienen zum Zusammenpuzzeln) schleppte ich fast unbemerkt auch zwei verdammte Tüten Filly-Dreck zur Kasse. Der Verkäufer guckte mich fragend an. „Mit drei? Echt jetzt?“ – „Äh.. äh… Ich kann da nichts für, echt… Also äh… ich…“ – „Ja, ich weiß schon… Da fängt einer im Kindergarten mit an, stimmt’s? Und dann haste keine Chance.“ – „Äääääh, ja genau.“

Ja, naja, also nein. Also hätte man doch… Klar hätte man die! Man könnte sich weigern. Man könnte dem Kind natürlich sagen, dass man solchen Mist nicht kauft und gut. Also mehr oder weniger gut. Das würde dem Kind nämlich einmal mehr sein kleines Kinderherz ein bisschen brechen. Es gäbe Tränen und ein fieses Kleinkind-Gewitter und wenn man das Kind beim nächsten Mal  von der Omi abholt kann man ganz, ganz sicher sein, dass der Bann gebrochen wurde und das Kind sein beknacktes Filly-Pferdchen noch viel, viel mehr liebt als ohne die „Nein“-Ansage der fiesen Eltern. (O-Ton: „Ihr seid ganz gemein zu miiiiir!“)

Und außerdem: Wie war das denn bei uns? Da gab es zum Beispiel TAMAGOTSCHIS. Bei meinem Bruder war Pokémon in. Und ich kenne einige, deren Eltern den Barbie-Mist versucht haben, zu unterbinden und deren Kinder am Ende die schlimmsten Barbie-Fanatikerinnen waren. Ich selbst gehöre übrigens auch dazu.

Mein Kind hat zum dritten Geburtstag eine Mischung bekommen. Einen Kaufmannsladen und Bücher zum Beispiel. Dinge, die ich unterstütze. Und ein (!) Filly-Pferdchen. Und Kinderschminkstifte. Und einen schrecklichen Plaste-Girly-Mini-Schminktisch (!!!) von meiner Oma. Ohne Absprache natürlich… Und meine Tochter liebt das Teil. Klar. Tja…

Was soll man machen? Ich muss darüber mal noch ein bisschen sinnieren. Mir schwant, dass es unmöglich (und unsinnig) ist, immer zu versuchen, pädagogisch wertvoll zu handeln und zu entscheiden, damit das Kind auch ja ein kluges, cooles Stück Mensch wird. Ich denke nicht, dass das insbesondere davon abhängt, dass das Kind nur mit Stöcken und Kastanien spielt. Inwiefern man es als Eltern vertreten kann, Mist zu konsumieren und anzuhäufen ist da wohl die viel wichtigere Frage. Von wegen vorleben und so.

Jesper Juul (ich glaub, der war’s) hat jedenfalls Mal gesagt: Eltern sind nun einmal Eltern und keine Pädagogen. Und das ist auch gut so. *hinter die Ohren schreib*

Kindermund (10) und Januar-Rückblick

Da hatte doch letztens eine von euch nach dem Verbleib der P. gefragt, womit sie natürlich Recht hat. Ich hab da so ein bisschen ‚Sorge‘ (Missmut?) rausgehört, aber keine Angst: Im echten Leben wird das P. keineswegs so vernachlässigt wie hier. Eher im Gegenteil. Da ist für die Beele gar nicht so viel Platz, weil das P. natürlich die Hauptrolle spielt. Das muss ich dann halt hier kompensieren ;)

Im Januar hat Fräulein P. ihr ‚Trotzverhalten‘ (ich habe da ein tolles Buch zur Entwicklung von Kleinkindern gefunden) auf jeden Fall gut ausgebaut. Sie macht richtig Drama, oft ist es auch ziemlich bewusst eingesetzt, glaub ich. Ich hab sie jetzt schon häufig dabei ‚erwischt‘ wie sie sich die Hand vor’s Gesicht schiebt und dramatisch zu heulen scheint, in Wirklichkeit aber grinst. Ta!

Sehr zucker ist sie aber auch. K und ich sitzen jetzt häufig einfach da und gucken ihr beim Spielen zu, weil das schon so sehr fantasievoll ist :) Das ist echt schön. Sie quatscht ohne Punkt und Komma, singt den ganzen Tag und ist permanent in Action. Ich frage mich echt, woher sie die ganze Energie nimmt ;)

Sprachperlen im Januar:

  • Eine Taschenlampe, die sie sehr begeistert hat, heißt:
    „Laschentampe“ 

  • Der Name ihres kleinen Maulwurf-Kuscheltiers:
    „Mauler“ und morgens dementsprechend: „Mauleeeeaaa! Komma heeeaaarr!“
  • eine tolle Sprachperle von der Tochter einer Freundin im selben Alter war übrigens:)
    „Feuer-Fernseher“   {{Kamin}}
  • Befehlston geht auch schon gut:
    Fernsehen gucken, hab ich gesagt!“
  • Pumpe    {{Punkte}}

Lustiges im Januar:

  • lacht sich über Priesemut (den Frosch), der in einer Geschichte zu Nulli „Du oller Hasenköttel“ sagt, schlapp
  • Sie gibt erst mir, dann K. ein imaginäres Bonbon in die Hand. K. steckt es sich in den Mund. Das P. schaut ihn entsetzt an und sagt dramatisch: „Nein Papa! Da is noch eine Saale dran! Musst du auspacken!

„Hach“ im Januar:

  • Das P. kommt jetzt jeden Morgen mit Decke, Kuscheltieren und Kissen ins Schlafzimmer. Vorgestern hat sie mir aufgeregt erzählt: „Mama! Is habeträumt! Von ein Stern!

Neues im Januar:

  • richtiges, echtes Kuscheln :-}
  • sie zählt („zwei Brote“)
  • Klo ist (Aufklebern sei Dank) doch langsam ganz okay
  • wegrennen beim Anziehen, sich weigern, weiterzulaufen
  • kein Bock auf Essen (es sei denn, es ist süß)
  • P.s Essen besteht derzeit zu 90% aus Gurke
  • ByeBye, Mittagsschlaf!
  • Phantasie-Spiele (imaginäres Essen kochen)
  • Schauspielerei

Gernemach im Januar:

  • exzessives Malen und Schneiden
  • Matschen mit Knete, Essen, Frischkäse, Fingerfarbe

Lieblings-Figuren im Januar:

Danke übrigens an mamamiez für die Idee mit dem „Sag doch mal“-Spiel! Das mach ich mit P. – die übrigens auch Paraptika statt ‚Paprika‘ sagt – jetzt auch täglich und es macht echt arschviel Spaß :)  Tolles Wort zum Üben ist übrigens: „Paprikabraten“ *lach*

(Das P. war im Januar 2013 27 Monate alt)

2. Geburtstag

Ach ja… Da war ja was…

Dieses möchtegern-cool umgehen mit dem Geburtstag des eigenen Kindes ist natürlich aufgesetzt! Ich war hibbelig vorher und ich hab ein Geburtstagtischlein (MIT TISCHDECKE!!!) für das P. vorbereitet, Geschenke eingepackt und Muffins gebacken. Ich habe Freunde und Familie eingeladen, Kaffee kredenzt (mehr schlecht als recht) und bin um das P. rumscharwenzelt wie nichts Gutes… Schließlich war das hier der erste Geburtstag, den sie so richtig mitbekommt. Wir waren in den letzten Wochen bei drei verschiedenen Kindergeburtstagen. Und immer musste das P. ganz tapfer die kleinen, verführerischen Geschenkchen an die Geburtstagskinder übergeben. Das war echt hart, glaube ich. Einige Wochen haben wir uns mit ihr über „debutztag“, „desenk“ und „rotes hüpfeferd, feuawehr und rümelmonsta“ unterhalten und immer sagen müssen „Bald, mein Schatz…“: Jetzt war’s also endlich soweit!

Und die Bilanz?

  • viel zu viele Geschenke! (obwohl es von uns nur 3 ausgewählte Sachen gab! Ich schwöre!)
  • ein ziemlich krankes P., die sich dafür aber echt sehr gut gehalten hat
  • Besuch von 10 bis 21 Uhr
  • insgesamt etwa 20 – 25 Leute auf 130 qm
  • 2 Familien mit Kindern von 5 haben wegen Krankheit und Urlaub abgesagt
  • 1 kotzendes Kind (mit Anlauf in den Maulwurf-Koffer)
  • 1 Kind mit – durch Anfassen der Wunderkerze – verbrannter Hand :-(
  • „bilän mit desenke“ statt Essen
  • das P. isst tatsächlich den ganzen Tag Süßkram, wenn sie kann
  • 1,5 Stunden Gitarre üben des 9-jährigen Cousins auf der E-Gitarre
  • das P. zieht sich zurück und guckt Bücher an, wenn’s zu viel ist (cool!)
  • am Tag nach der Party wird krank gemacht

Beliebtestes Geschenk bis jetzt ist ein Holz-Kipper, der schon durch einige Generationen meiner Familie gewandert ist – gutes Kind!

Also ich denke, dass es schlimmer mutti-mäßig geht. Ich habe viel zu wenig Essen vorbereitet und jeder sollte was mitbringen. Wir haben eigentlich ein Picknick im Park geplant und am Abend vorher noch kurzfristig umdisponiert. Es gab keine Programmpunkte, keinen aufwändigen Kuchen und keine Bespaßung. Im Prinzip hab ich das tatsächlich mal – ausnahmsweise – auf uns zukommen lassen (können). Und das war auch echt okay so. Kann ich nur empfehlen!

 

Und wieder mal wieder eine Frage, die mich in dem Zusammenhang direkt interessiert: Wie handhabt ihr denn das bei euch mit Kindergeburtstagen und vor allem Spielzeug- bzw. Geschenkeflut? Gebt ihr der Familie Anweisungen, was geschenkt werden soll? Fliegt dafür „altes“ Spielzeug weg? Tauscht ihr regelmäßig aus? Wie viel haben eure Kinder so?

+ + + + + + +

Und ach ja: Babykram & Kinderkacke ist der aktuelle Blog der Woche auf nido.de! Zu lesen gibt es ein kleines Interview mit meiner Wenigkeit inkl. Props in Richtung meiner Lieblings-Blogger_innen (DorobotaufZehenspitzenglücklich scheitern,unsichtbareskraehenmutter) und Mit-Verwendung eurer Antworten aus der „Was meint ihr?“-Umfrage von vor … 4 Wochen (?) – mein Dank an dieser Stelle noch einmal an alle, die sich daran beteiligt haben! Ich freu mich :-)