Schwanger sein: So war die 19. Woche

Es ist Frühling! :-)

Ich hab Heuschnupfen! :-(

Gegen Ende der Woche war meine Laune ziemlich beschissen. Überforderung… Pendeln, Uni, Referate, Plan umschmeißen, … Alles ein bisschen viel im Moment. Meine Gedanken sind zickig und mich nervt das. Ich reiße mich weitgehend zusammen, aber wirkliche Stimmungsaufhellung ist schwierig.

Der Bauch ist gewachsen und ich merke ihn deutlich, wenn ich mich ausstrecke. Das spannt ziemlich, ist zum Teil echt unangenehm.

Jeden Morgen wache ich auf, schiebe mein Shirt hoch und fahre mit der Hand über meinen Bauch. Schon verrückt, das. Das P. springt zu uns ins Bett, zieht auch das Shirt hoch und brüllt „Hallo Baaaaaaaaby“ in Richtung Bauch. Schon schön, das.

Beele-Facts jetzt aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel
  • 5. Schwangerschaftsmonat (4 Monate)
  • 20. SSW (rechnerisch nach der letzten Menstruation)
  • 19 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Alter des Babys: 17 Wochen (nach Befruchtung)
  • 120. bis 126. Tag der fetalen Entwicklung
  • 400 ml Fruchtwasser
  • Kopf-Po-Länge: ca. 15 – 25 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 46-55 mm
  • Gewicht: ca. 240-300 g (= 1 Stück Butter)
  • Fußlänge: 33 mm

Quellen:

http://www.liliput-lounge.de/schwangerschaft/woche-fur-woche/20-ssw/
http://www.swissmom.ch/schwangerschaft/woche-fuer-woche/
http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche18.htm

Schwanger sein: So war die 13. Woche (+ Bauchbild)

Jaaa… Die 13. Woche. Das P. war krank, inklusive Fieber. Aber das wisst ihr ja schon. Die 13. Woche war die erst Woche, in der meine Schwangerschaft tatsächlich mal eher nebenher lief (und laufen musste). Eins habe ich aber über mich gelernt: Wenn ich noch etwas mehr hasse, als mit meinem kränkelnden (aber total aktiven) Kind Zuhause rumzuhängen, obwohl ich dringend andere Dinge tun will und muss, dann ist es definitiv schwanger zu sein, mit meinem kränkelnden (aber total aktiven) Kind Zuhause rumzuhängen, obwohl ich dringend andere Dinge tun will und muss. Meine Hausarbeit hängt mir im Nacken. Zwischen der Lektüre meiner Basisliteratur liegen jeweils mehrere Tage. Wie soll Mensch sich da bitte in ein Thema einlesen, geschweige denn zu einer Ahnung oder irgendeiner Art von Urteil kommen?!? Das nervt mich so extrem, dass ich mal grundsätzlich total überreizt bin. Ich will einfach damit vorankommen und an Tagen, an denen mir das wenigstens ein bisschen gelingt, kann ich mich auch besser P. widmen. Im Regelfall ist das aber nicht drin, also könnte ich nur abends/nachts einige Stunden am Stück arbeiten und das geht aufgrund meiner schwangerschaftsbedingten (?) „Jetzt bitte Kopf aus!“-Abendstimmung überhaupt nicht.

Mein dauerndes Rumgejammer geht mir auch auf den Kranz. (Euch eigentlich auch? ;) ) Dann habe ich plötzlich wieder Momente (wie vorgestern), in denen ich höchstalbern bin und mit K. rumblödel und so viel lache, dass mir das Zwerchfell wehtut. Apropos: Mein Bauch ist ganz schön gewachsen, glaub ich.

bauch 13. woche

Ich fühle mich irgendwie aufgedunsen und hab schon/erst (?) 3 Kilo seit Beginn der Schwangerschaft zugenommen. Ich bewege mich aber auch einfach zu wenig und stopfe zu viel Schokokram in mich rein. Als mich das P. Mitte der Woche an den Rande des Nervenzusammenbruchs gebracht hat, bin ich mit hochrotem Kopf zur Süßigkeitenschublade gegangen und hab eine Packung Gelee-Bananen gegessen. Das nennt man dann wohl Frustfressen. Sollte ich mir darüber ernsthaftere Gedanken machen?

Mehr Bewegung – geschweige denn SPORT – ist momentan (was heißt momentan? Viel ehrlicher wäre prinzipiell…) keine Option. Ich schaffe es einfach nicht. Kann sein, dass das was an meiner ätzenden Selbsthass-Laune ändern und sogar der Erschöpfung entgegenwirken würde, aber ich packe es nicht. Aufstehen – Kind anziehen – Frühstücken. Und ich wäre eigentlich schon wieder sofareif. Geht aber nicht. Also Kind bespielen, vorlesen, sonstwas tun, Groll runterschlucken… Kind 20 Uhr irgendwas (wenn ich Glück hab) ins Bett bringen und dann noch Sport machen oder was? Ist nicht drin. Echt nicht. Wisst ihr was da drin ist? Sofa. Surfen/Glotzen. Das war’s. Klingt vielleicht ätzend, ist aber so. Hört das irgendwann eigentlich auch mal wieder auf?

Ich hatte drei Tage extreme Kopfschmerzen und juckende Haut + Exzeme. Woher kommt das? Zufällig traf beides genau an dem Tag ein, als ich angefangen habe Femibion 2 (mit den DHA-Kapseln) zu nehmen. Zusammenhang? Ich weiß nicht. Wenn ich Magnesium zum Frühstück trinke werden meine Kopfschmerzen schlimmer, nicht besser.

Ich könnte jetzt wieder einen ewig langen Sermon darüber runtertippen, wie sehr mich nervt, dass ich alles so anstrengend finde. Aber in P.s Zimmer gab es gerade einen lauten RUMMS, also geh ich lieber mal gucken und erspare euch die Heulbojenarie 3000.

P.S.: Auch wenn es nicht so klingt, ich freue mich auf die Beele und ich liebe meine Tochter. Ich misshandle sie nicht und ich reiße mich ihr gegenüber zusammen. Leicht fällt mir das gerade nicht und wahrscheinlich schneidet sie das auch irgendwie mit. Aber ich bin ein Mensch, kein Mami-Roboter und mir geht es gerade einfach im Kopf nicht sonderlich gut. Ich wünschte einfach, ich hätte mich (gedanklich) besser im Griff und das hier ist Ausdruck dessen.

Schwanger sein: So war die 10. Woche

Huch, schon wieder eine Woche rum. Wir haben Sonntag bis Dienstag an der Küste (in Warnemünde) verbracht, das war für uns Eltern zwar weniger erholsam als erhofft, aber immerhin mal ein Tapetenwechsel und keine krampfhaften Beschäftigungsversuche im Kiez. Das ist ja auch was wert. Wir haben mit unserer fast 2,5 Jahre alten P. echt gut zu tun im Moment. Sie hat so wahnsinnig viel Energie und einen echt starken Willen. Meine Geduld ist dabei leider auch in der Woche nicht vorhandener gewesen als in den letzten…

Wir haben uns jetzt noch einmal bewusst gemacht, dass das bei diesem ‚Trotzverhalten‘ von P. immer dann für uns schlimm ist, wenn sie sich offenbar sehr fremdbestimmt fühlt. Also versuchen wir, ihr weniger das Gefühl zu geben. Wir versuchen das, indem wir (wieder mehr) bewusst nur dann klare Ansagen machen/Grenzen setzen/ermahnen, wenn es wirklich – aus unserer Sicht – notwendig ist. Wir wollen einfach versuchen, mehr Kompromisse zwischen dem was sie will, dem was möglich ist und dem, was wir möchten zu finden. Auf andere Sachen wollen wir einfach mehr achten: Zum Beispiel beim Essen nicht 1000 Mal sagen: „Willst du noch dies / iss doch mal das / probier doch mal jenes“, sondern sie danach fragen zu lassen. Das klappte in den letzten beiden Tagen schon sehr gut so. Mal sehen, wie das hier weitergeht. (Das P. ist gerade 28 Monate alt)

Zur Schwangerschaft 10. SSW:

In der 10. Woche hat mich doch echt für ein paar Tage doch noch die Übelkeit gekriegt, obwohl ich damit sonst nie Probleme hatte. Auch in der ersten Schwangerschaft nicht. Nachmittags fing die an und steigerte sich gen Abend. Nach drei Tagen war’s wieder vorbei. Seltsam, das.

Meine Stimmung verblieb auch diese Woche im  mit mittlerweile wohl bekannten „ÄtzÄtz-Lass mich“-Lustlostigkeitsmodus. Das P. war krank und ich kann Kinderbespaßung gerade ganz schlecht, bin schnell überfordert und k.o. – vor allem dann, wenn ich mit P. allein bin. Eigentlich wäre ich gerade schon komplett damit ausgelastet, mich selbst zu organisieren, glaub ich. Und damit meine ich so Dinge wie: Aufstehen, Anziehen, Dinge erledigen, Unikram, Übelkeit wegatmen, genug trinken, Tabletten nehmen, nicht ständig nur pennen und gammeln wollen, … Alles, was dazu kommt, strengt mich an. Bäääh! Gibt’s ein Mittel dagegen? Oder wenigstens gegen die damit zusammenhängenden Selbstvorwürfe? K. versucht mir echt, den Rücken frei zu halten. (Toll von ihm!) Zu meiner Verteidigung: Ich bilde mir ein, dass es Richtung Wochenende etwas besser geworden ist. Vielleicht kommt jetzt mal endlich wieder eine motiviertere Phase. Für heut Abend hab ich mir sogar eine Freundin eingeladen – FREIWILLIG!

Aber in meinen dunklen Momenten habe ich echt Schiss. Ich fühle mich zur Zeit so oft an meiner Belastungsgrenze mit P., dass ich mich ernsthaft frage, warum ich (gerade ich!) noch ein Kind bekomme. Ich fühl mich so unfähig im Moment, was das Muttersein angeht. Ich weiß schon, es ist halt eine anstrengende Phase, durch die wir durch müssen – auch K. findet es gerade anstrengend mit P. – und kombiniert mit der Schwangerschaft haut das wahrscheinlich ganz schön rein. Sie ist echt ziemlich (heraus)fordernd zur Zeit. Aber ich mache mir halt auch ständig Vorwürfe und komme dann ins Grübeln, was es nicht besser macht. Ich setze wirklich sehr darauf, dass ich mit dem „2 Kinder betreuen-Ding“ besser klar komme als damit, ein Kind allein krampfhaft beschäftigen zu müssen, wenn gerade niemand Zeit hat… *seufz*

Mein wach-müde-Rhythmus ist jetzt voll muddimäßig: 07:30 wach werden (mit P.), pünktlich gegen 12:30 mittagsmüde, ab 21 Uhr abends bettreif. Boar. Die Müdigkeit ist mir aber auch noch gut aus der ersten Schwangerschaft in Erinnerung. Aber auch diesbezüglich habe ich das Gefühl, dass es etwas besser wird. Das Ende des 1. Schwangerschaftsdrittels rückt näher und vielleicht stimmen ja die Mythen, dass man ab dem Zeitpunkt etwas besser klar kommt?

Nachdem meine Neurodermitis während und nach der ersten Schwangerschaft viel besser geworden ist und ich damit kaum Probleme hatte, scheint sie nun zurückkehren zu wollen. Ich hab bekomme Entzündungen an den Armbeugen und es juckt alles wieder mehr. Darauf könnte ich echt verzichten. Auch davon hab ich aber gehört, dass manche chronische Krankheiten in der ersten Schwangerschaft besser werden und in der zweiten zurückkommen. Warum das denn? Haare waschen muss ich mir auch häufiger. Kann aber auch mit der Umstellung auf silikonfreie Naturkosmetik-Produkte zusammenhängen.

Bauchmäßig (zur Erinnerung: Ich habe Morbus Crohn) geht es mir ganz gut. Ich habe keinen Schub, komme mit dem Azathioprin, dem Immunsuppressivum, was ich nehmen muss, ganz gut klar. Manchmal mache ich mir Sorgen, dass es doch irgendwas mit der Beele macht. Andererseits hab ich bei P. Cortison nehmen müssen. Kein Wunder, dass sie so ’ne aufgedrehte kleine Tante ist.

Ende der Woche hatte ich drei Tage lang nachmittags extrem heftige Kopfschmerzen. Ich hab morgens an den Tagen jeweils so eine Brausetablette Magnesium genommen. Dann hab ich das weggelassen und auch nicht mehr so eklige Kopfschmerzen. Kann das zusammenhängen?

Heute bin ich bei SSW 10+3, die Beele ist also 8 Woche und 3 Tage alt, von der Befruchtung aus gerechnet.

  • 11. SSW
  • 10 Wochen + 1 – 7 Tage (nach ärztlicher Berechnung)
  • 9. Woche nach der Befruchtung (8 Wochen + 1-7 Tagen)
  • 57. – 63. Tag der fetalen Entwicklung
  • Länge : 34-42 mm
  • Gewicht: ca. 10 g

Vermutlich ist er/sie/es gerade in etwa 3,6 cm groß – so groß wie mein normales Nähfüßchen:

dskhfs

Und so in etwa sieht die Beele jetzt aus:

ssw 113d

fötus 8 wochen alt

Sieht jetzt wirklich zunehmend aus wie ein richtiges kleines Baby, oder? Kaum vorzustellen, dass es erst 3,5 cm groß ist. Es würde so noch gut in eine Walnussschale passen… Ach, und es bewegt sich jetzt schon viel! Eigentlich kann Frau es jetzt noch nicht spüren, manchmal bilde ich mir da aber etwas ganz leicht kitzelndes ein. Wahrscheinlich ist es nur Luft, aber immer dann denke ich an die Beele und freue mich darauf, die ersten richtigen Bewegungen zu spüren.

Der Angelsound gibt mir jedenfalls regelmäßig Feedback, dass es der Beele wahrscheinlich gut geht. Das Herz schlägt etwa 174 Mal pro Minute. Ich finde den Herzschlag leicht links, knapp über dem Schambein, neben den Hüftknochen und muss nicht mehr lange danach suchen.

Die Haut der Beele wird jetzt schon weniger durchsichtig und ein Haarflaum überzieht wohl schon den ganzen Körper. Das Geschlechtsteil dürfte jetzt schon so gut wie ausgebildet sind. Die Beele hat wahrscheinlich keinen Schwanz mehr. Bald fängt das Kleine an, Fruchtwasser zu trinken und zu schmecken. Angeblich bilden sich Geschmacksvorlieben ja bereits im Mutterleib heraus… (Ob P. so ein Süßkram-Junkie ist, weil ich in der Schwangerschaft so viel Schokozeug gegessen habe?)

In der Glotze laufen momentan ständig Schwangerschafts-Geburt-Dokumentationen. Gestern gab es einen Themenabend auf arte mit Dokumentationen zu den Themen Untersuchungen in der Schwangerschaft („Neun Monate zwischen Hoffen und Bangen„), Frühchen („Über Leben – Zu früh auf der Welt„) und Schwanger sein heute („Abenteuer Schwangerschaft„). Letzte Woche lief die Dokumentation „Ich habe abgetrieben“ (ja, auch die habe ich mir angeschaut). Ich suche nach den Sachen gar nicht, sie finden mich irgendwie… Oder sowas läuft prinzipiell ständig im Fernsehen und mir fällt’s sonst nicht so auf. Sobald man schwanger ist, sieht man auf der Straße ja auch plötzlich nur noch schwangere und Babys, ne?

Nächste Woche Dienstag dann wieder ein Termin bei der Gyn. Dann gibt’s sicher auch ein neues Original-Bild der Beele.

Quelle 3D-Ultraschall 11. SSW:
http://www.arminbreinl.at/geburtshilfe.htm

Info-Quellen:

http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Tag60.htm

http://www.alles-ueber-kinder.net/entwicklung_embryo.htm

http://www.swissmom.ch/schwangerschaft/woche-fuer-woche/medschwwfw11/medschwwfw11b.html

Schwanger sein: So war die 8. Woche

Viel Stress (zu 90% selbst verursacht). Fastfood- und Käsesoße-Appetit. Kakao-Durst. Ananas-Sucht. Weiterhin Kribbel-Probleme mit den B*üsten. Termin bei der Gyn. Herz schlägt. Schon jetzt 2 Kilo zugenommen und Bauch deutlich sichtbar *eek*

An 2 Abenden hatte ich richtig heftige Unterleibsschmerzen, so sehr, dass ich mich kaum bewegen konnte. Etwa eine Stunde lang ging das so. Das Ziehen im Unterleib ist nicht mehr sonderlich stark, kommt nur noch ab und zu, dann aber heftig.

Und jetzt? Semesterferien und krank. Hausarbeit schreiben. Steuern machen. Und wichtig: Das im Moment sehr zuckrige P. wieder mehr sehen! Auf den Regen scheißen. Versuchen, auf den Regen zu scheißen.

Bin nicht mehr in der Lage, abends wegzugehen. Stört mich soweit auch nicht, würde ich nicht dadurch meine Freunde kaum noch wiedererkennen. Bin zu faul-fertig-familiär-erschöpft und mit mir und meinem Kram beschäftigt.

Habe versucht, ein Buch oder eine Dokumentation zu finden, die meine Neugier bezüglich des Bauchinhalts ausreichend befriedigt. Gefunden habe ich diesen Bildband und diese Doku. Aber es befriedigt mich nicht. Irgendwelche Tipps? Ich will kein Mami-Buch und keine Tipps, wann ich zum Arzt gehen sollte. Ich will einfach eine gut anschauliche Darstellung dessen, wann was mit dem Baby im Bauch passiert.

Und die Beele?

Die Augenlieder müssten jetzt schon an der Beele dran sein und die Organe sind wohl soweit fertig. Finger und Zehen sind langsam deutlich zu erkennen, das Gesicht auch. Der 2. Schwangerschaftsmonat ist mit Abschluss der Woche beendet und das Ungeborene wird ab jetzt „Fötus“ und nicht mehr Embryo genannt. Den Unterschied finde ich schon echt faszinierend:

Hier ist der Embryo etwa 6 Wochen alt (ca. 41 Tage, 8. SSW):

embryo 8. ssw embryo 6 wochen alt

Und hier im Vergleich ein etwa 7 Wochen alter  Embryo (ca. 44 Tage, 9.SSW):

embryo 44 tage embryo 7 wochen alt

So langsam nimmt es menschliche Züge an… K. ist sich übrigens sicher, dass es ein Junge wird. Herr Pragmatisch meint tatsächlich, er habe das im Gefühl. Ein Mädchen fänden wir natürlich beide auch toll.

Schwanger sein: Hallo Beele 7+1!

us 7+1, ultraschall 7+1

Entwicklung? Zeitgemäß. Herz? Schlägt. Größe? 11 Milimeter vom Kopf bis zum Schwanz. Entspricht? SSW 7+3.

Ach, Beele :-} Ich war dermaßen aufgeregt bevor es heute auf ‚den Stuhl‘ ging… „Warum? Warum?“ hab ich mich gefragt… Ich hatte echt Schiss, dass etwas nicht stimmt. Zu viel gelesen, fürchte ich.

Es ist also alles gut! Ich habe meinen Mutterpass bekommen. Der nächste Termin ist Ende Februar… (Puh, schon 12. Woche dann!)

Abends hab ich ekelhafte Schmerzen im Unterleib, die Müdigkeit nimmt noch mehr zu und diese Woche ist meine Horror-Woche des Semesters. Danach ist dann endlich Verschnaufpause, in der ich ‚in Ruhe‘ meine Hausarbeiten schreiben und mich mental auf’s nächste Semester (und die Klausuren an dessen Ende) einstellen kann.

Ich will nur noch schlafen, schlafen, schlafen… Wann ist der Müdigkeits-Peak und wann hört sie gleich nochmal auf??

Hard Facts für diese Woche:

  • momentan in der 8. SSW rechnerisch
  • 7 Wochen + 1 – 7 Tage (Berechnung nach Arzt)
  • 6. Lebenswoche der Beele nach der Befruchtung
  • 36. – 42. Tag der Embryonalentwicklung
  • Länge des Embryos: 9-16 mm (SSL)

(Quelle)

Schwanger sein: So war die 7. Woche

(Oder: 6+5)

Die Beele müsste so etwa 5-8 mm groß sein. Ich bin jetzt gerade noch in der 7. Schwangerschaftswoche = 6+1 bis 6+6 (morgen). Der Embryo ist 29 bis 35 Tage alt.

Die Beele wächst jetzt jeden Tag etwa einen Millimeter und hat immer noch seinen Urzeit-Schwanz. Wichtige Organe sind da und entwickeln sich weiter. Die Haut ist schon entwickelt (wow!) – Blick in den Bauch

Ich habe seltsame Gelüste: Entweder so richtig ungesund (BURGER! POMMES! PIZZA! MACCHERONI CHEESE!) oder richtig gesund (frische Ananas und Säfte zum Beispiel). Und KAKAO.

Weil ich schwanger bin, hab ich das Gefühl, dass alles ein bisschen erlaubter ist als sonst. Das ist cool. Eigentlich hätte ich zu tun und ich sollte nicht hier auf’m Sofa rumliegen, Schokolade fressen und Dummbrot-TV gucken? Hey! Ich bin schwanger, Faulheit gehört dazu! Ich habe einen Termin, bei dem ich Fotos machen soll und keine Kamera dabei? Hey! Ich bin schwanger, Verpeiltheit gehört dazu! Ich raunze K. wie bescheuert an, obwohl er eine normale Frage gestellt hat? Hey! Schwangäääär! Verstimmungen gehören dazu! Das Gute ist: Ich habe das Gefühl, dass ich mich auch mehr traue, den Sachen nachzugeben anstatt irgendwas zwingend durchzuziehen. Gut, das!

Ich plane, was ich alles tolles im Babyjahr anfangen kann. Endlich anfangen, an einem richtigen Buch zu schreiben. In meinem Hinterkopf kursiert von Zeit zu Zeit die utopische Vorstellung, dass es doch toll wäre, wenn ich tatsächlich nur schreiben bräuchte und damit unseren Lebensunterhalt verdienen könnte… Ächem… Käme mir entgegen, unserer Zeitplanung, meiner phasenweise auftretenden ‚Asozialität‘, meiner Krankheit. Außerdem auch ein guter Plan: Vertiefende Literatur für’s Studium lesen, mich spezialisieren und, und, und… Eine andere Stimme brüllt mir immer gleich rein: BULL! SHIT! Du wirst zu GAR NICHTS kommen außer dem kleinen und dem großen Baby! HA! Und die Gemäßigte sagt einfach: Konzentrier dich doch erst einmal auf die neue Situation, die dann da ist und nimm dir nicht schon wieder irgendwelche Dinge vor. Die sind dann nur wieder Auslöser für Gewissensbisse. Recht hat sie. Aber: Man wird muss ja wohl noch träumen dürfen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich ganz schön Angst davor, dass mir die Decke wieder so sehr auf den Kopf fällt wie im ersten Babyjahr.

Ich kann es nicht erwarten, dass der Januar vorbei geht. Es ist einfach zu stressig. Zu viele kleine Termine, ich hasse viele kleine Termine am Tag! Das macht mich immer durcheinander und nervös und überhaupt und sowieso. Jetzt ist kinderfreies Wochenende, was ich zum Entspannen nutzen könnte, aber nicht kann, weil ich einfach zu viel machen muss. Erwähnte ich, dass ich das scheiße finde?

Ich fühl mich kränklich, Hals kratzt., Nase stopft…. Ich will nach wie vor am liebsten eins: Meine Ruhe. Meine Brust verändert sich, das soll ja so sein, ist trotzdem ein bisschen anstrengend, weil so spürbar.

Nächsten Dienstag bei 7+1 sehe ich die Beele wieder, hoffentlich inklusive schlagendem Herzen. Dann geht auch das ganze Schwangerschafts-TammTamm los mit Blut abnehmen und wiegen und so. Äääähm… Hat jemand ’ne Ahnung, wieviel so ein Ultraschallgerät für Zuhause kosten würde? Pi mal Daumen? Anyone? Sollte ich einen Toxoplasmose-Test machen lassen? (Obwohl ich kaum Fleisch esse und gegen Katzen allergisch bin?)

Ich hab mir fest vorgenommen, mir keine Geburtsvideos auf YouTube mehr anzugucken. Gestern habe ich mich min. 12 Stunden lang (fast) gar nicht mit der Schwangerschaft beschäftigt.

Ich habe nach wie vor Angst, dass es irgendwie zu viel wird mit zwei Kindern, Studium, Pendeln und jung sein. An die, die 2 Kinder haben: Wie war/ist das bei euch?

Schwanger sein: So war die 6. Woche

(oder: So groß wie ein Apfelkern.)

Ich bin rechnerisch in der 6. Schwangerschaftswoche. Fachärzte würde sagen: SSW 5+1 bis SSW 5+6. Die Beele (der Embryo) ist 3 Wochen – 22 bis 28 Tage – alt und angeblich in etwa so groß wie ein Apfelkern, am Ende der Woche (also jetzt!) etwa 4-5 mm groß. Er/Sie/Es ist i.d.R. c-förmig gekrümmt, hat eine deutliche Wölbung am Vorderteil (Herz) und ein Schwanzteil.

Das war die erste Woche der ‚echten‘ Embryonalphase, in der sich die Organe entwickeln und die bis zur 12. Woche dauert, danach beginnt die ‚fetale Phase‘, das davor nennt Mensch ‚präembryonale Phase‘. Deshalb ist die Zeit jetzt und in den nächsten Wochen so wichtig. Das Herz bildet sich zum Beispiel in dieser Woche und beginnt, zu schlagen. Wenn Frau etwa um den 25. Tag der Emryonalentwicklung zum Arzt geht – also etwa drei Wochen nach dem wichtigen Sex, kann sie via Ultraschall vielleicht schon das Herz schlagen sehen. (Ich war bei 5+1 und es waren Fruchthöhle, Dottersack und embryonale Anlagen zu sehen, siehe unten.)

Wörter der Woche: Neuralrohr, Dottersack, Fruchthöhle

Mo, 14.01.2013 (5+0)

Ich verpenne alles: Lege Termine falsch, bin durch den Wind. Kann keine 5 Sätze hintereinander geradeaus denken und auch nicht mehr keine ordentlichen Sätze formulieren. Hitzewallungen. Frösteln. Hunger. Übel. DURST! PIPPI! STÄNDIG! AAH! Denke am Abend, nachdem gelesen, etwa 20 Mal „so groß wie ein Apfelkern… so groß wie ein Apfelkern… so groß wie ein…“ Morgen Termin beim FA. Wird die Fruchthöhle noch leer sein oder ist schon ein Punkt zu sehen? Gespannt, ich bin.

Merke: Ich finde es schön, schwanger zu sein und schon eine Ahnung zu haben, was mich erwartet. Also schwanger sein ohne die Angst vorm Unbekannten.

Di, 15.01.2013 (5+1)

Dachte irgendwie, beim Zweiten Mal würde alles eher nebenher laufen und weniger mit Aufgeregtheit und Hibbeln zu tun haben. Aber: Wieder kaum in den Schlaf gefunden letzte Nacht, erst irgendwann gegen 3 Uhr nachts. Wecker klingelt 6:30. Termin beim FA: 07:45. Wartezeit 1-2 Stunden (Minimum). Habe das P. gestern und heute nicht gesehen :( Habe schon jetzt die leise Befürchtung, dass sie zu kurz kommen wird… Renne beim Arzt 10 Mal aufs Klo, äußerlich cool. Gegen 9:30 dann rein da, aus das, rauf da. Und? Schon beim ersten Schwenk die Höhle gesehen. Und es ist sogar schon was drin! Große Freude! K. kommt mir auf der Treppe entgegen. Kurzer Lovestory-Moment, gemeinsames Frühstück, Freude, Flashbacks. Dann geht es also wirklich wieder los.

Mi, 16.01.2013 (5+2)

Bin eigentlich müde ab 17 Uhr, aber so viel zu tun. Nicht vor 1 ins Bett derzeit. Scheißkram, das. Fettige Haare! ICH! Mildes Shampoo, Waschen mit lauwarmen Wasser und Lufttrocknung soll helfen. Hunger! Nach wie vor. Aber so blöde unkonkret: Koche was, mag es dann aber nicht. Lieber Schokolade. Täglich. Magenprobleme vom Ekel-Essen und Genervtheit meinem Umfeld gegenüber… Wie unbefriedigend!

Do, 17.01.2013 (5+3)

Bin empfindlich und liebesbedürftig. Bin gereizt und unterkühlt. Bin müde und erschöpft. Bin nullbockmäßig und ‚asozial‘ drauf. Das P. ist krank. Ergo: Keine Uni heute. Das stinkt, weil: Semesterende, eh schon Stress. Booooh! P. weigert sich neuerdings gegen Mittagsschlaf. Und Ausziehen. Und nicht mit langen Schnüren im Bett spielen. Und Gemüse essen. Erinnere mich daran, dass ich sie NIE zum Mittagsschlaf zwingen wollte. Komme aber nicht mehr umhin. Erkläre, dass ich weiß, dass SIE keine Pause will, ich aber eine brauch. Scheint sie zu verstehen, wenn auch widerwillig. Bin zur Zeit ziemlich ideenlos, was Spielen betrifft. Frage mich, ob jemand, der so oft so ungern so richtig spielt wirklich 2. Kind…

Ertrage Geruch bei Öffnen des Kühlschranks nicht. Erschnüffle Ursache: Frische Ananas gemischt mit Stinkkäse. *Gänsehaut* Verspüre unbändigen Drang, Chaos zu beseitigen. Nestbautrieb? JETZT SCHON?!? Entferne den Weihnachtsbaum aus meinem Zimmer. 21.50. Fühle mich als wäre es nachts um 4. Mein Gesicht glüht. Jeden Tag kommt ein Wehwehchen hinzu. Rechne x 8 Monate á 4 Wochen. Angst!

Fr, 18.01.2013 (5+4)

Viel. Zu früh. Wach. Viel. Zu früh. Unterwegs. Viel. Zu viele. Termine. Viel. Zu wenig. Lust. Viel. Zu spät. Im Bett. Das P. Viel. Zu lange. Warten. Müssen. Bis zum nächsten FA-Termin. Vollkommen fertig nach Zubettbringen der „Erstgeborenen“… Wieder große Fragezeichen im Hirn: Schaffe ich das echt? Mit zwei Kindern? Wie viel stressiger wird das werden? Beele… Ich bin… wir sind sooo gespannt auf dich!

Sa, 19.01.2013 (5+5)

3 Stunden im Schnee gewesen. Habe gelesen, dass Eltern Kleinkinder gar nicht so sehr bespaßen müssen, sondern dass es viel sinnvoller ist, ihnen Erlebnisse zu vermitteln und ein Vorbild zu sein. Wieder eine eigentlich einfache Aussage, die aber „Klick“ gemacht hat. Frage mich nämlich immer mal wieder, was Eltern eigentlich tun sollen, wenn sie keine sonderlich verspielten Typen sind… Mit der Herangehensweise kann ich gut leben, glaub ich. Streit gibt’s auch, weil es nervt, dass ‚Erschöpfung‘ derzeit das fast einzige Thema hier ist… Hört das irgendwann auch wieder auf? Werde ich irgendwann damit mal besser klarkommen und es nicht mehr als so einschränkend empfinden? Wird K irgendwann mal nicht müde sein? Bin so verdammt dünnhäutig…

Ein Buch mit Klappen für P. geholt („Unser Baby„). P. guckt sich nun nichts anderes mehr an. Nach dem Schlafen am Nachmittag wecke ich sie und lege sie mir auf den Bauch (solange das noch geht). Schlaftrunken murmelt das P, auf meinem Bauch liegend und mit geschlossenen Augen: „Nis so doll machen aufen Bauch. Ganz lieb sein! Is ein Beeebi drin in den Bauch!“ Große. Liebe.

So, 20.01.2013 (5+6)

Müüüde! Durstig! Hunger! Tierische Fette hin oder her: ICH BRAUCH KÄSE!! Wenn ich mich vom Bauch auf die Seite drehe, spüre ich ein echt unangenehmes Ziepen in der Leistengegend. Meine B*ustwarzen sind EXTREM empfindlich. Habe schon überlegt, ob ich mir jetzt schon Stilleinlagen in den BH legen sollte. Tipps? Anyone? Lese alte Tagebücher aus der Zeit der Schwangerschaft mit P.: Das Band-Aus. Verarbeiten von fast 10 Jahren Tourleben. Angst vor dem, was kommt. Zuversicht. Freude. Liebe. Das lese ich da. Und jetzt? Viel hat sich verändert, in mir und hier. Einiges ist geblieben. Bin mehr bei mir, jetzt. Fast zu sehr, vielleicht. Gibt nicht allzu viele unbekannte Variablen in diesem neuen Gleichungssystem. Mein größtes Fragezeichen ist: Überfordern wir uns damit nicht? Es ist uns doch schon jetzt dann und wann zu viel. Was ist, wenn es ZU viel wird??

By the way, aber für mich eine wichtige Frage: Wie ist es euch eigentlich lieber? Regelmäßig kurze Updates zu einzelnen Tagen mehrmals pro Woche oder lieber wöchentlich und lang, so wie dieses hier? Mir ist das relativ egal.. Also sagt doch mal:


Meine Hauptquellen für die embryonale Entwicklung sind swissmom.com – Woche für Woche sowie onmeda.de.

Schwanger sein: So war die 5. Woche

Sa, 12.01. (4+5)

Ich bin echt zickig, glaub ich. Bin ich wirklich hormonell verwirrt oder benutze ich das schwanger sein als Ausrede, um meiner Laune unbeschränkt Auslauf zu geben? Sollte ich versuchen, mich mehr zusammenzureißen? Im Moment sind mir schon kleine Nachfragen zu viel. Wenn er nicht gleich versteht, was ich meine, dann kotzt es mich tierisch an. Und überhaupt und sowieso. Ich finde das während des Meckerns auch nicht wirklich schlimm, merke aber, dass er sich ungerecht behandelt fühlt. Er schluckt es oft, nachdem ich ihm das vor einigen Tagen erklärt habe, wenn er sich über meinen Tonfall beschwert, werd ich erst recht pampig. „Lass mich!“ wechselt quasi sekündlich mit „Lieb mich!“. Mist. Das ist irgendwie echt nicht gut.

So, 13.01 (4+6)

Das P. wacht früh auf. K und ich sind zu spät ins Bett gegangen. K. ist müde und pennt weiter. Grrr! Frage mich bereits jetzt: Wie weit darf Frau Verständnis, Rücksicht, Selbstlosigkeit von ihrem Partner erwarten, wenn sie schwanger ist? Bin auch müde und das nicht vorrangig selbstverschuldet, oder? Stehe mit P. auf und mache dies und das, während er schnarcht. Zunehmend pissed. Alter? Ich bin doch hier die Trächtige! (Zu seiner Verteidigung: Jetzt ist er gerade mit P. draußen, den Part nimmt er mir sehr oft ab, egal ob schwanger oder nicht. Und er bringt sie immer, wenn es geht, in die Kita.) Wie seht ihr das? Vermutlich sagt das Gemecker mehr über meine Verfassung als über seinen Schlafmangel aus…

Meine B*üste… Fühlt sich an als hätte ich 6 Monate Hardcore-Stillen hinter mir. Habe überlegt, mir schon jetzt Stilleinlagen reinzutun. Käme mir aber seltsam vor.

Versuche, mich auf Unikram zu konzentrieren und keine Panik ob des vollkommen überfrachteten Januars aufkommen zu lassen. Klappt mäßig, aber besser als erwartet. Ich brauche Ferien und werde wuschig bei dem Gedanken, was ich in meinen Ferien alles tun muss… Fühle mich im Moment eigentlich nach Rumhängen und Extrem-Couching. Würde mich gern in Bücher-, Film- und Wissenswelten vergraben. Meine Verpflichtungen sind mir zu viel. Die Welt soll draußen bleiben.

Mir ist noch immer ständig kalt.

Übermorgen FA-Termin. Stelle mich auf Fruchthöhlen-Watching ein. Wünschte, es gäbe schon mehr zu sehen.

Checke übermäßig oft Foren und Blogs, obwohl ich anderes zu tun hätte.

Erwähnte ich, dass ich müde bin? Hrmpf.

(Das sich entwickelnde wurde vor 21 Tagen gemacht. Es ist also etwa 20 Tage alt und dürfte in etwa so hier aussehen. Krass!)

Ich dokumentiere: Schwanger werden / schwanger sein

Werte Verrücktinnen und Verrückte,

ich bin ein Objekt. Freiwillig. Seit kurz vor Weihnachten ;-)

Ich werde diese (2.) Schwangerschaft vom Kinderwunsch bis… na mal sehen bis wohin ;) dokumentieren. Ich will versuchen euch zu erzählen, welche Fragen ich mir gestellt und welche Antworten ich gefunden habe, welche Erfahrungen ich zu welchem Zeitpunkt gemacht habe, was ich also bestätigen und nicht bestätigen kann und ich hoffe sehr, damit mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:

Ich:

  • Befriedigung meines Mitteilungsbedürfnisses und ein Entgegenkommen der Tatsache, dass meine Gedanken eh die ganze Zeit darum kreisen
  • Erfüllen meines Dokumentationszwangs
  • neue Inhalte für meinen Blog und Befriedigung eurer werten Neugier

Hibbelnde / Menschen mit Kinderwunsch:

  • hoffentlich eine Zeitersparnis für alle, die genauso bekloppt sind wie ich. Also alle Extrem-Hibbeltanten, die sich total heiß machen und nicht locker lassen können. Die Leute, die mindestens 15 Schwangerschaftstests verbraten und 40 Stunden mit Googeln nach Themen wie „Warum wird die Testlinie nicht stärker“ oder „Kissen nach Befruchtungssex“ verbringen. Lest das hier. Ich denke, dass ich etwa 3/4 eurer Fragen beantworten kann, wenn ihr euch in etwa die Gleichen stellt wie ich.

LeserInnen von Babykram und Kinderkacke:

  • vielleicht irgendwie komisch für euch, weil an manchen Stellen so überdetailliert. Diejenigen, die das Thema nicht interessiert, werden eventuell nicht so viel damit anfangen können. Also vielleicht überspringt ihr einfach die Beiträge zu dem Thema… Ich verspreche, es wird auch weiterhin die üblichen Anderen geben!
  • Öhm… Ach ja: Ich bin schwanger ;-)

Bestandsaufnahme

ICH:

  • 24 
  • 1,60 m groß, (zu Beginn:) 65 kg
  • 2. Schwangerschaft, eine Tochter (*10/2010)
  • chronisch: Morbus Crohn
  •  Medikamente: Azathioprin, 150 mg/d
  • Hilfsmittel: Femibion 1, Ovulationstests (One Step)

HEUTE:

  • Januar 2013

Entbindungstermin:

  • Mitte September 2013

Ein Hinweis:

Ja, ich bin mir darüber bewusst, dass es ein bisschen riskant ist, damit so früh so laut rauszurücken… Aber: Ich finde den Gedanken gerade überaus faszinierend, den ganzen Prozess wirklich von Anfang an beobachten zu können. Und ich will euch daran teilhaben lassen. Sollte etwas schiefgehen, dann gehört das auch zu den Erfahrungen, die ich gerade mache und mit denen ich umgehen muss. Dazu ist das hier ja irgendwie auch da.