KEKSE my ASS!

Arrrrrrrrrrrrgh!!! Der, der die Kekse erfunden hat soll sich SOFORT im Sekretariat melden! Sie/Er/Es ist nämlich dafür verantwortlich, dass K. und ich um ungefähr 3 Millionen Nervenzellen ärmer sind, seitdem…

Das P. in der „Keks-Phase“ (ist)!

Es gab mal eine Zeit, da hatte das P. noch keine Zähne. Die Zeit dauerte bei uns bis zum 4. Monat.

Es gab mal eine Zeit, da war das P. tendenziell untergewichtig und wir haben uns über jeden Krümel gefreut, den sie gegessen hat und über jede 100 Gramm, die sie zugenommen hat.

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass wir einige Sachen gut gemacht haben – also für uns „gut“. Wir haben ihr zum Beispiel keinen Schnuller angewöhnt, also werden wir ihr nie einen Schnuller abgewöhnen müssen. Wir haben ihr von Anfang an nur Naturjoghurt und Quark gegeben, nicht diese süße Pampe – sie liebt das Zeug! Sie schläft durch, schon fast von Anfang an. Und zwar 12 Stunden am Stück. Von 20 Uhr bis 8. Wir können uns nicht beklagen. Sie sitzt beim Essen am Tisch. Und so weiter. Irgendwas müssen wir also irgendwie richtig gemacht haben.

Und wir haben einige Sachen verkackt! Ich hab sie ganz am Anfang (ja! Vor allem aus Faulheit) an der Br.st nuckeln lassen, zur Beruhigung und zum einschlafen. Total gute Idee, wenn man ein mega-empfindlicher Hauttyp ist. Resultat: Dauergerötete, off.ne, jucke.de Br.stwarzen. Als ich nicht mehr konnte (sie war drei Monate alt), wollte ich ihr ab und zu Pulvermilch geben.Resultat: Krankenhaus, weil sie den Scheiß nicht vertragen hat. Als ich mit 12 Monaten endgültig abgestillt habe, war sie so an das einschlafen an der Brust gewöhnt (und ich wieder so schwach), dass sie nur beim Nuckeln an der Flasche eingepennt ist. Haben wir ihr abgewöhnt, jetzt schläft sie so.

Aber die Kekse: Was für ein ätzendes Scheiß-Thema!!! Es macht mich WAHNSINNIG!!!

Sie steht auf und sagt als erstes: „Giii?“. Kriegt sie nicht. Kurzes Ningeln, weiter erstmal nichts. Nach dem Wickeln läuft sie in die Küche zu dem Schrank, in dem irgendwann mal die Kekse gelagert wurden und verlangt nach: „Giii?“ Kriegt sie nicht. Wutanfall. Ausraster. Hysterischer Schreikrampf vom feinsten. Beruhigung? No way! Wir bringen sie (ja, manchmal DESHALB brüllend) in die KiTa – und sind total erledigt. Eigentlich müsste ich in der Zeit arbeiten, aber ich erhole mich oft einfach und „wappne mich“ für den Rest des Tages. Wir holen sie wieder ab, kaum ist sie Zuhause: „Giii?! Giii!? Giiii?!“ Kriegt sie nicht – ich habe mir vorgenommen, dass sie nur noch einmal am Tag (zum Vesper) sowas bekommt. Dann ist kurzzeitig die Welt in Ordnung. Aber nur solange bis sie (meiner Meinung nach) genug hat. Das sieht sie grundsätzlich anders und auch dann gibt es wieder Stress. Man kann sie nicht ablenken, nicht mit ihr spielen, sie beruhigt sich nicht allein, sie ist erst ruhig, wenn sie einen ver*ickten Keks bekommt. Also nicht einen, sondern zwei Packungen oder so.

Was kann ich denn da machen???

Eine zeitlang sind wir gut gefahren, indem wir das einfach komplett ignoriert haben und wir dann einfach was anderes mit ihr gemacht haben. Geht nicht mehr. Sie dreht total am Rad. Sollen wir das einfach ertragen und beten, dass es so schnell wie möglich vorbei ist? Ich gebe (gerade in letzter Zeit, mir geht es einfach nicht gut gerade) immer häufiger nach, obwohl ich das nicht will. Aber ganz ehrlich? Ich ertraaaaaaaaaage dieses Gebrülle einfach auf Dauer (und JEDEN TAG) nicht :(