Mützen-Gewinner + Umfrage-Ergebnisse

Zunächst: Sia und die liebe kraehenmutter gewinnen eine Mütze :-) Ihr müsst mir nur mal Kopfumfang und Farbwunsch schicken.

Ich frage euch ja immer mal wieder etwas. Und heute will ich mal ein paar Ergebnisse zeigen. Die interessieren euch ja vielleicht auch?!

Zum Spielzeug hab ich euch Anfang November gefragt. Und so habt ihr geantwortet:

viel spielzeug

Die „Ja! Zu viel“-en und die „Ich hab’s voll im Griff“-Leute halten sich in etwa die Waage. Is‘ ja Interessant!

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Auf die Frage, wie Mensch am besten auf einen Wutanfall reagieren sollte, antwortet ihr so:

kleinkind wutanfall

Wir sind vereint in Ratlosigkeit. Wie beruhigend ;-) Interessant auch: Es zeigt sich, dass hier ((böse!)) sowohl „Kuschelpädagogen“ als auch „Super-Nannys“ am Start sind.

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Und wie bringt man seinem Kind nun ‚maßvolles Verhalten‘ bei?

kind kennt kein maß

Den Vorteil fester Zeiten hab ich z.T. auch schon erkannt, aber so richtig durchziehen sieht irgendwie anders aus O.o Ich werde mal mehr darauf achten. Oder es versuchen… Ächem.

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Und auf die Frage, ob kurz oder lang antwortet ihr diplomatisch: „Kommt drauf an!“ ;-)

länge blogartikel

Und zur Feier des Auswertungstages frage ich auch noch was:

 

Höhö. Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent und hoffe, dass K. und P. bald wieder eintrudeln. Die sind raus zum Schlittenfahren, mittlerweile haben sich die Flocken aber zum Schneesturm gemausert.

Kindermund (8) im November und Weihnachtsfrage

Der November ist durch, von einem zum anderen Tag ist überall Weihnachten ausgebrochen und ich fühle mich in diesem Jahr auch verdächtig danach… Es ist einfach spaßig, weil das P. ja nun langsam begreift und sowas wie einen Adventskalender tatsächlich wahrnimmt *hach*

Wie läuft Weihnachten bei euch eigentlich so ab? Ich hatte vor kurzem eine interessante Diskussion, in der es darum ging, inwiefern man als Nicht-Christ Weihnachten feiert, was man den Kindern erklärt und ob man z.B. eine Krippe aufstellen „sollte“… Meinungen hierzu?

Wie auch immer… Hier sind die P’schen Sprach-Highlights des vergangenen Monats:

 

Gizessel Prinzessin

Purzelmann Purzelbaum

Ein Buch anlesen Buch angucken

Panderkuchen Pfannkuchen

 

K. und P. laufen an einer Wiese vorbei, auf der ein paar Raben rumlaufen. K. sagt: „Die Raben suchen etwas zu Essen“, P. antwortet:

Die müssen in Laden!

 

Bemerkenswerte Feststellung an der Elbe:

Da is ein Fluss in Wasser!

 

Betrachtet angeekelt ein Stück Petersilie auf ihrem Teller:

Gras weg!

 

Wenn sie sich sehr ärgert:

Nein! Donnerwetter! Sluss jetz! 

 

Nachdem sie laut gerülpst hat:

Is hab ein poröbs gemacht!

 

(Das P. ist 25 Monate alt)

Lasst uns (Kita-Träume) träumen!

Das Problem „Kinderbetreuung“ wird ja immer mehr zu meinem Herzblut-Thema. In L. haben wir vorige Woche eine Initiative gegründet, mit der wir uns für mehr, hochwertigere, faire, bedarfsgerechte Kindertagesbetreuung einsetzen möchten. Wir wollen vor allem viele, viele Eltern dazu bewegen, sich für das Thema einzusetzen, um gemeinsam Druck auszuüben. Ich setze mich gerade mit allerlei Grundlagen und rechtlichen Rahmenbedingungen auseinander. Was ich mich dabei aber die ganze Zeit frage und was ich unbedingt wissen möchte:

Wie sieht eure Wunsch-Kita aus?

Ich würde mich riesig freuen, wenn viele mir diese Frage beantworten würden. Wer nicht öffentlich was dazu sagen möchte, sich aber trotzdem äußern will, der kann mir auch gern eine E-Mail an info – at – prototext – punkt – de schreiben. (Ich werde das dann selbstverständlich nicht veröffentlichen!)

Mir geht es darum, diese Dinge in mein eigenes Denkgebäude zum Thema einfließen zu lassen. Ich möchte einfach (zur Abwechslung mal) ein paar Stimmen im Kopf haben, die nicht nur  meinen eigenen Gedanken entspringen ;-)

Also schreibt mir, was ihr euch wünscht, wenn ihr (bei noch kleinen Kindern) an die Kita denkt, in die eure Kinder bald gehen werden. Oder was euch fehlt/was ihr toll findet an der, in die eure Kinder jetzt vielleicht schon gehen. Oder schreibt auch, warum eure Kinder in keine gehen. Schreibt, wie die Platzvergabe bei euch läuft/gelaufen ist und ob es schwer war oder nicht. Schreibt, was euch ankotzt. Schreibt, was ihr von den Betreuungspersonen erwartet.

Mich interessiert alles, was euch dazu im Kopf ist!

Teilt das, erzählt anderen davon, bewegt Leute dazu, mitzumachen! Und damit das auch klappt, verlose ich sogar etwas ;-)

Unter allen Antwortenden verlose ich eine handgemachte Beanie-Mütze oder Jerseyhose in eurer Wunschgröße!

Spielzeug-Hölle

Ich starte zur Abwechslung mal wieder mit einer Umfrage:

Aus gegebenem Anlass – ich habe gerade für Weihnachten eingekauft (fragt nicht!) und vorhin mal wieder einen ganzen Batzen zeitweise weggestellt – geht’s heute mal um Spielzeug. Insbesondere: Um a) die Menge und b) die Art von eben diesem. Und um Auswahl, Beschränkung, Konsum allgemein und Verwandtschaftsgeschenke geht es bestimmt auch… So ganz nebenbei ;-)

In etwa um die Zeit der Geburt der P. habe ich mir so einiges quietschefroh-utopisch zusammengedacht. Unter anderem Dinge wie:

  • Ich werde die Zeit, in der sie viel schläft genießen und meine innere Ruhe finden.
  • Ich werde mich während der Stillzeit sehr gesund ernähren.
  • Endlich komme ich mal wieder zum Lesen!
  • Ich werde für sie frisch bio-öko-regional und ausgewogen kochen. Immer.
  • Süßkram gibt es so lange wie nur irgend möglich gar nicht.
  • Fernsehen wird mein Kind auf keinen Fall vor Schuleintritt.
  • Mein Kind soll mich nicht ständig vorm Rechner sehen.
  • Wenn man von Anfang an verständnisvoll, aber konsequent ist, dann wird das alles…

und eben auch:

  • Hier wird es keine Spielzeug-Flut geben. Plastik schon gar nicht.

Nun ja. So ziemlich gar nichts von den oben genannten Dingen habe ich so umgesetzt. Und auch das P. schwimmt irgendwie ganz schön im Spielzeug. Sie weiß, was Geschenke und Überraschungseier und Figuren wie Winni Pooh oder Spongebob sind und ist heiß auf das Zeug.

Wenn ich in der Nido dieses „Meine Welt“-Bild auf den ersten Seiten sehe (da werden immer Kinder aus aller Menschen Länder abgebildet, in ihrer Lebenswelt und mit ihren Spielsachen) und dort kleine Kinder mit einem Teddy, einer Puppe und einem Bagger stehen, dann wird’s mir anders. Weil ich mir dann vorstelle, wie ein Bild von P. in ihrer Welt und mit ihren (Spiel-)Sachen aussehen würde.

Kurz habe ich überlegt, hier eine nahezu vollständige Liste der aktuellen Spielsachen zu posten, aber… das würde den Rahmen sprengen. Verdammt! Wie konnte es nur soweit kommen? Zumal ich doch eigentlich dagegen bin? (Wie mich dieses eigentlich nervt by the way!)

Ich weiß es: Ich bin den glänzenden Kinderaugen erlegen! Und dem elterlichen Freizeit-Gesuch… Und ich bin vor allem viel zu nett.

Erklärung:

Ich erwische mich, während ich für P.s Geburtstag / Weihnachten / … einkaufe, bei Gedanken in Richtung „Oooch, sie wird sooo große Augen machen! Sie wird sich so freuen!“ Ich kann nur ganz schwer widerstehen, wenn sie im Laden irgendwas anschleppt und es „haben“ will. Ich widerstehe aber (meistens jedenfalls). Es erschreckt mich trotzdem, wie viel Härte mir das abverlangt *schüttel*

Ich erwische mich, wie ich mich mit anderen Eltern darüber austausche, was sie zu den jeweiligen Anlässen schenken.

Ich erwische mich, wie ich mir bei diversem Kleinkind-Spielzeug denke „Geil, damit beschäftigt die sich mindestens 15 Minuten am Stück! Das nehme ich!“

Und ich erwische mich vor allem, wie hier zum Geburtstag der P. eine unglaubliche Geschenkeflut reingeschwemmt wird und ich nichts dazu sage und das passieren lasse. Und das Problem ist ja: Wenn das Kind es einmal für sich entdeckt hat, dann kann man es ihm wohl kaum einfach wieder entreißen, nur weil man selber zu feige ist, sich seiner Verwandtschaft zu stellen.

Es gibt sicher „schlimmere“ Spielzeugflut-Eltern. Zum Beispiel die, die den Überfluss noch nicht einmal kritisch sehen und einfach kaufen, kaufen, kaufen… Ich versuche dem zu begegnen, in dem ich austausche… Dinge wegräume, auf die Zimmer verteile und so… Und zum Glück liebt das P. Bücher. Solange die noch interessanter sind als der ganze andere Mist, ist ja eigentlich alles roger. Oder?

Die Fragen, die ich mir, mal mehr, mal weniger ernsthaft, stelle:

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass durch diesen gewissen Spielzeug-Überfluss mein Kind später potenziell ein gesichtsloser Arschloch-Kapitalist wird, die dieses System hier nicht in Frage stellt und für den Konsum, Besitz und Status irre wichtige Dinge sind?

Wie dämmt man das ein? Denn eigentlich, das weiß ich ja verstandsmäßig, brauchen Kinder gar nicht unbedingt Spielzeug. Und schon gar nicht so viel.

Wie bringt man seinem Kind einen „gesunden“ Umgang damit bei?

(Also „gesund“ würde ich in etwa so definieren: Das Kind „darf“ sich natürlich Dinge wünschen und soll sich auf über sowas freuen, aber es soll sich halt nicht alles ständig darum drehen… Und es wäre schön, wenn sie irgendwann begreifen würde, dass das nicht so wichtig ist, andere Dinge mehr zählen… Eigentlich müsste man ja mit gutem Beispiel und so… *seufz*)

Und vor allem: Wieso lässt Mensch das nicht einfach? Man ist so scheiße kulturgeprägt, oder? Oder sind wir (ich) einfach nur einmal mehr ’schwach‘ und letztendlich Verbraucher?

Wie seht ihr das? Macht ihr euch da viele bzw. überhaupt Gedanken drüber? Oder kauf ihr einfach für eure Kinder das, was euch halt gefällt oder in den Sinn kommt?

(Nido Blog der Woche-Fragebogen) Helft mir mal!

Nido.de hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich mitmachen will, beim Blog der Woche… Dazu gibt es einen kleinen Fragebogen und ich will euch da mal bei einigen Fragen Fragen mit einbeziehen. Ihr als Leser von Babykram & Kinderkacke  könnt das sicher besser einschätzen als ich selbst. Davon mal abgesehen: In gewisser Weise ist es ja auch für mich interessant zu wissen ;-)

Also sagt doch mal:

  1. Wen könnte das {der Blog und die Themen} interessieren?
  2. Was hat der Blog, was andere nicht haben?
  3. Wie oft sollte man reinschauen?
  4. Lieblingseintrag aus dem Blog, den ihr anderen besonders ans Herz legen würdet?

Vielleicht möchte sich ja jemand daran beteiligen (und seine Stimme dann vielleicht bald auf nido.de finden ;-). Ich würde mich sehr freuen!

Eure moody

Internetsucht?

Wie viel Zeit verbringt ihr online? Und wie okay findet ihr das?

 

Hintergrund: Wenn ich in den Urlaub fahre, nehme ich meinen Rechner nicht mit. Jedes Mal stelle ich fest, wie gut mir das tut. Ich lese mehr, schreibe mehr offline, denke mehr, habe mehr Ideen, habe weniger das Gefühl, meinen Kopf zuzumüllen und Zeit zu verschwenden. Jedes Mal nehme ich mir vor, das Zuhause nicht zu vergessen und aufzuhören, mich ständig stundenlang „sinnlos“ durch’s Netz zu klicken.

Und trotzdem passiert’s mir immer wieder. Ständig. Um nicht zu sagen täglich. Ich komme dadurch nicht zum lesen, nicht zum Nähen, treffe mich weniger mit echten Menschen, gucke weniger bewusst Filme, rede weniger mit K., beschäftige mich manchmal nicht mit P. und mache keine Musik. Das Internet frisst meine Zeit auf.

Zeit für Diät oder wieder übertriebene Selbst-Observation / -optimierungszwänge?

Blogempfehlungen Elternblogger

Aus gegebenem Anlass: Welche bloggenden Eltern lest ihr am liebsten / gerne / regelmäßig?

Weil ich einen neuen (Rechner) habe und deshalb alles – inklusive meinem BlogReader (Vienna for Mac) – neu einrichten möchte und muss, wollte ich mich mal auf den aktuellsten Stand bringen. Meine Favoriten seht ihr ziemlich aktuell in der <—— Blogroll.

Und: Wie heißt „das“ eigentlich??

Mütterblog?
Mamablog
Mom Blog?
Elternblog?
Bloggende Mütter/Eltern?
Babyblog
Kinderblog?
Blog über Kinder?
Blog über Elternschaft?

Wie nennt ihr das?

Jesper, welches Juul?

Welches der Bücher von Jesper Juul könnt ihr mir am ehesten als Lektüre empfehlen?

Vor allem würde ich gerne das fordernde Wesen von Kleinkindern besser hintersteigen. Ich weiß, dass mir logische Erklärungen (für das manchmal „unlogisch“ wirkende Verhalten meines Kindes) sehr, sehr helfen. Mich interessiert, wie man sein Kind möglichst „unverkrampft“ einfach sein lässt und dabei trotzdem entscheidende Grenzen setzt (und die Nerven behält).

Was haltet ihr von dem Familientherapeuten? Habt ihr die Bücher gelesen? Findet ihr sie gut oder Mist? Interessiert euch die theoretische Seite überhaupt oder findet ihr das Schwachsinn? Sagt mal! ;)

(Ja! Tatsächlich! Obwohl ich nicht alles unbedingt „perfekt“ machen möchte und keinesfalls eine perfekte Maaaaammiiiii sein möchte, habe ich fast Panik, mein Kind zu „versauen“ – nicht für die Wirtschaft, nicht für die Gesellschaft, sondern vor allem für sich selbst. Ich möchte das, was ich tun kann dazu beisteuern, dass mein Kind später mal mit sich klarkommt. Ich will das nicht versemmeln, einfach nur, weil ich nicht richtig nachgedacht habe….)

((Edit: Wie viele Fehler kann man eigentlich in eine erste, unbedachte Veröffentlichung eines kurzen Blogartikels einbauen??))