Herdprämie, Heimchen, … – What the FUCK??? – Vol. 2

„Damals“ (im November) habe ich hier meine Meinung zum Betreuungsgeld rausgebrüllt. Aus aktuellem Anlass will ich das Thema doch noch einmal aufrollen. Weil: Was denken „die“ sich eigentlich?

Zugegeben… Die Meinung in meinem ersten Artikel darüber würde ich mittlerweile nicht mehr wirklich so unterschreiben. Aber vor allem die Art wie FRAUEN (natürlich nur Frauen!) in „Mütter-Klassen“ eingeteilt werden, macht mich nach wie vor kirre.

Mal sehen… Wen präsentieren uns Politik und Medien denn da? (Achtung! Satire!)

1. Die „Hartz IV-Eltern“

Die „Hartz-IV-Eltern“ leben aus Bequemlichkeit auf Kosten des Staates und sind prinzipiell gar nicht in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern. Eigentlich sollten die gar keine Kinder bekommen dürfen. Ein diesbezüglicher Gesetzes-Entwurf liegt bereits vor. Deshalb werden „die“ jetzt auch der Einfachheit halber aus dem Betreuungsgeld ausgeschlossen: Kein Geld für euch, Schmarotzer! Seht halt zu, wie ihr (und eure Kinder !) allein klarkommen oder sucht euch mal einen „anständigen Job“! Dann können wir weiterreden.

2. Das Heimchen

Das Heimchen steht unter der Fuchtel ihres übermächtigen Mannes und geht vollkommen in der Kinderbetreuung auf. Sie erwartet vom Leben nichts und wünscht sich die „gute alte Zeit“ der 1950er-Jahre zurück, in der die Verhältnisse noch so schön geklärt und übersichtlich waren. Die 100 Euro steckt ihr der Mann jeden Monat in den Reizwäsche-BH, den sie immer unter Bluse und Schürze trägt, während sie ihm nach der Arbeit eine warme Mahlzeit serviert und das Kind ruhig hält, damit er sich entspannen kann. Sie spart das zusätzliche Geld in einem Porzellan-Schweinchen, um sich am Ende des Jahres eine schöne Handtasche davon zu kaufen.

3. Die Karrierefrau

Kinder gehören zum Leben dazu, sonst hätte sich die Karrierefrau gefühlt wie eine Versagerin. Sie arbeitet bis zum Zwangs-Mutterschutz, will die Geburt schnell hinter sich bringen, besorgt sich für die erste Zeit Putzfrau und Nanny und will spätestens wieder arbeiten gehen, wenn das Kind „aus dem Gröbsten raus“ ist. Weil auch die Karrierefrau für ihren Sprössling so schnell keinen Krippenplatz bekommt, schickt sie ihr Kind erst mit 3 (statt der geplanten 2) Monaten in eine private Kindertagesstätte, für die sie 1200 Euro im Monat bezahlt. Sie schaut verächtlich auf die Heimchen (siehe 2.) und Hart IV-Eltern und kann die Diskussion über die „Herdprämie“ überhaupt nicht verstehen.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Politiker und Medien ein wenig zu viel RTL-Nachmittagsprogramm gucken… Oder woher nehmen die dieses klischeehafte Gesellschaftsbild?

Wer irgendwie nicht in der Debatte um das Betreuungsgeld vorkommt, sind ganz normale Eltern.

Zum Beispiel Mütter und/oder Väter, die vielleicht einen guten Job haben könnten, die sich aber FREIWILLIG dafür entscheiden über das erste Jahr hinaus für eine gewissen Zeit mit ihrem Kind Zuhause zu bleiben, um es zu betreuen. Die Eltern werden TROTZDEM (oder gerade deshalb!) den Kontakt zu anderen Kindern suchen und sich um die Freizeitgestaltung Gedanken machen! Für die Eltern sind 100 Euro oft aber einfach ein bisschen sehr egal. Ein kleiner, netter Bonus, der aber an der „Gesamtsituation“ nichts verbessert oder -schlechtert.

Oder Eltern, die gerne arbeiten gehen wollen und die vielleicht sogar einen Betreuungsplatz haben könnten, die ihr Kind mit 13 Monaten aber noch nicht wirklich als „reif“ für die Fremdbetreuung empfinden. So ging es mir zum Beispiel. Klar, ich hätte zu 100 (150) Euro mehr im Monat vielleicht nicht unbedingt „nein“ gesagt, finde aber dass es 1. sehr viel wichtigere Punkte gibt, und 2. die riesige Diskussion (und die Art, wie sie geführt wird) zum Kotzen.

Oder andere Elternteile, die vielleicht gerne arbeiten wollen oder sich selbstständig machen möchten, studieren wollen und die sich krumm machen, um irgendeinen (!) Betreuungsplatz zu finden (von einem, der ihren Vorstellungen entspricht ganz zu schweigen), deren Kind aber überall abgelehnt wird, weil es einfach nicht ausreichend Plätze für Kleinkinder gibt. Auch die würden sich über 100 Euro zusätzlich im Monat irgendwie „freuen“, wären aber unter Garantie glücklicher, wenn das viele Geld in den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote gesteckt werden würde.

Die Politik gibt Eltern 100 Euro, die lachhaft sind, um ihre „Arbeit als Eltern“ zu „würdigen“. Die Medien verreißen die Eltern, die mit ihren Kindern Zuhause bleiben als „rückständig“. Was soll das?

Mal im ernst: Es geht um H-U-N-D-E-R-T Euro. Was soll das bringen und was soll das sein?

  • Eine „Entschädigung“ für Eltern, die leider keinen Krippenplatz bekommen, weil es einfach zu wenig gibt und die deshalb ihr Kind Zuhause betreuen MÜSSEN? Warum dann nur 100 Euro? Was ist das für ein lächerlicher Betrag für eine „kompetente Rundum-Betreuung“?
  • Eine „Verdienstausfallsentschädigung“, um das (durch den nicht vorhandenen Betreuungsplatz) fehlende Einkommen eines Elternteils auszugleichen? Dann wären 100 Euro ebenfalls lachhaft.
  • Ein „Zusatz-Geld“ für Eltern, die ihre Kinder gern Zuhause betreuen wollen? Was soll man denn mit 100 Euro machen? Was soll das an der grundlegenden Situation der Eltern ändern?
  • Eine „Prämie“ für „den Dienst am Kind“??? Warum? Und auch hier: 100 Euro???!!!

Woher kommen die 100 (150) Euro eigentlich? Wie begründen die sich? Was ist die Rechtfertigung für den lächerlichen Betrag?

Und um auf das aktuelle Thema „Kein Betreuungsgeld für Hartz-IV-Eltern“ zurückzukommen:

Eltern, die momentan (aus welchen Gründen auch immer !) auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, sollen ja jetzt von der Unterstützung durch 100 Euro zusätzliches Betreuungsgeld ausgeschlossen werden, weil „gerade Kinder aus bildungsfernen Schichten von den Betreuungsangeboten profitieren“. Letztere Aussage mag ja irgendwie noch nachvollziehbar und gar nicht so doof sein. Nur erklärt das nicht, woher „Hartz IV-Eltern“ (allein diese Bezeichnung regt mich schon so auf!) einen Betreuungsplatz zaubern sollen. Zunächst einmal kann sich eine „Hartz-IV-Familie“ eventuell eine Betreuung durch eine KiTa oder Tagesmutter gar nicht leisten. Davon mal abgesehen sind KiTa-Plätze knapp und auch die KiTa-Leitungen nicht vor elitärem Denken gefeit: Das Kleinkind welcher Familie wird eine Kindergarten-Leitung wohl bevorzugt aufnehmen? Das Kind von Hartz-IV-Empfängern, Arbeitern oder Ärzten? (Entschuldigt die Klischees! Dient hier der Verdeutlichung der prekären Situation!) Davon mal abgesehen, dass Eltern in der KiTa eigentlich einen Arbeitsvertrag vorlegen müssen, um den Anspruch auf einen Betreuungsplatz zu rechtfertigen…

Davon, dass in Deutschland nach wie vor über 300.000 KiTa-Plätze fehlen und das Geld NATÜRLICH besser hier angelegt wäre, will ich jetzt gar nicht erst anfangen… Dafür bräuchte man ja kompetente Erzieher_innen. Aber irgendwie will niemand mehr Erzieher_in werden… Komisch. Dabei sind 900 Euro Entlohnung nach Tarifvertrag für einen knochenharten 7 to 5-Job ohne Plan B für (zwangsläufig eintretende) Krankentage doch ein tolles Angebot (O.o)

Mein Fazit:

Für mich ist (wäre) das Betreuungsgeld neben all den oben aufgeführten Gründen besonders lachhaft, weil ich es vor allem so sehe: Die Politik verabschiedet ein prinzipiell sehr gutes Gesetz: Ein gesetzlicher Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ALLE Kinder ab einem Jahr. Tolle Sache. Danach diskutiert die Politik über die Einführung einer Sozialleistung, die – schon BEVOR das erste Gesetz in Kraft tritt – mittelfristig das Problem lösen soll, dass der Platzanspruch ab 1 de facto nicht realisierbar ist. Das ist einfach absurd!

Ein besserer Weg wäre meiner Meinung nach, die ganze Energie, das viele Geld und die Zeit in eine Neuverhandlung der Bestimmungen in den Tarifverträgen für pädagogische Fachkräfte zu investieren. DAS ist der eigentliche Punkt! Die Aussicht, in einer Kindertagesstätte zu arbeiten muss wieder attraktiv werden – vor allem auch für Akademiker_innen! DANN wollen wieder mehr hochqualifizierte Leute in diesem Bereich arbeiten und DANN können mehr KiTas gebaut werden und DANN können mehr Kinder mit einem sinnvolleren Betreuungsschlüssel kompetent betreut werden und DANN gehen Eltern wieder ruhigeren Gewissens arbeiten und: Wer sein Kind trotzdem Zuhause betreut, hat sich DANN dafür vollkommen freiwillig entschieden.

So.

Herdprämie, Heimchen, … – What the FUCK???

Leute, ich habe SO EINEN HALS!

Soviel vornweg. In den letzten Tagen wurde also das Betreuungsgeld – liebevoll auch „Herdprämie“ oder „zurück in die Steinzeit“ genannt – beschlossen. Vor einigen Tagen stand ich mittags gegen 12 in meiner Küche. Das Kind schlief im Nebenzimmer und ich habe öko-bio-bliblablubb-korrektes Essen für „es“ gekocht. Nebenbei lief Deutschlandfunk. Eine Diskussion über eben dieses Betreuungsgeld. Und während ich so vor mich hin gerührt habe, hätte ich mit der Zeit beinahe in P.s Essen gekotzt.

Madame Werauchimmer im Radio quarkt also etwas von „vollkommen rückständig“ und einem „absoluten Rückschritt, „weg von der Emanzipation“, „zurück an den Herd“… Und ich? Rührte zunehmend aggressiver und fragte mich, was dieser Mist eigentlich soll!? Ich fühlte mich beschissen, weil ich mir nicht dachte „Ja, genau, die Frau hat Recht“, sondern: „Scheiße, ich wäre im Moment verdammt glücklich darüber, wenn ich monatlich 150 Euro dafür bekäme, dass ich mein Kind betreue. Ich bin also ein Heimchen. Rückständig. Eine von meinem übermächtigen M-A-N-N abhängige H-A-U-S-F-R-A-U *kreiiiiisch* Du hast jetzt ein Kind. Du hast dich entschieden, (mehr oder weniger freiwillig) über das erste Lebensjahr hinaus den Hauptteil deiner Zeit deinem Nachwuchs zu widmen. Du bist als Frau nichts wert. Du hast versagt.“

Nachdem die Dame im Radio (ich habe leider Namen und etwaige Parteizugehörigkeit vergessen) mein Selbstbewusstsein in den Boden gestampft hatte, wurde ich wütend. Ich BIN emanzipiert und ich verbringe trotzdem das zweite Lebensjahr gemeinsam mit meinem Kind. Muss ich mich wirklich von einer anonymen anscheinend ahnungslosen, blöden Votze Radiostimme für diese Entscheidung als rückständig beschimpfen lassen?

Ich stehe noch vor meiner Ausbildung, ich bin jung. Ich bin der Meinung, dass mein Leben (wenn es gut läuft) noch etwa 70 Jahre dauern wird und ich denke nicht, dass ich in zwei Jahren Kinderbetreuungszeit unendlich viel von meiner unglaublich wichtigen Karriere verpassen werde. Ich hätte gerne in diesem Jahr mein Studium angefangen (Soziale Arbeit, denn ich will eine KiTa gründen). Bei 3000 Bewerbern und nur 70 freien Plätzen, ergo einem NC von 1,3 nicht ganz so einfach. Davon mal abgesehen, dass die KiTa-Situation natürlich beschissen ist. Und natürlich hat es die Überlegungen gegeben (und es gibt sie immer noch), ob es so oder anders nicht besser wäre. ABER…

Ganz ehrlich? Mein Kind erschien mir mit einem Jahr noch nicht „reif“ für die KiTa, (hätte ich denn einen Platz bekommen). Sie konnte nicht laufen, sich kaum äußern, nichts. Jetzt beginnt langsam eine Zeit, in der sie mir bereiter erscheint und ich mich wohler bei dem Gedanken fühle, und sogar das Gefühl habe, dass sie das brauchen könnte und bald brauchen wird. ICH finde, dass MIR mein Kind sehr viel beibringt. So sehr mir Abwechslung manchmal fehlt,  ich wieder aktiv an diversen Schaffensprozessen beteiligt sein möchte und so sehr ich manchmal damit hadere neben der Aufgabe als Mama noch ein bisschen selbstständig arbeiten zu müssen, damit die Finanzen stimmen… So sehr stehe ich trotzdem hinter meiner Entscheidung. Und gerade deshalb sehe ich es nicht ein, dass Frauen (oder auch Männer), die eine zeitweise Entscheidung für die Familie treffen, so betitelt / behandelt / schlecht gemacht werden. Nicht jede Frau, die sich dafür entscheidet, ist ein Heimchen!

Ich bin mal wieder sprachlos mit welcher schwarz-weiß-Malerei in diesem Land „Debatten“ geführt werden, wenn man sie denn überhaupt so nennen kann. Mich macht es rasend, dass diese „Diskussion“ auf Stammtisch-Niveau geführt wird und dass sich aus den links-liberal-grünen Reihen offensichtlich niemand die Mühe macht, kurz verschiedene Lebensmodelle zu durchdenken. Dass der Vorschlag ausgerechnet von der CSU kommen muss, passt auch mir nicht in den Kram, weil er gerade deshalb natürlich einen äußerst konservativen Beigeschmack hat, der auch mir zunächst etwas bitter schmeckt. Aber es muss doch möglich sein, über so eine Sache halbwegs reflektiert sprechen und denken zu können. Dennoch enden auch diese Gespräche wieder in einem absurden Parteien-Gezänk, dass eher an eine Pausenhof-Keilerei erinnert, als eine politische Debatte. Aber auch das ist ja (leider) nichts Neues mehr. „Das kommt von denen? Dann machen wir da auf g-a-r keinen Fall mit. Ätsch.“

Klischees! Vollkommen überzogen und vorbei an der Realität! Jaaaa… Es gibt nur Karriere-Coffee to go-Sex and the City-Chefetagen-Ladys oder das Hausfrau-Mutter-Steinzeitweib. Na sicher. Schönes buntes Deutschland. Dass ich nicht lache. Ich bin 23. Ich habe über acht Jahre in einer FRAUEN-Rockband gesungen und musste mich Tag für Tag gegen blöde Kerle behaupten, die der Meinung waren, dass es unmöglich sein MUSS, dass eine der vier „Chicks“ da vorne irgendeinen Stecker an die richtigen Stellen bringen kann. Ich bin jung Mutter geworden. Mein Freund ist 17 Jahre älter als ich und verdient – und das liegt weniger am Problem „Mann-Frau“, sondern tatsächlich am Alter – einfach besser als ich. Also geht er hauptsächlich arbeiten und ich kümmere mich hauptsächlich um unser gemeinsames Kind und arbeite nebenbei selbstständig.

(Kurzer Ausflug in die Welt der sinnlosen Argumentation:) Ich sage bewusst nicht, dass ich mich um Kind und Haushalt kümmere. Ich finde das Müll. Wenn man zu Studentenzeiten beispielsweise in einer WG lebt und kurzzeitig nicht arbeitet, erklärt man da dem fragenden Gegenüber, dass man „im Moment hauptsächlich Hausmann / -frau“ ist? Eben. Ich begreife das nicht als Aufgabe, sondern als das, was Mann oder Frau halt macht, wenn er/sie eine eigene Wohnung hat. Aber das nur am Rande.)

Mein arbeitender Partner kommt trotzdem nicht nach Hause, um mal schnell einmal mit dem Kind HoppHoppe-Reiter zu machen, mein seit Tagen vorbereitetes Essen in sich rein zu schaufeln. Und sich anschließend mit Bier vor die Glotze zu hauen und Fußball zu gucken, während ich das Abend-Ritual mit dem Kind starte. BULL-SHIT! In welcher Familie stimmt dieses archaische Bild denn bitte wirklich noch? Er nimmt natürlich ebenfalls teil am Familienleben und mir so viel wie möglich ab. Er kocht, räumt auf, schunkelt, schaukelt, wickelt, singt und so weiter. Und er geht arbeiten.

Ich muss mir also anhören, dass „dafür gesorgt werden muss, dass Frauen nach der Geburt des Kindes schnellstmöglich zurück in den Job können“. Die Mütter müssten die Möglichkeit haben, ihre Kinder so schnell wie möglich in eine Betreuung zu geben, damit ihr Sprößlinge so schnell wie  möglich anfangen Teil des sozialen Gefüges zu werden, Kompetenzen hier und da entwickeln und so weiter. Sonst ist es sehr wahrscheinlich, dass das Kind später mal KEIN Abitur machen wird (hier gelesen).

Ähm. Und wenn die Mütter nach wie vor überwältigt sind von dem, was da mit ihnen passiert ist und passiert? Wenn die Mütter Zeit mit Kind und Kegel verbringen wollen, um sich an die neue Situation zu gewöhnen? Wenn die Mütter die (irgendwie auch) Auszeit nutzen möchten, um mit dem Kind vertraut zu werden?

Ich bleibe dabei. ICH wäre froh, wenn ich im zweiten Lebensjahr von P. 150 Euro bekommen würde. ICH könnte das Geld sehr gut gebrauchen und es würde nichts daran ändern, was ich in meinem Leben vorhabe. Vor allem anderen würde es mich ein stückweit davor bewahren mich mit 23 wegen Burn-Out behandeln lassen zu müssen, weil ich in den Schlafenszeiten meiner Tochter krampfhaft versuchen muss, das fehlende Elterngeld reinzuwirtschaften. ICH empfinde mich trotzdem NICHT als rückständiges Heimchen, dass sich „die gute alte Zeit“ zurück wünscht und von Emanzipation noch nie was gehört haben will. So.

 

Edit: Meine Meinung dazu hat sie doch ziemlich geändert – ehrlich gesagt ist mir das hier mittlerweile ganz schön peinlich! Bitte ergänzend diesen Artikel hierzu lesen: https://babykram-kinderkacke.com/2012/04/25/herdpramie-heimchen-what-the-fuck-vol-2/