Schwanger sein: So war die 25. Woche

Hey, ich hatte letzte Woche falsch beziffert… Die 25. Woche war ja am Montag erst durch.

Tjaja… Irgendwie war das anstrengend. Am Anfang der Woche hatte ich echt mit meiner Müdigkeit zu tun und ab mittags Kreislaufprobleme – ich hab da so ein beengendes Gefühl im Brustkorb und es fühlt sich an, als hätte ich Herzrasen (was ich de facto aber gar nicht hab), total unangenehm. Und wie immer: P. reagiert dementsprechend und ist genauso angespannt und schlecht gelaunt wie ich selbst. Das Wetter tat natürlich sein übriges. Seit Pfingsten hat’s hier ja dauergeregnet… Die Prüfungen rücken näher, die tägliche Pendelei, mein Kopf kann sich nicht konzentrieren, ich schaffe es kaum die Texte zu den Seminaren zu lesen, das BA-System nervt mich, weil man sich eigentlich überhaupt nicht tiefergehend mit einem Thema beschäftigen kann und überall nur so durchrast. Ich hatte ’nen ganz schönen Hänger und mich laufend gefragt, wo meine positive Stimmung aus dem April eigentlich hin ist… Wahrscheinlich mit dem Regen in L.s Kanalisation gespült.

T. veranstaltet währenddessen andauernd Pränatalgymnastik im Bauch, die auch von außen gut zu sehen ist. Bupp… Bupp… BuppBupp. Ist das seltsam, wenn ich im Seminar sitze und gerade ganz bei einem Thema bin und plötzlich hüpft es unter den Rippen… Da kommt man ja sowas von raus ;-) Wie soll das erst bei den Prüfungen werden?

Verrückt ist das doch: Am Anfang der Schwangerschaft war ich sooooo hibbelig (ob es klappt?) und dann besorgt (ob es bleibt?) und dann hysterisch (wah! es bleibt!) und dann am zweifeln (oh je, ob das mal gut geht…) und dann übermüdet (ich! will! nicht! lass! mich!), dann ganz zufrieden (hach, Frühling, hach, wachsender Bauch, hach, tolle Familie…) und ab der 23. Woche kamen dann die Wehwehchen wieder, die Überforderung und Genervtheit… Ganz schönes auf und ab…

Beim Laufen hatte/habe ich ja diesen heftigen Druck nach unten hin zum Schambein und das Stechen im Bauch. Meine Ärztin hat mir Magnesium aufgeschrieben und ja, es ist besser seitdem. Ich soll vor allem auch etwas ruhiger machen. An diesem Freitag habe ich einen Termin bei meiner Hebamme… Meine Gyn hat auch einen Innen-Ultraschall aufgrund meiner Beschwerden gemacht und mir erklärt, dass der Muttermund noch sehr fest verschlossen ist und der Gebärmutterhals laaaaaaaang (6,5 cm). Wieder was gelernt: Offensichtlich verkürzt sich der GMH zum Ende der Schwangerschaft. Und ich frage mich jetzt: Hat die Geburt bei P. deshalb vielleicht so lang gedauert? Hat sie sich deshalb nicht so richtig gedreht oder einmal zu viel (sie lag unten dann quer)? Oder lag das mit der ewigen Dauer eher daran, dass ich einen vorzeitigen Blasensprung (38+0) hatte und der Druck auf den Muttermund dadurch einfach zu schwach war? Der war ja nach 16 Stunden erst bei 3 cm

T. liegt/lag übrigens bereits mit dem Kopf nach unten, beim letzten FÄ-Termin jedenfalls.

Am Ende der Woche hatte ich das Gefühl, aus dem Loch wieder raus zu sein. Dafür war ich dann von K. genervt. Das ist ja so eine Sache, die ich wirklich den Hormonen (oder der Belastung?) zuschiebe: Ich kann nicht an mich halten. Wenn ich genervt bin, bin ich genervt und kann das nicht einfach unterdrücken oder nicht so tragisch nehmen. Wenn ich traurig-sauer-müde bin genauso.

Ich frage mich, was P. denn nun von der Sache wirklich versteht. Sie kuschelt und küsst den Bauch und redet mit T… Aber wie wird sie dann reagieren, wenn er da ist?

Das interessiert mich wirklich: An die Mehrfachmamas: Wie haben eure Kinder auf den Neuankömmling reagiert? 

Trächtigkeitsstatus aktuell:

  • 2. Schwangerschaftsdrittel, im 7. Monat
  • 26. SSW (rechnerisch, nach Durchschnitts-Mens)
  • 25 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Fruchtwassermenge: ca. 0,5 Liter
  • “echtes” Alter meines Babys: 23 Wochen (5,5 Monate, nach Befruchtung)
  • 162. bis 168. Tag der fetalen Entwicklung
  • Länge insgesamt: ca. 33 – 35 cm
  • Scheitel-Steiß-Länge: ca. 23 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 6,5-7,5 cm
  • Gewicht: ca. 800 – 900 g
  • Fußlänge: ca. 5 cm

T. soll wohl jetzt langsam auf Licht reagieren. Ich werde das nächste Woche mal probieren und euch berichten. Außerdem übt er Atmen… Ach und das Baby isst/schmeckt mit.

Noch 103 Tage bis zum errechneten Termin.

 

Quellen:
http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche24.htm
http://www.liliput-lounge.de/schwangerschaft/schwangerschaftskalender/26-woche/

Schwanger sein: So war die 24. Woche

Uuuuupppps…. Ich bin dann ab Morgen mal eben im 7. Monat (O.o). Seit 6 Monaten schon schwanger. Okay, so fühlt es sich (ehrlich gesagt) auch an.

Ich werde nachts häufiger wach. Also lag es vielleicht doch nicht vorrangig am Stress? T. ist einfach kräftiger und größer, seine Tritte und Bewegungen sind seeeeehr deutlich spürbar. Ich merke auch immer mal, dass er sowas wie einen Schluckauf zu haben scheint – die Bewegungen sind dann ganz regelmäßig 5-10 Mal hintereinander. Witzig und komisch ist, dass ich unten in Höhe des Schambeins häufig so flatterhafte, leichte Bewegungen spüre und unter den Rippen sind sie richtig doll und stark. Manchmal bewegt es sich auch schon in Höhe der Rippen. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie der Herr in mir liegt… Kann es mir bei der Vielfalt auch kaum vorstellen und bin sehr gespannt auf den Ultraschall bei der FÄ am kommenden Mittwoch.

Habe mich während des Duschens beim Einseifen vor kurzem über meine Kugel gewundert, weil ich sie gar nicht auf dem Schirm habe – ach! Oh du heiliges warmes Wasser! Aber es ist schon merkwürdig, wie sehr mein Umstand manchmal in den Hintergrund rückt. Das ist wirklich anders als bei der ersten Schwangerschaft – in meiner Erinnerung war die nämlich quasi omnipräsent.

Als wir von der Ostsee mit dem Mietauto nach Hause gefahren sind, hat P. mir ständig durch den Sitz in den Rücken getreten… „Einer tritt von vorne, die andere von hinten. Schön, dass sie schon jetzt miteinander spielen. Und auf mir rumtrampeln.“ ;-) Ich hab aber bemerkt, dass sich die Tritte durch den Sitz in den Rücken tatsächlich so ähnlich anfühlen wie die Tritte im Babybauch – also so für all diejenigen, die (noch) nie schwanger waren und mal wissen wollen, wie sich das anfühlt.

Haben jetzt neben einem gebrauchten Kinderwagen auch einen günstigen Stubenwagen gekauft. O-Ton P.: „Das ist mein Bett, aber T. darf mit unter meine Decke!“ – der Glückliche… P. stolziert jetzt ab und an durch die Gegend und verkündet: „Is bin eine große Swestear!“

Habe nun immer häufiger diese Schmerzen. Muss das bei der FÄ ansprechen. Mache mir langsam Sorgen deswegen. Habe gestern zu K. gesagt, dass ich das Gefühl habe, T. wird viel eher zu uns kommen als er sollte. Hoffen wir mal, dass ich unrecht behalte…

Trächtigkeitsstatus ab MORGEN (Mo 27.05.2013):

  • 2. Schwangerschaftsdrittel, im 7. Monat
  • 25. SSW (rechnerisch)
  • 24 Wochen + 0–6 Tage (ärztliche Berechnung)
  • Fruchtwassermenge: ca. 0,5 Liter
  • „echtes“ Alter meines Babys: 22 Wochen (5,5 Monate nach Befruchtung)
  • 155. bis 161. Tag der fetalen Entwicklung
  • Länge insgesamt: ca. 30 – 34 cm
  • Scheitel-Steiß-Länge: ca. 21 cm
  • Durchmesser des Köpfchens: 61-72 mm
  • Gewicht: ca. 700 g
  • Fußlänge: ca. 45 mm

Es wird langsam eng für T. – das merke ich auch! Inzwischen haben die richtig alienmäßigen Bewegungen angefangen, im Zuge derer sich mal eben die eine Seite des Bauches komplett hebt oder senkt. Die Haut von T. ist im Moment wohl noch durchscheinend. Wahnsinn, dass er jetzt schon (mit Unterstützung) außerhalb des Bauches überleben könnte/würde! Wenn man bedenkt, dass er bis zur Geburt wohl noch etwa 2-3 kg zunehmen wird und 10-20 cm wächst!

Offenbar kann klein T. jetzt schon sein Gleichgewicht ausbalancieren…

Es sind noch 113 Tage bis zum errechneten Termin…

Und weil ein Schwangeren-Newsletter mich gerade darauf „ansprach“: Was habt ihr denn eigentlich so für Meinungen zum Thema Stammzellenblut-Einlagerung, Pränataldiagnostik und Geburt im/außerhalb des Krankenhauses?

Quellen:

http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Embryology/Woche23.htm
http://www.liliput-lounge.de/schwangerschaft/schwangerschaftskalender/25-woche/